Alle Nase lang fragt einer, wie man wohl als Digitaler Nomade Geld verdienen kann. In der Weltgeschichte rumreisen, das fancy Vanlife mit dem Onlinebusiness finanzieren, bitteschön mit passivem Einkommen, usw.

Wer als Digitalnomade unterwegs ist, muss sich manchmal schon etwas am Riemen reißen um diese Frage nicht allzu bissig zu beantworten. Mir zumindest liegen da immer wieder einsilbige Antworten wie „Telefonsex“ oder „Onlinezeitschriftenaboverkäufer“ auf der Zunge. Mir geht es so, und ich bin mir sicher, dass es anderen ähnlich ergeht 😉

Ein paar Ideen habe ich mal zu Ende gedacht und für euch ausgearbeitet:

Die Frage kommt immer wieder: » Wie machst du das mit dem Internet im Ausland?« Wie ja bekannt ist, lebe ich im Wohnmobil und arbeite online – und richtig gutes Internet im Wohnmobil zu haben spart Zeit und Nerven. Zur einmaligen und endgültigen Beantwortung aller wiederkehrenden Fragen soll dieser Ratgeber dienen. Dabei gehe ich auf verschiedene Konstellationen ein: vom Teilzeitreisenden, der unterwegs einfach nur eine Internetverbindung zum Rumsurfen haben möchte. Bis hin zum Digitalen Nomaden, der mit seinem Wohnmobil durch Europa tourt und maximale Ansprüche an hat.

Heute befassen wir uns mit einem Thema, das viele Menschen faszinierend finden: Ich bin Mitte 30, lebe reisend im Wohnmobil, habe weder geerbt, noch beziehe ich Rente oder lasse mich von einem Mann aushalten. Ich komme für meinen Lebensunterhalt selbst aus. Unterwegs und im Internet treffe ich immer wieder welche, auch Wohnmobilreisende, die können das im ersten Moment nicht erfassen. Haben die meisten doch das Bild vom Rentner im Kopf, der seinen Lebensabend im Wohnmobil verbringt. Manchmal lerne ich Leute kennen, denen ich zu Beginn eines entsprechenden Gespräches direkt ansehen kann wie sie versuchen Zusammenhänge zu verstehen. Wie kann sowas funktionieren? Muss sie im Wohnmobil leben, hat sie kein Zuhause? Und dann auch noch in einem so kleinen Ducato, mit so einem großen Hund? Insbesondere als ich noch alleine unterwegs war kam oftmals Verwunderung auf. Darüber, dass ich alleine reise und unterwegs auch noch Geld verdiene. Offenbar habe ich ja…

Nach einem Dreiviertel Jahr und passend zum Heimatbesuch vor ein paar Wochen wurde es mal wieder Zeit mein kleines Wohnmobil aufzupimpen. Und mich zu fragen, ob es eigentlich viel gäbe das ich heute anders bauen würde … Fangen wird doch mal mit den Upgrades an. Mein Auto hat jetzt Hörnchen 2 Mimo-Antennen für bestmögliches Internet über Mobilfunk Das Internet-Upgrade war mir das Wichtigste. Dafür gab es zwei Rundstrahlantennen, sogenannte Mimo-Antennen, plus einen Router. Vorher hatte ich zwar eine Rundstrahlantenne, doch mein kleiner mobiler Router hatte keinen Anschluss dafür. Außerdem war er etwas anfällig, musste ständig neu gestartet werden. Nun gut, vielleicht hätte ich das Dingens nicht in den vollen Hundewassernapf fallen lassen. Sei’s drum. Da Internet über Mobilfunk im Wohnmobil so wichtig für mich und zum Arbeiten ist wollte ich einfach das beste draus machen. Und hab mir die beste Technik besorgt: 2 Mimo-Antennen, 1 Dachdurchführung, 1 Huawei-Router. Da…