Laptop, Smartphone und Internet – eigentlich alles an Ausrüstung, was der digitale Selbständige von heute benötigt. Das Interessante daran ist, dass er dank dieser Minimalvoraussetzungen zeit- und ortsunabhängig arbeiten kann. Nachts von zu Hause aus wenn die Kinder im Bett sind, den verregneten Sonntag sinnvoll nutzen oder einfach auf Reisen arbeiten, im Hostel oder direkt am Strand? Vieles kann, nichts muss. Läuft das Onlinebusiness erst einmal stehen viele Optionen offen. Vorausgesetzt, du hast dir auf dem Wege dorthin deine Flexibilität bewahrt.

Doch genau dies ist der Knackpunkt. Erstens muss das Geschäft schon einigermaßen laufen bis der/die Selbständige sich etwas frei machen kann von Raum und Zeit. Und bis dahin haben viele Einzelunternehmer unnötig viel Ballast angehäuft. Dienstleistungen, Kooperationen, Hard- und Software, starre Strukturen oder ein ortsgebundenes Geschäftsmodell – vieles kostet Zeit und Geld, machen dem Selbständigen das Leben oftmals nur bedingt leichter.

Wie sieht deine Digitale Selbständigkeit aus?

Natürlich ist es nicht jedermanns Ziel als digitaler Nomade durch die Welt zu ziehen, seinen Arbeitsrhythmus dem Biorhythmus anzupassen (anstatt anders herum wie es die Norm ist) oder seine Selbständigkeit als 1-Mann-Show aufzuziehen. Manch einer möchte Arbeitsplätze schaffen, expandieren, eine Firma im klassischen Stil aufziehen. Auch diese Selbständige können hier sicherlich die eine oder andere Idee mitnehmen. Hauptzielgruppe sind jedoch (werdende) Selbständige, die das Internet nutzen möchten für ihr eigenes Business.

Der klassische Onlineschaffer braucht eigentlich nur Laptop und Internet. Wann und wo er arbeitet ist ihm selbst überlassen, und genau das schätzt er: die uneingeschränkte Flexibilität. Ich gehe hier noch etwas weiter und sage: Outsourcing ist nicht zielführend, sondern die Vereinfachung. Prozesse so sehr vereinfachen, dass man vieles einfach selbst machen kann. Die Kosten auf ein Minimum reduzieren, das sorgt nicht nur für eine schlanke Buchhaltung. Sondern bewirkt auch, dass weniger Druck entsteht. Denn wenn du für Mitarbeiter, Miete, Steuerberater und Co. einen hohen monatlichen Betrag berappen musst laufen wiederkehrende Kosten immer weiter – auch wenn es beim Umsatz mal nicht so rosig aussieht.

Gerade Existenzgründer wissen oftmals nicht genau welchen Weg sie einschlagen sollen: hole ich mir professionelle Hilfe, in Form eines Unternehmensberaters, Steuerberaters, Marketingexperten etc. oder mache ich manche Dinge vielleicht einfach selbst? Nicht nur um Kosten zu sparen, sondern auch, um unabhängig bleiben zu können.

So geht es hier in erster Linie um die eigentliche (digitale) Selbständigkeit – unabhängig davon, ob du Webprojekte aufziehen, mit Youtube, einer eigenen Homepage, kreativen Dienstleistung oder Verkaufstätigkeiten übers Internet Geld verdienen möchtest.

Es geht darum, unnötige aber typische Fehler zu vermeiden, insbesondere in der Gründungsphase. Optimale Arbeitsbedingungen schaffen, unnötige Kosten vermeiden, auf vereinfachte Prozesse setzen. Dabei möchte ich keinem sagen wie er etwas zu tun hat. Wie immer auf crosli geht es darum Wege aufzuzeigen, Empfehlungen auszusprechen.

Warum? In den letzten Jahren habe ich einige Existenzgründer und Selbständige begleitet, primär in Sachen Marketing. Naturgemäß kommen im Rahmen einer intensiven Zusammenarbeit auch andere Themen rund um die Selbständigkeit auf die diskutiert wurden. Und ich hoffe, dass ich meinen Kunden mit meinen Erfahrungen weiterhelfen konnte. Dies möchte ich nun ausweiten, auf crosli ebenfalls beratend tätig sein. Auch, damit Selbständige von Morgen den einen oder anderen (teuren) Fehler vermeiden können, sich ihre Aussicht auf Erfolg verbessert. In den letzten Jahren habe ich Gründungswillige gesehen, die den Schritt in ihre Selbständigkeit aufgrund von Fehlinformationen nicht gewagt haben. Jungunternehmer, die sich das mit ihrem Business zu einfach vorgestellt haben. Freiberufler, die sich selbst Klötze ans Bein gebunden haben. Ich habe mich inspirieren lassen und andere inspiriert.


Folgende Themen werden hier behandelt:

GRÜNDUNG: Selbständig machen

Nebenberuflich selbständig machen oder gleich ganz ins kalte Wasser springen? Alle Anfänge sind schwer, doch mit etwas Motivation, finanzieller Unterstützung und der richtigen Idee ist gerade Deutschland ein Eldorado für Existenzgründer. Waaas? Jawoll. Dass sich dennoch so viele Deutsche vor der Selbständigkeit scheuen ist primär eine Mentalitätsfrage. Förderprogramme erleichtern den Einstieg, und überhaupt geht Existenzgründung so: fange einfach an.

Kategorie Existenzgründung

HOMEOFFICE: Das perfekte Arbeitsumfeld

Onlineschaffer benötigen einen Computer mit Internetzugang – und was sonst noch? Einige geniale Tools können natürlich nicht schaden. Ergonomie am Arbeitsplatz, ein sehr wichtiger Punkt wenn du 8-16 Stunden täglich am PC sitzt. Fast noch wichtiger die richtigen Tools – um diese Zeit möglichst mit Tätigkeiten zu füllen, welche die Selbständigkeit auch effektiv weiter bringen. Software für Buchhaltung oder Projektmanagement, clevere Hardware und tolle Onlinetools: schaffe dir effektive Arbeitsbedingungen.

GELDFRAGEN: Finanzen immer im Griff

Selbständige können zu unglaublich vielen Gelegenheiten zu viel Geld ausgeben. Konten und Karten, Versicherungen und Steuern – schnell können sich Ausgaben aufsummieren, unnötigerweise. Dabei können gerade Existenzgründer wertvolle Euros sparen – und ihr Geld lieber in ihr Geschäft investieren. Insbesondere bei Steuern und Versicherungen gilt: optimiere deine Kosten.

Kategorie: Geldfragen

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