Es ist Mitte Oktober, und noch stehen wir mit Freunden am See rum. Abends sitzen wir vor dem Wohnmobil, quatschen, trinken Weinchen. Aber nie wirklich lange, denn es ist frisch geworden. Und weil das Wetter in ein paar Tagen umschlagen soll, geht jeder wieder seiner Wege. Die Einen fahren nach Süden, ihr Überwinterungsziel ist die Algarve. Der Nächste fährt nach Osten in die Therme (sehr gute Idee!). Wir fahren nach Westen, auf die Quinta Prazera. Mit dabei ist Team Mausebein. Ja, wir versuchen es nochmal, und schauen, ob ein kompakteres Wohnmobil mit Frontantrieb (a.k.a. „kleiner Joghurtbecher“ die Anfahrt schafft. Sollte er eigentlich.

Vor der Sommerpause geht es nochmal rund: weitere Besucher schaffen es zu uns in Arbeitslager … ähm … Bootcamp … ähm … zur Quinta Prazera, wir betreiben etwas Terraforming und rekultivieren Teile unserer Gelände.

Ähm, ja. Erst aufwändig ein Fernreisemobil ausbauen, und dann nicht-reisend in Portugal rumstehen. Irgendwie erinnert mich das an andere Blogger, ich komm nur nicht gerade drauf … Egal. Wir reisen erstmal weniger, und wenn wir nächsten Monat wieder reisen, dann ist das aber auch sowas wie Urlaub. Denn das mit der vielen Arbeit auf unserem frisch erworbenen Stück Portugal ufert derzeit tatsächlich etwas aus. Aus Gründen, die so aber nicht wirklich vorhersehbar waren. Aber hey, immerhin gibt es was zu erzählen…

Ich habe es ja bereits im letzten Bloggeschreibsel angekündigt: Es ist Zeit für Neues, und zwar in Form von einem Basislager hier in Portugal. Seither sind gute zwei Wochen vergangen, und wir haben frohe Botschaft: Das eine Grundstück, das ich in den Weiten des Internets gefunden und das wir uns angeschaut haben, das wollte es auch werden.