Seit dem letzten Reiseblogeintrag sind ungefähr drei Wochen vergangen – woraus man schlussfolgern kann, dass wir jetzt genau so lange am ein und denselben Strandparkplatz rumgestanden sind.

Vom Seeufer, zu dem sich kaum zwei Menschen die Woche hin verirren, rein in die größte Großstadt, die Portugal so zu bieten hat? Von 33 Grad Spätsommerwetter auf 8 Grad am Morgen? Nichts bleibt, wie es ist und alles wird anders. Und so geht es auch bei uns mal wieder weiter.

Das Alentejo ist die größte Region Portugals – und eine der schönsten. Hier finden wir, was uns interessiert und gefällt: keine Touristenhochburgen, dafür viel Natur. Alte Korkeichenwälder, kleine Dörfer und Straßen, gelebte Tradition, Naturverbundenheit und Moderne verbinden sich. Eine Region, die dabei ist, sich und seine Stärken neu zu entdecken. Wozu auch (deutsche) Einwanderer ihren Beitrag leisten. Alentejo Wir sind seit einigen Wochen in der Subregion „Alentejo Litoral“, der Alentejoküste, unterwegs. Obwohl das Alentejo zu den ärmsten Regionen Europas gehört, sehen wir doch so vieles an Reichtum. Gerade das ländliche Leben hier ist einfach, und doch wirken die Menschen hier zufrieden, mit sich im Reinen. Landschaftlich ist Alentejo Litoral genau mein Ding. Zwischen Troja und Sines findet sich ein einziger, ewig langer Sandstrand, rund 60km lang. Südlich davon kommen die Klippen, unterbrochen von netten kleinen und größeren Buchten, Städtchen und Sandstränden. Noch weniger besiedelt ist das Alentejo Litoral im Inland.

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