Wachstum gilt als ultimatives Merkmal für Erfolg. Wächst die Wirtschaft eines Landes sind alle glücklich. Wächst das eigene Vermögen ist man stolz drauf. Doch ist es in unserem Leben wie in der Wirtschaft: irgendwann wird es zu viel, jede Blase platzt irgendwann. Die Strategie für viele Unternehmen um jetzt nicht unterzugehen lautet „gesund schrumpfen“. Sich konzentrieren auf das, was man kann, zurück zu einfachen Strukturen und Kernkompetenzen. Nicht ablenken lassen. Überhaut Gewinn erwirtschaften löst Wachstum als oberster Prämisse ab. Was in der Wirtschaft funktioniert lässt sich auf eigene Lebenssituationen anwenden. Das Leben vereinfachen, entschleunigen, entrümpeln. Sich wieder dem eigentlichen Sinn und seiner Ziele bewusst werden. Sein Leben einfach leben.

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“. Dieses alte Deutsches Sprichwort klingt in den Ohren derer, die unter ihrer Aufschieberitis leiden wie etwas, das sie zwar als Leitlinie in ihrem Leben setzen möchten, doch immer wieder daran scheitern. Doch wann wird das Aufschieben zur Prokrastination, zur Arbeitsstörung, also zur chronischen Aufschieberitis?