Langsam wird es emotional zwischen mir und meinem Navi, es entwickelt sich eine ausgewachsene Hass-Liebe. Einerseits berechnet er mir manchmal total bescheuerte Strecken. Andererseits würde ich vermutlich nur halb so viel von diesem schönen Land sehen, würde es mich nicht durch Portugal navigieren wie ein besoffener Matrose. Strand und Meer, Stadt und Shopping, Berge und Stausee Inzwischen haben sich drei verschiedene Reise-Zwischenetappen hier in Portugal herauskristallisiert: Entweder du stehst am Strand, am liebsten hinter oder auf den Dünen / Klippen, nahe einer Stadt oder auch nicht. Oder du fährst ganz bewusst in eine Stadt, am liebsten in eine mit historischer Altstadt (haben sie eigentlich fast alle) und am Markttag. Oder du begibst dich ins Outback, suchst die Einsamkeit – das geht gerade in der Nachsaison ganz wunderbar im Osten des Landes, in irgendeinem beliebigen Naturpark. Da gibt’s Berge und diverse Stauseen, drumherum und mittendrin. Jedes dieser Ziele hat seinen besonderen…

Gleich vorab: wettertechnisch ist es immer noch nicht der Knüller. Also, Ihr kennt das Credo ja schon: weiter geht’s nach Süden. Ach ja, Fotos gibts primär von Strand und/oder Hundi. Hab mal wieder fast keine Fotos gemacht. Gelobe Besserung, die Städte sind echt schön hier! Asturien: nach den Picos de Europa erstmal wieder ans Meer. Sonne, warme Temperaturen, Strände. Neues Hundespielzeug, feiner Strand: noch in Asturien.Meine Wandertouren  in den Picos sind wetterbedingt ja leider kürzer ausgefallen als ich vorhatte. Aber auf rutschigen Felsen im Nirgendwo auszurutschen, dieses Risiko bin ich einfach nicht eingegangen. Deshalb blieb es bei einfachen Wanderungen. Und das Wetter wollte einfach nicht besser werden, nachts wurde es  erstaunlich kalt. Aber eigentlich schon, sobald die Sonne weg war. Schatten = frieren, Sonne = angenehm. Ist nicht ganz meine Klimazone hier, also geht es weiter. Aber, ich habe sie nochmal auf meine Liste raufgesetzt. Mit den Picos bin ich…

So viel Glück ich mit dem deutschen Sommer hatte (ja, ich mag 30 Grad), so viel Pech habe ich mit dem französischen Herbst. Es gibt einfach mehr Wolken als Sonne, zwischendurch etwas Regen oder kalter Wind. Also lautet das Ziel der kommenden Woche: ich geh die Sonne suchen. Les Cevennes: Fuß wieder heile, dafür regnet es jetzt – ich geb‘s auf. Auf dem Hausberg von Florac: Da müssen wir wieder runter.Gut, man kann es auch positiv sehen. Diese Woche war dieses böse Unwetter an der Côte-d-Azur, mit Überschwemmungen und Toten, gerade auf Campingplätzen. So gesehen ist es ja doch gut, dass ich mich für die Westroute auf meinem Weg gen Süden entschieden habe. Direkt am Campingplatz in den CevennesAber es hilft nichts: ist die Sonne weg, dann ist es in den Cevennen verdammt kalt. Ab und zu weht noch ein kalter Wind, und die Höhenmeter geben auch noch ihren Senf…

Auf der Suche nach meinem Wohlfühlklima zieht es mich nach Süden. Nach einer Nacht im schönen Belfort war das Wetter aber erstmal nicht sehr schön. Ein Zeichen des Himmels, denk ich mir, fahren wir also ein gutes Stück weiter als geplant. Auf dem Weg nach Südfrankreich: richtig nette Stellplätze Ein gutes Stück und die Autobahn entlang, 30 Euro Maut ärmer, und ich mache meinen nächsten Halt kurz vor Lyon, genauer gesagt in Villefranche sûr Sâone. Ein riesen großer (und recht leerer) Stellplatz, und für die 12 Euro bekommt man wirklich einiges: Sanitäranlagen inklusiven heißer Duschen, Strom ohne Ende, Wlan. Da hänge auch ich am Landstrom, denn abends wird es kalt, der Heizlüfter läuft. Nur durch einen Zaun von der Rhône und einem Badesee getrennt ein richtig angenehmer Platz, also bleibe ich zwei Nächte. Zwei Nächte, diese habe ich als Standard definiert. Wenn ein Platz nicht allzu laut, teuer oder das…

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