Seit wir die Quinta Prazera haben, kommen sie, die Fragen. Von Menschen, die es uns gerne gleichtun möchten. Wie finde ich ein passendes Grundstück? Wie läuft die Kaufabwicklung? Worauf muss ich achten? Und überhaupt, was kostet das so?

Wir stehen mit Eiwola auf der Quinta Prazera, denn in Portugal grassiert die Mutation des Corona-Virus, und wir haben Lockdown. Das ist grundsätzlich doof, betrifft uns persönlich aber nicht wirklich – denn wir haben viel Arbeit. Die Frage ist nur: wo anfangen? Die Todo-Liste ist lang, sehr lang. Da abzusehen ist, dass auch der Virus hier noch länger sein Umwesen treibt, sollten wir doch einiges weggeschafft bekommen. Na schaun wir mal. Hier kommt also mal ein erster Zwischenbericht vom Januar, druckfrisch aus dem Arbeitslager / Quarantänelager.

Ja, wir haben die letzten Wochen echt viel geschafft! Und das ist kein Zufall, denn mein Ziel war klar definiert: vor dem Winter alles saubermachen – damit alles wieder schön zuwuchern kann, und die Quinta Prazera im Frühling in sattem Grün erstrahlt. Und man schön gemütlich, ohne Buschmesser und Brombeeren an den Hacken, über’s eigene Grundstück bummeln kann. Naja, was soll ich sagen – immerhin hatten wir klar definierte Ziele. Hat ja auch nicht jeder.

Es ist Mitte Oktober, und noch stehen wir mit Freunden am See rum. Abends sitzen wir vor dem Wohnmobil, quatschen, trinken Weinchen. Aber nie wirklich lange, denn es ist frisch geworden. Und weil das Wetter in ein paar Tagen umschlagen soll, geht jeder wieder seiner Wege. Die Einen fahren nach Süden, ihr Überwinterungsziel ist die Algarve. Der Nächste fährt nach Osten in die Therme (sehr gute Idee!). Wir fahren nach Westen, auf die Quinta Prazera. Mit dabei ist Team Mausebein. Ja, wir versuchen es nochmal, und schauen, ob ein kompakteres Wohnmobil mit Frontantrieb (a.k.a. „kleiner Joghurtbecher“ die Anfahrt schafft. Sollte er eigentlich.

tanja

Wer hier schreibt?

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