Die Frage kommt immer wieder: »Wie machst du das mit dem Internet im Ausland?« Wie ja bekannt ist, lebe ich im Wohnmobil und arbeite online – und richtig gutes Internet und Wlan im Wohnmobil zu haben spart Zeit und Nerven. Zur einmaligen und endgültigen Beantwortung aller wiederkehrenden Fragen soll dieser Ratgeber dienen. Dabei gehe ich auf verschiedene Konstellationen ein: vom Teilzeitreisenden, der unterwegs einfach nur eine Internetverbindung zum Rumsurfen haben möchte. Bis hin zum Digitalen Nomaden, der mit seinem Wohnmobil durch Europa tourt und maximale Ansprüche an hat.

Ich selbst arbeite im Wohnmobil, und das allerwichtigste um arbeiten zu können ist funktionierendes Internet – und ein Wlan im Wohnmobil, in welches ich mich mit all meinen Geräten einloggen kann. Weshalb ich in eine Anlage investiert habe, die sicherlich etwas teurer ist als eine Minimallösung, welche für den normalen Urlauber ausreichend sein dürfte. Mir geht es nicht nur darum Emails zu checken oder Infos über das nächste Reiseziel zu ergoogeln. Ich benötige privat wie beruflich jede Menge Internet. Die Suche nach dem nächsten Übernachtungsplatz via Google Maps. Youtube und Netflix als Fernseher-Ersatz. Und natürlich die Arbeit. All das benötigt Bandbreite, und einen niedrigen Ping. Denn auf das Internet zu warten ist nicht mein Ding.

Die gute Nachricht ist: sobald du Deutschland verlässt, wird es richtig gut mit dem Netzausbau, zumindest innerhalb von Europa. Egal ob du in Polen, Frankreich, Spanien oder Portugal unterwegs bist, manchmal ist es schon sehr erstaunlich, wo es überall mobiles Internet gibt. Und so findet bei uns im Wohnmobil Internet nur noch über das Mobilfunknetz statt.

Definition von „gutem Internet“

  • Niedriger Ping: alles über 100ms macht das Surfen etwas langwieriger.
  • Hoher Download: ab 1 Mbit/s kann man halbwegs flüssig im Internet unterwegs sein. 3 Mbit/s sind super, zumindest solange keiner streamt.
  • Akzeptabler Upload: ab 0,3 Mbit/s ist er gut genug – solange man keine Bilder oder ähnliches hochladen möchte.
  • Diese Werte kannst du hier messen: www.speedtest.net. Gibt es auch als App.

Mobilfunknetze in Europa

Grob unterscheiden wir bei den Mobilfunknetzen zwischen den Generationen 2G, 3G und 4G. Wobei es hier nochmals Unterteilungen gibt. Grundsätzlich musst du aber wissen: bekommst du nur ein 2G Netz, dann reicht das nicht für’s surfen. Damit laufen allenfalls ein paar Apps, die nur wenige Daten austauschen. Du brauchst also mindestens 3G, vorher würde ich nicht von funktionierendem Internet sprechen. 4G ist nochmal schneller, aber nicht immer. Manchmal kann 3G sogar schneller sein – und zwar dann, wenn zu viele im 4G-Netz sind. Man merkt das vor allem in ländlichen Regionen am Abend – ich schätze, da wird viel Netflix geschaut.

Die Hardware: Router & Antennen

Befassen wir uns erst einmal mit der Hardware, die du für dein mobiles Internet benötigst. Welche für dich die beste Wahl darstellt zeige ich nachfolgend auf. Es kommt sehr darauf an wie lange, wo und womit du unterwegs bist. Wohnmobil oder Auto; Stadturlaub oder Niemandsland; Kurzurlaub oder Langzeitreise.

Im Nachfolgenden konzentriere ich mich auf das Auffangen von Mobilfunksignalen, das Bereitstellen eines Wlans in deinem Wohnmobil. Wenn es dir mehr darum geht ein vorhandenes Wlan abzugreifen (z.B. Campingplatz, McDonalds-Parkplatz usw.), springe hierhin. Auch gibt es einen extra Absatz der dich aufklärt wenn du über Internet via Satellit nachdenkst.

LTE Router: die Technik für mobiles Wlan auf Reisen

Ich konzentriere mich hierbei auf die verschiedenen Router von Huawei. Denn diese sind erprobt, nicht nur von mir. Egal ob mobiler LTE Router für die Hosentasche oder als „erwachsener“ Router, der am 12V Stromnetz im Wohnmobil angeschlossen ist: Huawei Router funktionieren einfach.

Mobiler LTE Router: Internet für die Hosentasche

Die kleinen LTE Router von Huawei gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die Möglichkeit, externe Antennen daran anzuschließen ist nicht gegeben, dafür haben sie einen ganz anderen Vorteil: man kann sie in die Hosentasche stecken. So hast du dein WLAN beispielsweise auch bei einer Stadtbesichtigung oder Wanderung mit dabei. Kannst dir Informationen ergoogeln, Restaurantbewertungen einsehen bevor du dir einen Tisch geben lässt, usw. Doch warum soll ich dafür mit einem LTE Router online gehen? Nun ja, idealerweise steckt in diesem eine günstige Internet Prepaid-Datenkarte. Wer durch Europa reist kennt das Phänomen: sobald du Deutschland verlässt wird das Internet plötzlich günstig – wenn du dir eine Datenkarte besorgst. In Portugal beispielsweise bekommst du für 20 Euro 30 GB pro Monat. Bei längeren und häufigeren Auslandsaufenthalten macht also eine solche Prepaid-Datenkarte in Verbindung mit einem separaten mobilen LTE Router durchaus Sinn.

Mobiler LTE Router kaufen – worauf du achten solltest:
  • Ich empfehle einen Huawei Router. Habe noch von keinem gehört, dass der Akku sich aufgeblasen hätte, auch nicht bei Dauerbetrieb.
  • Achte darauf, dass er auch wirklich 4G / LTE kann! Ältere, günstige Modelle können das oftmals nicht. Und es kommt immer häufiger vor, dass es ein 4G-Netz gibt, und kein 3G-Netz.

Meine Empfehlung: Huawei E5785LH-22C

Ein kompakter LTE Router mit Wlan Repeater und starkem Akku, der auch im Dauereinsatz nicht heiß wird. Bei diesem Modell sind externe Mimo-Antennen anschließbar, und der Akku ist wechselbar!

„Erwachsene“ LTE Router 12V + 220V für Wlan im Wohnmobil & Wohnwagen

Huawei LTE Router externe Antennen
Huawei LTE Router mit externen Antennen

Wir haben einen fest eingebauten Router im Wohnmobil. Unser Huawei B315s ist nicht der erste Router den wir haben, dafür aber der erste, der wirklich zuverlässig funktioniert – und auch bei großer Hitze (durch Temperatur und/oder hohem Datendurchsatz) nicht schwächelt oder abstürzt.
Für die Dauernutzung würde ich einen „normalen“ LTE Router immer bevorzugen – zum einen, weil er ganz normal am Stromnetz hängt. Mobile LTE Router mit Akkus können schonmal ins Gras beißen, wenn man ihnen zu viel zumutet. Ich hatte mal einen kleinen Wlan Router mit aufgeblähtem Akku, kein schöner Anblick. Keine Ahnung was passiert wäre, hätte ich das nicht rechtzeitig bemerkt. Explodiert sowas dann?

Außerdem kann man an einen anständigen LTE Router auch Antennen anschließen. Gerade in einem Wohnmobil ist der Mobilfunk Empfang manchmal suboptimal, je nachdem wo der Router platziert ist. Mit unseren auf dem Dach montierten LTE Antennen können wir den Empfang teilweise erheblich verbessern.

LTE Router kaufen – worauf zu achten ist:
  • Die Spannung: unser LTE Router von Huawei benötigt zum Arbeiten 12V – perfekt für den Anschluss an das 12V Stromnetz im Wohnmobil, ohne einen Wandler dazwischen zu schalten. Anderere LTE Router benötigen vielleicht eine andere Spannung.
  • Wärmeentwicklung: Ein normaler Dauerbetrieb dürfte keinem Router was ausmachen. Kritisch kann es werden, wenn die Umgebungstemperaturen hoch sind, und/oder man viele Daten zieht – beispielsweise beim Streamen. Unser Vorgängerrouter, ein D-Link, hat sich da regelmäßig verabschiedet.
  • Abdeckung: Klar, er sollte 4G können. Aber Obacht, nicht alle LTE Router können auch die neuesten Standards (Stichwort LTE Cat6).

Meine Empfehlung: Huawei B525s-23a

Das ist der Nachfolger von unserem B315s – und sobald es einen Anlass dazu gibt, werden wir uns ihn holen. Denn er kann nicht nur LTE Cat6 bedienen, sondern hat auch einen USB 3.0 Anschluss, woran man eine externe Festplatte hängen kann.

Dieser LTE Router ist direkt an das 12V Netz anschließbar, ohne Wandler. Wir haben dazu einfach den Stromstecker abeknipst und den Router ohne irgendwas dazwischen ans 12V Bordnetz vom Wohnmobil geklemmt. Funktioniert, seit ungefähr zwei Jahren. Es gibt Anschlüsse für externe Antennen, einen Netzwerkstecker für z.B. Sat-Internet, einen USB-Slot für ein Speichermedium (USB-Stick oder externe Festplatte). Tipp: so montieren, dass man an das Sim-Karten-Fach gut rankommt! Denn ist einigermaßen fummelig, eine SIM-Karte zu tauschen, zumindest wenn man den Router zu sehr in eine Ecke verbaut hat.

Dieses Nachfolgemodell kostet 30€ mehr – dafür geht LTE Cat 6, also das sogenannte „Advanced LTE“, es sind also theoretisch bis zu 300 Mbit/s möglich. Mit dem alten Modell werden bis zu 150 Mbit/s unterstützt, was wir noch nie, nie erreicht haben. Inwiefern es relevant ist, dass der neue Router moderne Netzstandards bedienen kann, ich weiß es nicht. Schaden kann es auf jeden Fall nicht.

LTE & Wlan – Antennen

Es gibt zweierlei Arten von Antennen: sie sollen entweder ein vorhandenes Wlan-Signal oder aber Mobilfunksignale auffangen. Wenn du gerne nach Wlans suchst (Campingplätze, McDonalds, Restaurants etc.), ist eine Wlan-Antenne sinnvoll. Insbesondere dann, wenn dein Router so verbaut ist, dass es empfängnisverhütend ist. Beispielsweise im Schrank vom Kastenwagen, schön abschirmend von Metall umgeben. Dasselbe gilt natürlich auch für den Empfang von Mobilfunksignalen: wenn es sie gibt, dann bekommst du sie am besten mit entsprechenden Antennen, auf dem Dach platziert, eingefangen.

LTE Mimo – Antennen

Wir stehen mit dem Wohnmobil gerne im Nirgendwo, so auch heute, wie ich diesen Artikel schreibe. Ohne unsere Mimo-Antennen würden wir nicht an diesem schönen Plätzchen stehen können. Das Signal kommt von einem weit entfernten Funkmasten, schafft es gerade so über den Hügel. Ohne externe Antennen haben wir 1-2 Striche Empfang, mit sind es 4 Striche. Das ist der Unterschied zwischen sporadisch vorhandenem Internet und einer zuverlässigen, stabilen Leitung.

LTE Mimo Antennen Wohnmobil
LTE Mimo Antennen Wohnmobil

LTE-Antennen dienen einem Zweck: wo das Mobilfunksignal nur schwach ist, sollen sie das Beste draus machen. Das funktioniert bei unseren Mimo-Antennen wunderbar, zumindest bei 4G.

Bei 3G erkennen wir oft keinen Unterschied, schalten schonmal auf die im Router verbauten Antennen um. In den letzten Wochen habe ich öfters versuchsweise die externen Antennen abgeschaltet, so dass nur noch die im Huawei Router integrierten Stummelantennen dran waren – im Durschnitt zwei Striche mehr Empfang, und teilweise war das 4G Netz überhaupt erst nutzbar.

Meine Empfehlung: Blankenburg LTE Antenennen

Wir nennen sie einfach nur „Hörnchen“. Mimo-Antennen sind angeblich das beste, das man sich aufs Auto draufmachen kann. Ob das so ist – keine Ahnung, aber sie bringen was. Das sagen nicht nur wir, sondern auch andere. Also muss was dran sein. Wichtig ist die korrekte Montage, so brauchen sie einen gewissen Mindestabstand. Man braucht für MIMO immer ZWEI Antennen! Ich habe sie montiert wie mir empfohlen wurde, siehe Bild. Aufgeklebt wurden sie mit Doppelklebeband von Tesa. Das hält gut, aber nicht zu gut – wenn du also unter zu tief hängenden Ästen hindurchfährst, dann liegen die Hörnchen eventuell auf dem Dach. Das ist besser, als sich da oben irgendwas abzureißen. Wir denken über eine Montage via Federn nach, so dass die Hörnchen nachgeben und sich wieder aufrichten können. Kommt noch, irgendwann.

Ansonsten benötigst du für die Montage das gute Outdoor Doppelklebeband von Tesa und ggf. noch eine Dachdurchführung für zwei Kabel.

Alternativ: Eightwood 4G LTE Antenne

Sie ist günstiger, kann flach montiert / geklebt werden. Nebst Mobilfunksignalen kann sie auch Wlan-Signale auffangen. Einen direkten Vergleich zu unseren Blankenburg-Antennen habe ich nicht in petto, sie soll aber gut funktionieren.

Wlan Antennen / Repeater

Zu reinen, richtig gut funktionierenden Wlan-Antennen im niedrigeren Preissegment kann ich nicht viel sagen. Was ich aber kennen und empfehlen kann, ist die mobile Version: Wlan Repeater mit eingebauten Antennen. Und das geht so:

Wlan Repeater nach Art des Hauses

Zwischen dem Wlan, in das du dich einloggen möchtest und deinem Router liegt einfach zu viel Strecke, es stehen Bäume im Weg oder sogar Mauern? Ein Wlan Repeater kann – entsprechend günstig platziert – die Reichweite eines Wlans erweitern – und sogar um die Ecke gucken. Das geht so:
Packe den Wlan-Repeater zusammen mit einer Powerbank in einen Plastikbeutel und platziere diesen günstig, beispielsweise auf halber Strecke. Irgendwo drauf legen, in einen Baum hängen oder auf die Fensterbank legen – natürlich immer so, dass er nicht geklaut wird. Du kannst das natürlich auch einfach aufs Auto legen, das reicht manchmal schon. Wir haben das schon einige Male so gemacht, funktioniert 🙂

Unser Repeater: http://amzn.to/2EFNTkl
Powerbank: http://amzn.to/2ESUmch

SIM Karten für mobiles Internet im Ausland

Die wichtigste Frage für mobiles Internet im Ausland ist die nach dem Tarif / Anbieter. Hier hat jeder andere Ansprüche: während die einen einfach nur ein bisschen surfen / Emails lesen / Whatsappen möchten, benötigen die anderen große Datenmengen – für privat oder den Job.

Für Intensivnutzer und Langzeiturlauber: Landeseigene SIM-Karte

Eines vorweg: Mobiles Internet ist fast nirgends so teuer wie in Deutschland. Wer also einen etwas höheren Datenverbrauch hat, für den könnte sich eine landeseigene SIM-Karte – je nach Reiseland und Reisedauer – durchaus lohnen.

Wir bereisen ein Land für mehrere Wochen – und das erste, was wir machen, ist uns eine Simkarte zu holen, genauer gesagt eine Internet-Prepaid-SIM. Lediglich wenn wir durch ein Land lediglich durchreisen, nutzen wir Roaming. Manchmal braucht es dazu einen Ausweis, den man vorlegen muss, manchmal auch eine (Fake-) Adresse, aber sie zu bekommen war bisher kein Problem. Einige Beispiele:

  • Frankreich: Free mobile – 100GB für 20€ im Monat, plus 10€ für die Karte. 20GB sind im Ausland nutzbar.
  • Portugal: NOS – LTE Flatrate für 30€ im Monat, Karte kostet 2,50€. Kein Roaming.
  • Polen: PLUS – Ca. 4€ ür Karte mit 2GB, dann 100GB für ca. 25€
TIPP: die beste Prepaid-SIM für das jeweilige Land finden

Es gibt eine wirklich gute und aktuelle Seite, die das Finden von geeigneten Sim-Karten erleichtert: http://prepaid-data-sim-card.wikia.com/wiki/Prepaid_SIM_with_data. Hier wird nach Ländern sortiert aufgezeigt, welche Anbieter wie viel Geld haben wollen, wo und wie einfach es die Karten gibt, und wie gut das jeweilige Netz ausgebaut ist.

Für den „normalen“ Urlauber: Datenkarte vom Discounter

Wer kein Datenpaket für sein Handy hat oder aus anderen Gründen eine extra Datenkarte für den Urlaub haben möchte, der kann dies für kleines Geld realisieren: einfach eine Prepaid Sim Karte mit Datenpaket kaufen. Diese verlängern sich meist um einen Monat, außer es ist kein Guthaben drauf. Diese Sim-Karten dann einfach in einen mobilen Router stecken. Oder in den zweiten Sim-Karten-Schacht eines Handys mit Dual Sim, oder in ein altes, ausgedientes Handy. Dann einfach das Tethering anschalten, fertig.

Hinweis: EU-Roaming seit Juni 2017 ohne Mehrkosten – theoretisch.

Grundsätzlich kann man seit 2017 mit seinem normalen Mobilfunktarif auch im Ausland surfen, zu den gleichen Konditionen wie in Deutschland. Für den normalen Urlauber eine tolle Sache. Für Langzeitreisende gibt es aber einen Haken: Es gibt die sogenannte „Fair Use Policy“, mit der sich die Telefonanbieter vor hohen Kosten schützen. Dies kann je nach Anbieter / Tarif unterschiedlich sein, normalerweise wird die Dauer des Surfens im Ausland beschränkt – beispielsweise auf sechs Wochen. Oder eben das im EU-Ausland versurfbare Datenvolumen. Hier lohnt ein Blick in die AGBs deines Anbieters.

Auch gibt es die Einschränkung, dass normalerweise kein 4G genutzt weden kann – es stehen also nur 2G und 3G Netze zur Verfügung. Dies ist zumindest bei den mir bekannten Prepaid Sim-Karten so, bei Tarifen und einzelnen Anbietern kann das wieder anders aussehen.

Mein Fazit: Lösungen für mobiles Internet unterwegs

Es gibt nicht die eine Lösung, und es gibt noch viel mehr Lösungen als meine hier aufgeführte. Mein Fokus liegt darauf, dass die Technik funktioniert, daher sollte die Qualität der Hardware gut und erprobt sein. Billigkram lohnt sich meist nicht, unnötig viel Geld investieren will ja auch keiner. Und so habe ich hier nur Lösungen vorgestellt, die wirtschaftlich und erprobt sind. Sie funktionieren einfach.

Internet im Ausland
Internet im Ausland
  1. Für Dauerreisende im Wohnmobil, mit dem Wunsch nach bestem Internet: großer Huawei Router plus Mimo-Antennen plus landeseigene Simkarte
  2. Für Vielreisende, die unterwegs immer Internet haben möchten : Huawei Hosentaschenrouter plus landeseigene Simkarte oder Prepaid-Sim vom Discounter
  3. Für Gelegenheitsreisende / Urlauber, mit normalem Surfverhalten, unterwegs mit Wohnmobil, Auto etc.: Smartphone oder Huawei Hosentaschenrouter, plus Discounter-Sim oder Datenpaket vom eigenen Mobilfunkanbieter

Was ich hier übrigens ausgelassen habe, ist die Möglichkeit des Sat-Internet im Wohnmobil. Wir hatten es lange, doch Internet im Ausland ist über Mobilfunk einfach besser.


Warum mobiles Internet heutzutage so sinnvoll ist …

Und was soll der ganze Aufwand jetzt? Es mag Leute geben, die ganz ohne Internet auskommen – im Leben und im Urlaub sowieso. Für uns ist es existenziell, unterwegs mobiles Internet zu haben – und so haben wir nicht den billigsten, sondern den besten LTE Router im Wohnmobil installiert. Und nicht irgendwelche, sondern die (angeblich) besten LTE Antennen auf dem Dach montiert. Denn, wir brauchen unser tägliches Internet:

  • Wir schauen Fernsehen nur noch online, haben kein Satelliten-TV mehr.
  • Telefonieren ist via Whatsapp / Skype teilweise kostenlos.
  • Wir lassen uns für unsere Reiseplanung von Reiseblogs, Instagram oder Pinterest inspirieren – anstatt dass wir auf Reiseführer auf Papier zurückgreifen.
  • Navigiert wird mit heruntergeladenen Karten, teilweise auch online mit Google Maps
  • Sehr sinnvoll: Bewertungen von Google und Tripadvisor checken, bevor man ein Restaurant betritt.
  • Stellplatzsuche online: mit Google Maps, Park4Night und anderen Webseiten / Apps.
  • Natürlich arbeiten wir auch online: Reiseblog, Emails, Webdesign, Onlineshop, Buchhaltung: nichts geht ohne mobiles Internet im Wohnmobil
  • Musik streamen mit Spotify und Youtube
  • Und natürlich das Übliche: Surfen, Facebooken, Emailen, Nachrichten lesen …

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    Tanja Hier schreibt Tanja

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