Die Frage kommt immer wieder: » Wie machst du das mit dem Internet im Ausland?« Wie ja bekannt ist, lebe ich im Wohnmobil und arbeite online – und richtig gutes Internet im Wohnmobil zu haben spart Zeit und Nerven. Zur einmaligen und endgültigen Beantwortung aller wiederkehrenden Fragen soll dieser Ratgeber dienen. Dabei gehe ich auf verschiedene Konstellationen ein: vom Teilzeitreisenden, der unterwegs einfach nur eine Internetverbindung zum Rumsurfen haben möchte. Bis hin zum Digitalen Nomaden, der mit seinem Wohnmobil durch Europa tourt und maximale Ansprüche an hat.

Da beschäftige ich mich seit einigen Tagen intensivst mit dem Thema „Wohnmobilbatterie“, für einen ausführlichen Ratgeberartikel. Und was geschieht? Bei einem Geschäftstermin läuft mir eine neue Batterie übern Weg, deren Potential ich direkt erkannt habe. Eine tragbare Lithiumbatterie, die sich doch auch super mit einem faltbaren Solarmodul kombinieren ließe. Zwei Produkte, miteinander kombiniert wirklich genial und spannend.

Geht es um die Frage welche Art von Batterie sich am besten als Aufbaubatterie in deinem Wohnmobil eignet, findest du im Internet viele verschiedene Meinungen. Nicht nur dort, auch Wohnmobilhersteller /-händler scheinen sich nicht wirklich einig zu sein. Also habe ich recherchiert, Profis mit Fragen gelöchert, Zahlen ausgewertet – und hoffe, euch jetzt einen verständlichen Überblick bieten zu können welche Batterieart als Versorgerbatterie geeignet ist, welche Vor- und Nachteile mögliche Batterien jeweils mit sich bringen.

12 Volt im Wohnmobil – Stromversorgung unterwegs

Hier geht es um die Stromversorgung im Camper. Was geht auf 12V, und wann machen 230V einfach mehr Sinn? Woher kommt der Strom, und wofür wird er gebraucht? Beim Wohnmobilausbau oder beim Nachrüsten für mehr Autarkie, es gilt immer das gleiche Prinzip: wer weniger Strom verbraucht, muss weniger Strom beschaffen.

Mein Fokus liegt auf den 12V im Wohnmobil – und Strom, der über solar generiert wird. Ein Strom sparendes System, das möglichst lange autark ist. Nicht auf den Campingplatz fahren müssen, nur um sein Wohnmobil an Strom einzustecken. Beim Strom gilt ganz besonders das Prinzip: Besser haben als brauchen.

Und wer seinen Strom selbst erzeugt, der muss kein Geld für Campingplatz und Landstrom bezahlen. Solarstrom ist dabei ein super Thema …

12V kommt nur beim Camping und im Pkw vor. Deshalb gibt es zwar einige Geräte auf 12V, doch längst nicht alle sind auch wirtschaftlich sinnvoll. Ich setze beispielsweise auf einen 230V Kompressorkühlschrank. Und auf einen 230V Strombackofen. Einfach, weil diese Geräte viel Gas verbrauchen würden, und ich – zumindest bei guten Wetter – genügend Strom zur Verfügung habe. Es ist alles eine Frage der individuellen Bedürfnisse und Prioritäten.

12V Wohnmobil

Wann machen 12V im Wohnmobil Sinn, und für welche Geräte können 230V und ein Spannungswandler sinnvoller sein? Ich sehe das so: wenn die Stromversorgung über 12V nicht unverhältnismäßig teuer ist, dann fährt man damit gut, und vor allem stromsparend. Gerade das 12V Notebook Netzteil ist eine sehr gute Idee. So verbraucht dein Laptop spürbar weniger Strom und die Wohnmobilbatterie wird geschont.

Und damit diese auch immer schön voll wird, macht eine Solaranlage für das Wohnmobil natürlich Sinn. Diese kann man sich von einem Profi einbauen lassen – oder aber, du arbeitest dich in das Thema ein und machst es selbst. So habe ich es auch gemacht. Und sind wir doch mal ehrlich: 12V Stromversorgung ist Physik 7. Klasse. Also eigentlich nicht so sehr kompliziert – man muss sich nur mal richtig reinfuchsen.

Dann gibt es natürlich auch noch den Strommoppel, spricht das faltbare Solarmodul. Auch er versorgt deine 12V Wohnmobilbatterie mit Strömlingen. Warum die Fokussierung auf Solar? Weil du hier einmal investierst, und gut ist. Bei Ladung über die Lichtmaschine oder mit dem Stromerzeuger verbrauchst du laufend Ressourcen – einfach, indem du mehr Sprit brauchst um deine Batterie im Wohnmobil mitzuladen. Das ist wirtschaftlich ähnlich uneffizient wie 3 Euro am Tag für den Landstrom am Campingplatz zu bezahlen.