Wir reisen an die Algarve, einmal quer durch die Algarve, und auch gleich wieder raus.

Der IC1 – Roadtrip an die Algarve

Die Schokoladenparty in Grandola (siehe letzter Reiseblogpost) endet, wie sie begann: mit einem Zuckerschock. Dazu gibt es eine Feuershow und dann auch noch ein Comedian. Der vermutlich ziemlich gut ist, denn das Publikum lacht sich einen, und bei den Liedern singt es mit. Wir verkrümeln uns nach einer Viertelstunde aber, denn ich verstehe mal rein gar nichts – mein schlechtes Portugiesisch plus der nicht ganz saubere Ton der Soundanlage sind keine gute Kombination. Was ich bei einer pantomimischen Showeinlage durchaus mitbekomme: Fäkalwitze funktionieren wohl auch in Portugal ganz gut.

Wir decken uns noch mit etwas Schokoladigem für die Reise ein, und verbringen auf dem Übernachtungsplatz eine halbwegs ruhige Nacht. Da man hier jedoch keine Chance hat die Hunde an einen Busch zu führen, geht es am nächsten Morgen sehr früh los.

Es wird ohnehin Zeit, dass wir nach Süden kommen, denn langsam ist es uns wirklich kalt. Wir machen hier und da einen Abstecher, beispielsweise in Lousal oder an einem kleinen See. Und natürlich am Barragem do Monte da Rocha (Roadtrip Portugal Station 78), wo es das beste schwarze Schwein vom Grill gibt.

Nach einem Abstecher zum Barragem de Santa Clara (sehr grün, aber auch sehr wenig Wasser) fahren wir nach Silves (Roadtrip Portugal, Station 87), drehen eine Runde durch den Ort.

Eigentlich wollten wir auch ins Castelo, doch sind wir zu Dritt mit drei Hunden unterwegs, und die dürfen da nicht rein.

Da dann auch noch das ausgesuchte Meeresfrüchte-Restaurant Urlaub hat, und zwar natürlich ab heute, verkürzen wir unseren Aufenthalt in Silves. Und fahren zu einem unserer liebsten Plätze an der Algarve, „dem Hügel“.


Der traurige Hügel

Der Hügel, das ist da, wo wir (Andre, Klaus, Ich und zwischendurch auch ein paar andere) unseren ersten portugiesischen Winter verbracht haben. Ein Rückzugsort, den wir immer wieder ansteuerten. Und den wir auch heute noch gerne besuchen, zumindest bis jetzt. Dieses Mal bleiben wir nur eine Nacht. Der Grund hierfür dürfte anhand dieses Bildes klar sein:

Hier noch zum Vergleich das Vorher-Bild, aufgenommen im Frühling diesen Jahres, also ein halbes Jahr vorher:

Der große Brand im Monchique-Gebirge hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Soweit das Auge blickt ist alles verbrannt. Wir hatten es bereits vermutet, jedoch gehofft, dass das Feuer es nicht ganz bis an das schöne Plätzchen geschafft hat. Die Hänge, bewachsen mit vielen Zistrosen, sind vermutlich buchstäblich in Windeseile abgebrannt. Was kaum verwunderlich ist, soll der Lack der Lackzistrosen ja gut brennen, und ich schätze, dass so ein Hügel bei entsprechendem Wind sehr schnell abgebrannt ist. Da haben wohl auch die Brandschneisen, die sie letztes Jahr mit Traktoren durch die Hügel gezogen haben, nichts gebracht.

Interessant zu sehen ist, dass die Korkeichen überlebt haben. Ich kann nur mutmaßen, dass ihre Rinde sie geschützt hat. Sie haben jetzt schon wieder Grün. Schade nur, dass sie in der Minderheit sind. So wird es ein paar Jahre dauern, bis aus den schwarzen Hügeln wieder grüne werden.


Wir sind wieder zu Hause! Back @ Bambusbach

Unser absoluter Wohlfühlort an der Algarve liegt im Grünen, zumindest diesen Herbst. Zwar führt der Bambusbach kein Wasser, dafür aber ist der Bambus schön grün. Das Wetter ist derzeit etwas sehr herbstlich, und wir parken sicherheitshalber nur ein Auto auf der einen Bachseite. Nicht, dass es wie im letzten Frühjahr ist, und er plötzlich Hochwasser führt.

Hier stehen wir rum und genießen es, die Türe offen stehen lassen zu können. Das geht momentan nämlich sonst nur bedingt, Senora Ziva hält es nämlich keine Minute im Wohnmobil – sie will die Gegend erkunden. Das kann sie auch, auf langen Spaziergängen versuche ich, die junge Dame auszulasten. Was mir nur bedingt gelingt – gefühlt wächst ihre Kondition mit jeder einzelnen Gassirunde.

Dieses Mal stehen wir nicht alleine am Bambusbach: Das Herrchen von Henry begleitet uns wieder seit ein paar Tagen mit seinem Allradviech, er nutzt die Ruhe hier um seine Erkältung auszukurieren. Und der blaue Kasten tischt leckere Kuchen auf, wie wir es gewohnt sind 😊

So verbringen wir hier eine gute Zeit bei wechselhaftem Wetter. Sobald die Sonne rauskommt geht es mit den Hunden raus. Das 15-Uhr-Kaffeekränzchen findet auch bei Regen statt, Markise sei dank. Und Ziva hat es sich zur Aufgabe gemacht, alles anzukläffen was sich uns irgendwie nähert, was ihr irgendwie unheimlich ist. Wir arbeiten dran.


Andre’s Abstecher ins Schwobeländle

Total verrückt, wenn Flugtickets von Portugal nach Deutschland günstiger sind als eine Zugfahrt von Rottweil nach Stuttgart. Ist aber so, nur 15€ hat ein Flug gekostet. So haben wir die Flüge für uns beide bereits vor Wochen gebucht. Wäre absehbar gewesen, dass Ziva bei uns einzieht, hätte ein Ticket gereicht, und so haben wir letztendlich eines verfallen lassen. Wir hätten ja sogar liebe Menschen gefunden, die auf die beiden Knallköppe aufgepasst hätten. Bei den pubertären Flausen, die Ziva aber gerade an den Tag legt, oh je. Ich sag’s mal so: Houdini seine Verschwinde-Zaubertricks sind was für Anfänger. Also bleibe ich hier, am schönen, ruhigen, oftmals sonnigen Bambusbach.

Und so fliegt Andre alleine für ein langes Wochenende nach Deutschland. Kaum ist er da, schön hört man nur Gutes aus der alten Heimat. Sowas wie „Man kann das Auto nicht verlassen, draußen erfriert man sofort.“ oder „eine Bettflasche wäre gut“. Da ist mir der sanft aufs Womodach plätschernde Dauerregen am Abend ja doch lieber.

Nachdem ich Andre am Flughafen rausgeschmissen habe, bin ich mit den zwei braunen Fellwürsten an den Strand, ist ja nicht weit. Man fährt nur einmal um den Flughafen herum und noch ein Stück weiter. Hinter dem Flughafen findet sich sowas wie ein Wohnmobilparkplatz, auf dem auch bestimmt 20 Wohnmobile stehen. Ich denke mir noch, Okay, ist ja ganz nett hier, viel Natur, Holzstege, und bei Flut steht man wohl auch recht nah am Wasser. Genau in dem Moment startet auf der Landebahn direkt nebenan ein Flugzeug. Verdammt, ist das laut! Wie bitteschön kann man nur mit dem Wohnmobil direkt an der Landebahn stehen, wie hält man das aus? Hörgerät aus und gut is? Erstmal zum Frühstück einen Tetrapak Wein? Oder die Kindheit über aufm Güterbahnhof gelebt? Was ist deren Geheimnis?

Ach ja, was ich noch erwähnen wollte: wer es noch nicht mitbekommen hat, es gibt einen guten Grund für den Abstecher nach Deutschland, nachzulesen ist dieser unter EIWOLA Teil II – das Allradviech ist da!


Hundekind.

Während Andre in Deutschland friert, und verspricht, sich nie wieder über das portugiesische Winterwetter zu beklagen, hat das Hundekind schon nach einem halben Regentag den Stubenkoller. Da kommen Geräusche aus dem Hund raus, das haste noch nicht gehört. Bei dem Versuch, Max zum Spielen zu animieren, quietscht sie über zwei Oktaven hinweg – am liebsten aber am oberen Ende der Tonleiter. Ich gewöhne mich langsam dran, aber ich glaube die Nachbarn finden es ziemlich heftig 😀

Derzeit sind wir gut damit beschäftigt ihr die Flausen auszutreiben. Momentan stehen zwei Verhaltensweisen auf der Agenda, die sich bitteschön nicht manifestieren sollten: Erstens wahllos irgendwelches Zeugs anzunagen. Wobei, so wahllos scheint es gar nicht zu sein. Vielmehr kaut sie sehr zielgerichtet auf meinen Schnürsenkeln rum – aber nur auf die vom linken Schuh. Ich hab mir jetzt ein paar neue Schuhe gekauft – und sie erstmal im Ducato vor ihr versteckt.

Wobei man sagen muss: bisher hat sie nur wenig Teures angenagt. Also eigentlich nur eines, und zwar die Mittelarmlehne von Ducatolein. Während ich im Einkaufsladen bin um ihr Hundenageartikel zu kaufen, damit sie was Gutes zum Nagen hat. Jetzt muss ich noch einen Überzieher für die Mittelarmlehne kaufen.


Wohnmobilstellplatzhopping extrem: von Alvor nach Manta Rota

Wir fahren von Lagos (Roadtrip Portugal, Station 94) aus in den Osten der Algarve, immer der Küste entlang.

Mal übernachten wir auf dem Grundstück von Bekannten, dann wieder am Strand oder auf dem Wohnmobilstellplatz. Ja, richtig gehört, Wohnmobilstellplatz. Das kommt nicht oft vor, und hat einen Grund: Auf dem einen besuchen wir spontan Freunde. Und der andere ist direkt an der Ria Formosa, er punktet also mit seiner Lage.

Alvor

Erst einmal schlagen wir in Alvor auf dem Wohnmobilstellplatz (Roadtrip Portugal, Station 95) auf. Wenn es die Tage zuvor geregnet hat, ist das Bild recht schauderhaft, fährt man auf den Platz: Zwischen der Matschepampe stehen Wohnmobile rum. Wir parken neben den Freunden ein, die wir besuchen wollen. Unser Fazit am nächsten Tag: Der Platz ist nicht schön, kostet dafür aber auch nicht viel. Die Lage ist top, in drei Minuten ist man am Strand. Ich kann aber dennoch verstehen, dass viele Wohnmobile lieber auf den Parkplatz nebenan fahren. Auch wenn ich das nicht tun würde, denn direkt neben einem Wohnmobilstellplatz freistehen, das macht man einfach nicht. Vor allem aber kann es teuer werden: da stehen 30 Wohnmobile auf einem Parkplatz, direkt neben einem Wohnmobilstellplatz. Nachts kommen wohl einige rüber, um ihre Kassettentoilette kostenlos zu entleeren. Wasser klauen geht nicht mehr, das ist nachts abgestellt. Also ganz ehrlich: wäre ich Stellplatzbetreiber, ich würde wohl auch ab und an die GNR anrufen, damit sie den Platz räumt. Allerdings würde ich den Platz auch etwas herrichten … Naja.

Von den eigentlich gruseligen Umständen wissen die Parkplatzcamper ja gar nichts: Wir stehen zwischen griesgrämigen Engländern, die kaum ein Hallo herausbringen. Okay, die einen haben eine freilaufende Katze, aber die ist schnell, Max hat keine Chance. Die anderen Briten finden es total unangebracht, dass ihr Hund unsere Ziva auch nur anschnüffelt. Am nächsten Morgen erstmal den Ducato 20 Minuten laufen zu lassen um Strom zu haben, das wiederum finden sie offensichtlich total angebracht. Und das, obwohl sie direkt neben der Stromsäule stehen. 2,50€ für die Stromflatrate auszugeben ist wohl nicht angebracht.

Und das ist auch der Hauptaspekt, warum wir Wohnmobilstellplätze meist meiden: Es sind die Nachbarn. Die können super nett sein, oder total gruselig. Die können uns super nett finden, oder sie finden uns total gruselig. Auf dem Platz in Alvor war das teilweise so – das war in Manta Rota dann wieder anders.

Ähm … Geheimtipp oder frisch geräumt?

Es ist an der Algarve nicht ganz so voll, wie bisher alle sagen – dem Anschein nach sind die meisten Wohnmobilstellplätze gut besucht, aber nicht voll. Die Freistehplätze sind bisher überschaubar gefüllt. Im Westen der Algarve räumen sie jetzt wohl öfters, was vorhersehbar war. Im Osten haben wir davon eigentlich nichts gehört. Und so wundern wir uns, dass wir ganz alleine auf dem Strandparkplatz stehen. Wurde hier erst geräumt, oder haben wir tatsächlich ein Plätzchen gefunden, das noch nicht überlaufen wurde? Ich verrate besser mal nicht, wo es ist, und wir testen das zu einem späteren Zeitpunkt nochmal 😊

Nach nur einer Nacht auf unserem exklusiven Strandparkplatz geben wir es uns, und fahren weiter – zu einem garantiert vollen Wohnmobilstellplatz, zu dem nach Manta Rota.

Manta Rota

Manta Rota (Roadtrip Portugal, Alternativstellplatz Station 103) hat ein entscheidendes Argument: Du stehst direkt an der Ria Formosa. Ein Naturpark, in dem wir eher nicht frei stehen, und in dem es auch nur wenige Möglichkeiten dazu gibt – vor allem direkt am Strand findet sich nicht viel. Wir geben es uns also gleich nochmal, und parken auf einem Wohnmobilstellplatz, wie er notorischen Freistehern wie uns das Fürchten lehrt.

In Manta Rota ist es so: es gibt einen Außenring, und einen Innenring. Der Außenring ist gut, denn hier stehst du mit der Türe im Grünen. Der Innenring ist weniger toll. Wir haben Glück und stehen schön, der Pfad zum Strand beginnt direkt vor dem Wohnmobil. Wir stehen zwischen Franzosen – vor uns sitzen sie zusammen, schnattern und leeren schon am Nachmittag ihre Weinflaschen. Die hinter uns reisen mit drei Generationen Schäferhund und Vogelvoliere im Wohnmobil. Zwischen Franzosen steht es sich super – wenn sie nicht gerade neben deinem Wohnmobil ein Boule-Spiel starten. Mein Französisch reicht für Hundesmalltalk, und Hunde haben sie ja fast alle, also entstehen nette, lockere Kontakte, passt.

Eigentlich ist es sekundär, wie der Stellplatz ist – denn wir sind hier für einen Tag, und wir sind wegen dem Strand hier – also gehen wir an den Strand. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Jede Runde beginnt oder endet mit Hundeherumgerenne. Französisch-deutsche Schäferhunde sind sehr ausdauernd, das britische Windspiel ist eher der Sprinter und nach zwei Minuten durch, und die Trethupen an der Leine dürfen nicht mitspielen. Werden aber trotzdem von der Ziva einmal abgeknutscht, da kann das Herrchen so grimmig gucken wie es will.

Ich muss aber auch sagen: ein, zwei Nächte auf so einem Platz sind in Ordnung. Dann wäre es mir aber zu viel. Das morgendliche Rattern der Kassettentoiletten auf Rädern zur VE-Station. Um halb acht. Das Schnattern der Franzosen ab halb neun. Und die Wohnmobile, die auschecken, müssen alle an deinem Schlafzimmerfenster vorbei fahren. Nein, für länger ist sowas nix für mich.


Hundekind nimmersatt.

Nochmal zurück zum Hundekind. Die hat doch einen Knall! Wir wachen morgens auf, und ich gehe mit den Hunden erstmal an den Strand. Eine Runde mit zwei klatschnassen Golden Retrievern spielen, check. Dann fahren wir weiter nach Manta Rota, auf den Stellplatz. Hier stehen ungefähr 50 Wohnmobile am Platz, und ich schätze der Schnitt „1 Hund pro Womo“ wird hier noch übertroffen. Die französische Nachbarin hinter uns reist mit drei Generationen Schäferhunden. Wir gehen heute noch dreimal an den Strand, plus eine Abendrunde. Ziva tobt mit einem britischen, sehr schnellen Windhund durch die Dünen, jagd den Vögeln am Strand hoch, lässt sich von Max den Strand wieder runter jagen.

Gegen zwei Uhr in der Nacht fängt es dann an: Erst wird die Mülltüte ausgeräumt. Ein Novum, die hatte sie bisher nicht für sich entdeckt. Sie kassiert einen Anschiss, alle sind wach, gehen wieder ins Bett. Eine Stunde später, Ziva ist wach und will mit Max spielen. Diese Frequenz, in der sie das einfordert, übertrifft jede hochfrequente Hundepfeife. Alle sind wach. Das Ganze wiederholt sich, keine Ahnung wie oft. Irgendwann ist Morgendämmerung, endlich aufstehen! Andre nimmt die Hunde mit an den Strand. Mal schauen, was der heutige Tag so bringt …


Hola Andalucia!

Ja, wir tun es tatsächlich, wir verlassen Portugal. Es wird Zeit, den Süden von Spanien zu erkunden. Denn während Andre hier schon ein paarmal war, ist mir dieses Andalusien noch relativ unbekannt. Erst der obligatorische Stopp in Ayamonte: Einkaufen im Mercadona, Gas und Diesel tanken. Also dass Diesel 20 Cents günstiger ist als in Portugal, das finde ich schon bemerkenswert. Wie es sich bei den Supermarktpreisen verhält, das kann ich nicht sagen. Ich gehe gerne im Mercadona einkaufen, da finde ich immer was Neues und Leckeres. Heute beispielsweise gab es grüne Burger:

Okay, er hat so geschmeckt wie er aussieht: Irgendwie anders. Dass das Truthahn mit Spinat sein soll, das stand glücklicherweise auf der Packung. Wäre ich so nie draufgekommen.

Wir wollen nochmal ans Meer, ehe wir ein wenig das Inland erkunden. Also geht es an den Strand. Und wieder: wir stehen alleine auf einem Strandparkplatz. Okay, dieses Mal ist es kein Geheimtipp. Die anderen Wohnmobile stehen nur weiter oben. Es ist zu vermuten, dass die Zufahrt zum Strandparkplatz etwas ausgewaschen ist. Was ja auch gut ist. Würden die anderen schon hier unten stehen, hätten wir uns wohl nicht dazu gestellt, dazu ist der Parkplatz nicht groß genug.

Der Weg von der portugiesischen Grenze bis Huelva und noch ein Stück weiter war übrigens sehr aufschlussreich. Landschaftlich sieht man, dass die Gegend mal schön war – man erkennt eine ähnliche Flora wie in Portugal, was ja keine Überraschung ist. Aber nur stellenweise. Denn größtenteils ist die Landschaft geprägt von riesigen Feldern, viel davon unter Plastik. Und eine riesige Raffinerie-Gas-Kohle-Anlage, kilometerweit ziehen sich die riesigen, runden Behälter. Dazwischen Pinienwälder, ohne jegliches Unterholz. Monokultur können die Spanier offensichtlich auch. Ach ja, und am Strandparkplatz, an dem wir stehen, steht eine Bauruine, die wohl mal ein Strandrestaurant werden wollte.

Ich bin gespannt, was dieses Andalusien noch alles zu bieten hat. Wir haben uns schon einige Ziele heraus gesucht, das sieht sehr vielversprechend aus.

Bis dahin: kauft mein Buch! Ich habe heute versucht, den guten Max für eine Fotosession zu missbrauchen. So fotogen er normalerweise ist, so wenig Bock hat er auf weihnachtliche Kopfbedeckung.

PS: Wenn irgendjemand weiß, warum da jemand „Stute!“ auf die Windschutzscheibe geschrieben hat …

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Tanja Hier schreibt Tanja

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