Du bist hier: crosli.de » Bodyhacking » Abnehmen » Abnehmen ohne Kohlenhydrate » Süchtig nach Essen? Über Esssucht, Fresssucht, Binge Eating, Zuckersucht

Der Begriff Essstörung wird prinzipiell mit Magersucht oder Bulimie assoziiert. Wenn Menschen so dünn sind, dass es einem als Mitmenschen offensichtlich erscheint: hier stimmt etwas nicht, hier muss eine Krankheit vorliegen. Anders sieht dies bei Essstörungen aus, die Übergewicht statt Untergewicht hervorrufen. Hier wird dem Betroffenen Disziplinlosigkeit, Faulheit oder übermäßigen Genuss angedichtet. Dass dahinter jedoch eine richtiggehende Sucht, vielleicht sogar eine psychische Krankheit stecken kann, auf diese Idee kommen Wenige – Mitmenschen, Mediziner wie Betroffene selbst.

Sicherlich muss nicht jede Adipositas permagna (Fettleibigkeit in seiner ausgeprägtesten Form, also sehr hohes Übergewicht) einen psychologischen Hintergrund haben. Wer schon als Kind nie gelernt hat wie wichtig eine gesunde, ausgewogene Ernährung aussieht wird es als Erwachsener umso schwerer haben. Gerade eine Zuckersucht kann man auch über eine Analyse und Umstellung des Essverhaltens in den Griff bekommen: indem man sich mit  Funktionsweise und Prozesse beim Zuckerkonsum (Stichwort Blutzuckerspiegel, Insulinausschüttung) einmal näher beschäftigt.

So manch andere Essstörung wie Binge Eating jedoch sind mit rein biologischen Gesichtspunkten kaum zu erfassen. Hier steckt mehr dahinter, und meist stimmt das Sprichwort: Abnehmen beginnt im Kopf.

Fettsucht (Adipositas), Symptom einer Essstörung

Esssucht und Fettsucht bekämpfen

Bevor ich auf einzelne Ess-Störungen eingehen werde, befassen wir uns doch erst einmal mit dem Hauptproblem, dem Output: das (starke) Übergewicht. Medizinisch gesehen spricht man von Adipositas, wenn ein BMI von >30 erreicht wurde. Ist die BMI-Grenze von 40 überschritten wird das Ganze als Adipositas permagna bezeichnet. Man mag von dem BMI-System halten was man möchte, doch sobald Adipositas als Diagnose feststeht sollten ernsthafte Gedanken anstehen.

Ein Synonym für Adipositas ist Fettsucht. Was eigentlich irreführend ist, denn natürlich steckt keine Sucht nach Fett dahinter – sondern vielmehr die irgendwie geartete Sucht nach Essen. Fettsucht ist also nur eine medizinische Diagnose: durch meine Sucht nach Essen bin ich fett geworden.

Ab hier wird es kritisch, bezogen auf unsere Gesellschaft wie unser Gesundheitssystem. Denn was nach dieser Diagnose allenfalls folgt sind Maßnahmen wie Ernährungsberatung, Abnehmapelle, vielleicht sogar eine längere Kur oder gar Magen-OP. Doch wäre in vielen Fällen eine psychologische Hilfe weitaus sinnvoller. Denn oftmals hat die Essucht eine starke psychologische Komponente.

Natürlich kombiniert mit biologischen Aspekten: So führt Frustfressen zumindest kurzzeitig zu einer Verbesserung der Gemütslage, was an der Ausschüttung von Dopamin und Endorphinen liegt. Schokolade macht glücklich. Fehlt nun die Fähigkeit, mit Frust, Depression und anderen negativen Gefühlslagen richtig umzugehen kann dies zu wiederholtem Frustessen führen, ganz nebenbei wurde eine Esssucht entwickelt. Diese kann als Zuckersucht (süchtig nach Zucker / Süßem), Binge Eating Disorder (wiederkehrende Fressanfälle) oder generell übermäßigem Essen (Fressucht / Esssucht) daher kommen.

Bei einem machen wir uns aber bitte nichts vor: wer eine Fettsucht, also Adipositas – egal welchen Grades – , diagnostiziert bekommen hat, der hat ein ernsthaftes Problem mit seiner Ernährung. All jene Menschen, die behaupten dass ihnen ihr Übergewicht nichts ausmacht, sie einfach Genießer sind, sie sich wohl fühlen… denen glaube ich einfach nicht. Entweder sie lügen mich an, oder sich selbst. Essen hat in ihrem Leben einen Stellenwert, der weit darüber hinaus geht den Körper mit Energie und wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Es liegt eine Esssucht in irgendeiner Form vor, die Frage ist nur woher sie kommt, wie ausgeprägt sie ist und wie wichtig es einem selbst ist dieses Problem anzugehen.

Esssucht / Fresssucht: einfach nicht aufhören können. Essen als Ausgleichssport

Ursachenforschung ist bei einer vorliegenden Esssucht nicht leicht – aber wichtig. Viele sind sich den Ursachen ihrer Fettleibigkeit bewusst, andere schieben es einfach mal auf ihre Genetik. Sicher, Menschen verwerten aufgenommene Nährstoffe unterschiedlich. Doch kann starkes Übergewicht nur in Ausnahmefällen hiermit begründet werden. Fakt ist: wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht wird dick. Wer dies über viele Jahre hinweg macht wird fett. Genetische Veranlagung hin oder her, am Ende kommt es immer auf die persönliche Energiebilanz an. Und bei starkem Übergewicht hat man diesen Aspekt einfach nicht (mehr) im Griff. Bei einer ernsthaften Esssucht muss gründlich erforscht werden woher die Ernährungsprobleme kommen. Erst dann ist greifbar wo man ansetzen kann.

Einige Beispiele dafür, welche als Ursachen für eine Esssucht festgemacht werden können. Wobei oftmals natürlich auch mehrere Umstände zusammenkommen.

  • Generelles Überangebot an (ungesunder) Nahrung
  • Kein Gefühl für eine ausgeglichene Energiebilanz: zu viel essen, und/oder zu wenig bewegen
  • Übersteigerter Stellenwert von Essen
  • Keinen Überblick mehr haben durch ständiges Naschen / viele Zwischenmahlzeiten
  • Essen als Stimmungsaufheller (Stichwort Frustfressen)
  • Nie gelernt haben, wie man sich gesund und ausgewogen ernährt
  • Schlechter Energiestoffwechsel durch genetische Veranlagung
  • „Antrainierter“ schlechter Energiestoffwechsel durch langfristig falsche Ernährung / Körperzusammensetzung (z.B. träge Darmtätigkeit, zu geringe Muskelmasse)
  • Essen als Kompensation (z.B. nach dem Rauchen aufhören)
  • Verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers (z.B. sich als dünner wahrnehmen)
  • Falsches Bild von gesunder Ernährung (z.B. suggeriert durch Werbung)

Wer 20 Zigaretten am Tag raucht weiss, dass er bessere Chancen auf Lungenkrebs hat. Wer 10 Flaschen Bier am Tag trinkt ist sich dessen bewusst, dass dies seiner Leber nicht gerade gut tut. Und wenn du dich regelmäßig ungesund ernährst, dann dürfte doch klar sein, dass auch dies Folgen hat. Wenn du diese einfach ignorierst, diese Folgen wider gesunden Menschenverstandes in Kauf nimmst, dann könnte es sein, dass du süchtig nach Essen bist. Dass es bei dir beim Essen um weitaus mehr geht als einfach nur den Hunger zu stillen, dabei für deine Gesundheit wichtige Nährstoffe aufzunehmen.

Doch genau dazu sollte Essen wieder werden. Nahrungsaufnahme dient dazu unseren Körper mit Energie und wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Gehen wir auf einige Sonderformen der Esssucht ein. Bei so manch einem könnte dies einen Aha-Effekt bewirken, einfach weil er sich selbst wieder erkennt.

Binge Eating Disorder: Frustessen für Fortgeschrittene

Frustfressen, Bing Eating

Binge Eater haben ein Problem mit heftigen Fressanfällen. Essen bis einem schlecht wird und darüber hinaus: in kürzester Zeit werden tausende von Kalorien hineingeschaufelt, natürlich nur im Geheimen. In der Öffentlichkeit hingegen lässt sich diese Essstörung gut verheimlichen, man scheint ein recht normales Essverhalten zu haben. In dunklen Stunden hingegen werden Vorräte geplündert.

Die Anerkennung von Binge Eating als Essstörung steckt noch in den Kinderschuhen. Selbst Psychologen wissen teilweise nicht zwischen Binge Eating, Ess-Sucht oder gar Zuckersucht zu unterscheiden. Wobei natürlich auch fraglich ist, inwiefern diese verschiedenen Formen einer Ess-Fresssucht im Rahmen einer psychologischen Beratung überhaupt relevant sind. Zumal mögliche Ursachen und Therapie wohl recht ähnlich aussehen.

Zuckersucht: süchtig nach Süßem

Zuckersucht: süchtig nach Zucker

Dass Zucker eine Droge ist, dieses Thema ist mir noch ein separater, ausführlicher Artikel wert. Denn gerade Zucker und Kohlenhydrate sind verantwortlich zu machen für übergewichtige, kranke Gesellschaften. Gerade die Zucht nach Zucker ist ein schönes Beispiel dafür, wie Psychologie und Biologie Hand in Hand gehen. Die Ursache für eine Zuckersucht mag psychologisch begründet sein, doch möglich wird sie erst durch den Effekt, dass der Blutzuckerspiegel beim Zuckerkonsum rasch ansteigt, Dopamin und Endorphine ausgeschüttet werden. Es hat seinen Grund, warum Eiscreme und Schokolade als Liebeskummermittel hoch gehandelt werden, sorgt es doch zumindest kurzfristig dafür, dass es einem besser wird.
Doch wenn wir negative Gefühle nicht andersweitig verarbeiten sondern langfristig auf Zucker zur Verbesserung unserer Gemütslage setzen, dann kann daraus eine handfeste Zuckersucht werden. Einfach, weil unser Körper nach immer mehr Zucker schreit.

Esssucht bekämpfen, nur wie?

Was tun bei Esssucht

Eine Fresssucht kommt gerne mit starkem Übergewicht einher. Adipositas permagna stellt dabei die höchste diagnostizierbare Form dar. Wurde diese erst festgestellt sind langfristig weitere Krankheiten und Einschränkungen sehr wahrscheinlich. Diabetes, Herzprobleme, kaputte Gelenke… die Liste der Möglichkeiten ist lang. Nicht zu vergessen die eingeschränkte Lebensqualität. Zum einen aufgrund des hohen Gewichts direkt. Was vielen jedoch weniger bewusst ist: diese Fokussierung auf das Essen ist eine unglaubliche Vergeudung von Lebenszeit.

Symptome der Esssucht erkennen: Sehe ich fett aus? Dann bin ich es wohl auch.

Menschen mit Esssucht verbringen mit verschiedenen Dingen viel Zeit. Über das Essen nachdenken, versuchen nicht ans Essen zu denken, Strategien aushecken wie man seine Esssucht in den Griff bekommen könnte, undsoweiter. Ein erster Schritt kann sein erst einmal zu akzeptieren dass man nicht einfach nur irgendwie etwas zu moppelig ist sondern eine ausgeprägte Ess-Sucht hat.

In Sachen Selbststäuschung ist der Blick in den Spiegel schonmal bestechlich, die eigene Wahrnehmung subjektiv. Besser ist es, Fotoapparat oder Videokamera zu benutzen. Sehe ich auf dem Bildschirm fett aus? Dann bin ich es vermutlich. Sehe ich nur moppelig aus oder richtig dick? Muss ich meine bisherige Selbstwahrnehmung vielleicht neu überdenken? Blende die Meinungen anderer komplett aus. Inklusive jene der Modeketten die einem suggerieren möchten, dass man mit Kleidergröße 40 bereits Übergröße braucht. Alles was zählt ist dein persönliches Körperempfinden, deine persönliche Einstellung zu Körper und Essen.

Ursachen einer Esssucht erforschen: warum und wann esse ich?

Egal ob Binge Eating oder ordinäre Fresssucht: Ursachen sind, wie bereits angesprochen, oftmals mentaler Natur. Ist nicht wirklich klar wie und wann das Ganze angefangen hat, wie die Ess-Sucht einst entstanden ist kann es lohnen in die Vergangenheit zu blicken, vielleicht sogar zurück bis in die weniger schöne Kindheit. Hier kann ich übrigens den Weg zum Profi empfehlen. Also nicht zum Ernährungsberater, sondern zum psychologischen Berater.

Sinnvoll kann es ebenso sein ein Ernährungstagebuch zu führen. Wobei Studien längst bewiesen haben, dass Menschen hier in Sachen Selbsttäuschung schnell vergesslich werden. All sein Essen vor dem Verzehr schnell mit dem Handy abfotografieren, eine weitere Methode um mal einen Überblick zu bekommen was man sich im Laufe eines Tages so zu sich nimmt. Aber Vorsicht, die Auswertung am nächsten Tag könnte erschreckend sein. Aber auch erleuchtend, wenn du dir vielleicht über die große Menge an Essen bewusst wirst.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, nicht nur einzelne Mahlzeiten sondern auch andere Aspekte zu erfassen: Training, Laune, Tätigkeiten. Wann esse ich? Der übergroßeTeller Pasta nach einer überschaubaren Nordic Walking Runde, die Tafel Schokolade bei Liebeskummer oder Heimweh usw. Öfters als gedacht gibt es einen Zusammenhang zwischen Essen und Emotionen. Und sie werden einem nicht immer bewusst, einfach weil sie nicht immer die Ausmaße von Frustessen annehmen.

Hilfe und Selbsthilfe bei Esssucht

Den Weg raus aus der Esssucht finden, eine Lebensaufgabe? Wer 50 Kilo Übergewicht mit sich rumschleppt möchte nicht langsam und gesund abnehmen. Der möchte, dass es einfach nur aufhört. Weshalb immer neue Crashdiäten und Anläufe gemacht werden. Bei ausbleibendem Erfolg wird es schlimmer als es vorher war. Und dies betrifft nicht nur das Körpergewicht, sondern auch das Essverhalten wird schlimmer, und oftmals auch die Depressionen.

Sicherlich wäre es gut, würde man sich professionelle Hilfe holen, einen Psychologen konsultieren. Doch für viele ist dies keine Option, aus unterschiedlichen Gründen. Doch was nun?

Mach dich schlau.
Wissen ist Macht. Tiefgehendes Wissen über Ernährung, den menschlichen Körper, Stoffwechselprozesse etc. sind wichtig. Irgendwann macht es KLICK, und du verstehst endlich was du bisher alles falsch gemacht hast. Ich dachte früher ich kenne mich aus, weiss wie man sich gesund ernährt. Heute weiss ich mehr.

Tausche dich aus. Oder doch nicht?
Viele Köche verderben den Brei. Aber wie viele sind zu viele? Manche Menschen brauchen den Austausch, gerade mit anderen Betroffenen. Ich jedoch halte diese Vorgehensweise für einen Fehler. Denn es findet – in Internetforen wie auch in der realen Welt – zu viel unsinnige Kommunikation statt, gerade wenn es um die Sucht nach Essen geht, oder generell ums Abnehmen. Lass dich nicht beeinflussen, herunterziehen, in die Irre führen.

Experimentiere.
Jeder Körper ist anders, jede Esssucht sowieso. Ich habe es mit meiner Eiweiß Diät geschafft viel abzunehmen, habe ein eigenes Trainingsprogramm für zu Hause entwickelt. Für mich funktioniert es, für einige andere ebenfalls. Doch ich propagiere gleichzeitig, dass es immer angepasst werden sollte. Beobachte, wie sich eingeleitete Maßnahmen in Erfolge oder Misserfolge widerspiegeln, lerne daraus. So wirst du deinen Weg finden.

Ignoriere und hinterfrage.
Blende einen Teil deiner Umwelt aus. Ist nicht einfach, jedoch äußerst wirkungsvoll. Ignoriere alles, was dich nicht weiter bringt. Ignoriere Menschen, die ihre Sätze am liebsten mit „Aber, …“ beginnen.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass du bereits über Wissen verfügst, du einen Plan hast wie die Esssucht zu bekämpfen ist. Ich habe Ernährungsberater und Fitnesstrainer ignoriert. Was ich ein Jahr vorher noch nicht getan hätte. Einfach, weil ich davon ausgegangen bin: die haben das gelernt, die wissen was sie tun. Heute bin ich schlauer. Ich habe genug Wissen um zu hinterfragen. So kann ich beispielsweise sehr gut herausfinden ob mir mein Arzt nur 0815-Blabla erzählt. Ein interessanter Effekt: Sobald diese Menschen feststellen dass du über Wissen verfügst entsteht eine komplett andere Beratung.

Übernimm Verantwortung
Du magst eine unglückliche Kindheit gehabt haben, oder deine Eltern haben bei deiner Ernährungs-Erziehung schlichtweg versagt – egal, das ist Schnee von gestern. Egal ob du heute 14 oder 40 bist, es wird Zeit deine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Einen Esssucht hat die unangenehme Eigenschaft, dass man im Laufe der Zeit immer dicker und dicker wird. Manche nehmen 5 Kilo im Jahr zu, andere schaffen das in nur drei Monaten. Es muss eine langfristige Lösung her damit diese Sucht nach Essen dein weiteres Leben nicht bestimmt.

Reaktiviere deinen Traum.
Du wolltest schon immer mal eine bestimmte Sportart machen? Oder eine Reise? Setze dir ein Ziel, das momentan unerreichbar ist, aufgrund deiner Esssucht. Im Idealfall ist es ein Ziel oder ein Traum, auf den du hinarbeiten kannst. Findest du zum Beispiel Kitesurfen super interessant? Spare Geld für einen Urlaub mit Kitekurs. Den du machst, sobald beispielsweise 20 Kilos runter sind. Trainiere nebenher deine Muskulatur, denn die brauchst du zum Kiten. Nur ein Beispiel.

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