Da ich immer häufiger gefragt werde mittels welcher Infrastruktur / welchem Werkzeug etc. ich meinen Wohnmobilausbau zu Hause bewerkstelligt habe kommt hier nun ein entsprechender Artikel. Ja, ich habe keine richtige Werkstatt. Sondern meinen Ducato im normalen Wohngebiet ausgebaut. Zugegeben, ich habe nur wenige Nachbarn, und die meisten davon waren auch begeistert von meinem Ausbauvorhaben. Der nächste Miesepeter wohnt 100 Meter weiter. Ich musste beim Sägen nur etwas auf die Uhrzeit achten. Was ich dafür habe ist eine Familie, bestehend aus Profi-Handwerkern. Mit richtig gutem Werkzeug. Was mir sicherlich 500 Euro (eher mehr) an Werkzeugkauf erspart hat. Tischkreissäge, Stichsäge, Feilen und viel Kleinkram kommen aus dem Familienverbund. Ebenso einige Tipps und die Grundlagen der Holzverarbeitung. Was du hier also bekommst ist die Kombination aus: (1) Frau, die noch nie ein einziges Möbel gebaut hat, fängt wissenstechnisch bei NULL an. Bekommt von Vollbluthandwerkern die (2) wichtigsten Prinzipien vermittelt und…

Intro: hier dokumentiere ich meinen Wohnmobilausbau. Von Ende Februar bis Ende August 2015 habe ich meinen Fiat Ducato zum Camper umgebaut – und so konzipiert, dass ich (kleine Frau) und Tizon (großer Hund) darin leben können, für mindestens ein Jahr. Es hat sechs Monate gedauert, bis ich damit fertig war – was nicht bedeutet, dass ich die ganze Zeit daran gearbeitet habe: erst war Winter im Schwarzwald, und ich konnte nur draußen arbeiten – schwupps, war ein Monat vom Zeitbudgetweg.

Vor dem Wohnmobilausbau steht das Kaufen eines Basisfahrzeugs. Davor wiederum die Frage, wie groß dieses sein soll. Also wird drauf losgeplant, der für den Ausbau benötigte Transporter fällt mal größer, dann wieder kleiner aus. Es gilt abzuwägen was alles rein muss, darf, soll. Doch auch andere Kriterien können wichtig werden.