Wir erinnern uns an den Lkw Ausbaublog No1 – zuletzt hatten wir unsere Halle im Erzgebirge bezogen, mit dem Vormöbelbau angefangen, und der Kabinenbauer hat die die Kabine schon zusammengebaut. Über ein Monat ist seitdem vergangen, und wir haben die Wartezeit auf Eiwola natürlich sinnvoll genutzt. Meistens.


Eiwola wird langsam!

Während wir im Erzgebirge vor uns hinwerkeln, tut sich bei Ulm einiges: die Kabine bekommt Fenster und Türen, der Durchstieg wird gemacht, der Ersatzreifenhalter konstruiert, die Einstiegsleiter ist auch schon fertig … jede Woche bekommen wir neue Fotos von Eiwola – und können es kaum erwarten, ihn/sie endlich abzuholen! Und schwupps, schon klemmt es: der Hersteller für die Aluleisten ist im Lieferverzug, keiner weiß, wann die Teile kommen. Hoffentlich bald …

Möbelvorbereitungsbau

Derweil bauen wir an unseren Möbeln. Also wir bauen halbe Möbel. Hier eine halbfertige Küche, da halbfertige Schubladen, und der Kühlschrankschrank besteht eigentlich nur aus einigen vorgesägten Brettern. So richtig viele Möbel haben wir jetzt doch nicht vorgebaut – wir brauchen einfach die Kabine um alles fertig zu machen.

So geht es primär um Details: hier ein Gewürzregal, dort wird noch an den genauen Maßen getüftelt. Denn ausgerechnet da, wo es ohnehin schon recht knapp ist, die Ecke zwischen Durchstieg und Eingangstür, da habe ich mich um ein paar Zentimeter vertan. Jetzt muss wirklich alles auf den Zentimeter genau passen, sonst passt es nicht. Das wird spannend.

Sehr dankbar sind wir Martin, einem Blogleser und Schreiner, mit Werkstatt im Erzgebirge. Wir hatten eigentlich vor, die Kanten von Arbeitsplatte und Tischplatte zu ölen. Das sah aber sehr blöd aus, denn die Platten sind einfach nicht dafür gedacht, die möchten gerne Umleimer haben. Und so haben wir sein Angebot wahrgenommen, dass er sie professionell umleimt. Jetzt sieht es aus, wie ich mir das vorgestellt habe: richtig gut.

Technik-Preview für Eiwola

Was wir alles an Technikzeugs in Eiwola verbauen werden, das kommt noch im Detail. Wenn es erst einmal verbaut und nachhaltig für gut befunden ist. Aber ein paar Features, die wir auch schon hier haben gibt es jetzt schon:

Oft wurden wir gefragt, ob wir wieder einen kleinen Holzofen verbauen. Ja natürlich. Aber nicht den Dickinson, den wir jetzt verbaut haben, sondern ein kleiner Ofen aus Kanada, den Cubic Mini Wood Stove. Den hierher zu bekommen, das entpuppt sich als nicht ganz so einfach. Denn sie liefern in alle Länder, aber nicht nach Deutschland, wegen gesetzlichen Bestimmungen. Na super. Aber egal, sie liefern nach Österreich, also lasse ich ihn dorthin liefern. Der erste Versuch schlägt erstmal fehl, warum auch immer, und sie schicken ihn nochmals raus. Wochen später ist er dann endlich da, und er ist ja so knuffig!

Das erste Anheizen verläuft so mittel, es qualmt wie sonstwas. Aber Andre hat es schnell raus, und findet den Cubic besser als den Dickinson, denn er brennt langsamer und länger. Super, den behalten wir. Nun muss das Teil nur noch eingebaut werden. Dafür bekommt er ein spezielles Spezialofenrohr, das bereits ausgetüftelt und beim Schweißer in Auftrag gegeben ist. Es soll nämlich so konstruiert sein, dass es sich beim Fahren nicht auf die Gesamthöhe des Fahrzeugs auswirkt. Also ein einfahrbares Teleskop-Ofenrohr.

Der Holzofen wird auch unsere Primärheizung werden. Abends oder morgens kurz anheizen, das hat sich bewährt. Wenn wir uns in frostigeren klimatischen Regionen aufhalten sollten, dafür gibt es dann aber noch eine Dieselwarmwasserheizung. Andre hat sich hier tagelang mit beschäftigt. Und zwar mit der Wassergeschichte generell. Heizung und Boiler haben wir auch schon, Wassertanks und Wasserfilter sind auch schon da, jetzt muss das Ganze nur noch funktionieren wie gedacht …

Der Großteil der Stromgeschichte ist auch bereits da, die neueste Generation von Lithiumbatterien läuft seit einigen Wochen im Dauertest. Wir sind echt happy, dass Victron hier jetzt Batterien auf den Markt gebracht hat, die einfach perfekt für uns sind – kompakt und super leicht. Nur die Solarmodule, die sind noch nicht da. Hier warten wir noch auf die erste Serie unseres Hausherstellers Solarswiss – große Module mit etwas mehr Leistung als bisher, und damit werden wir uns das Dach zupflastern …

Während andere sich eine Trockentrenntoilette bauen, gehen wir bei unserer künftigen Toilette im Wohnmobil einen Schritt weiter: es wird eine DIY Komposttoilette. Wir haben jetzt mit einigen gesprochen, die eine Natures Head drin haben – und davon grundsätzlich angetan sind. Dass das Prinzip funktioniert, da sind wir uns sicher. Aber auch dabei, dass wir keine 1000€ für ein Klo hinblättern möchten. Das für meinen Geschmack zu sehr aus Vollplastik ist und einen zu kleinen Urintank hat. Also machen wir es selbst. Kloeimer und Rührwerk hat der Schweißer nach Andres Vorgaben schon fast fertig geklöppelt. Wir sind nun gespannt, ob das mit der Kompostiererei so funktioniert wie gedacht. Wenn nicht, dann kommt das Rührwerk einfach wieder raus, und wir haben eine ganz normale Trockentrenntoilette im Wohnmobil.

Was wir übrigens auch bereits haben, ist die für uns geschweißte Duschwanne. Ist doch gut geworden, oder?

Auch die Auffahrrampen für das Motorkamel sind gekommen. Ein Testlauf zeigt: Ja, ist schon ein bisschen steil. Könnte funktionieren, aber Genaues weiß man erst, wenn wir es in Eiwola ren- und rausfahren. Dort ist auch bereits die leistungsstarke Seilwinde verbaut. Die Winde am Quad hat bei unserem Versuchsaufbau gut zu tun, ist am Limit. Gut, dass wir von Anfang an eine andere Lösung angedacht haben.


Derweil in Schwaben …

Die letzten Wochen hat sich auch fahrzeugtechnisch Einiges getan: die Federn waren hinüber, wurden neu gemacht, ebenso gab es einen Kundenservice. Das Nebengetriebe, ein Stahlklumpen von ungefähr 80kg kam raus. Die restlichen Staukästen werden montiert, und die Aluleisten sind endlich da!

Leider verpassen wir die „Hochzeit“, das endgültige Draufsetzen der Wohnkabine auf das Fahrgestell. Aber egal, wir freuen uns auch aus der Ferne. Und schon klemmt es weiter: der TÜV-Prüfer ist einfach nicht erreichbar. Eine Woche zieht ins Land, und nichts tut sich, wir überlegen uns bereits alternative Lösungswege, denn diese Warterei, die ist gerade doch etwas blöde …


Man hat ja sonst nichts zu tun …

Irgendwo zwischen Alltag, Arbeit und Ausbau kommen dann manchmal noch Extrawürste, die mal nett, mal nervig sind.

Besucher kommen zu Besuch

Wir bekommen Besuch: von Freunden, von Bekannten, von Bloglesern. Gerade geht das Besuch empfangen noch, wir sind nur so mittel im Stress. Andre hat etwas mehr zu tun als ich, denn er muss nebenher immer wieder noch nach Schneeberg in die Einbauwerkstatt, zumindest wenn ein etwas komplizierteres Einbauprojekt ansteht, möchte er da wenigstens noch vor Ort sein – und da ist dann automatisch immer ein ganzer Tag rum.

Wir haben also Besuch. Mit den einen fahren wir in unser Stammlokal nach Tschechien zum Essen, mit den anderen grillen wir hinter dem Haus, wieder die nächsten kommen nur auf eine Kurzvisite vorbei, weil sie gerade in der Nähe sind. Die Idee, das hiesige Besucherbergwerk zu besuchen, hatten wir eigentlich schon mehrmals. Es haperte aber immer so ein bisschen an der Motivation. Und da unsere Besucher da auch Interesse dran hätten, tun wir es einfach gemeinsam.

Hier also ein paar Bilder von der Führung im „Markus Röhling Stolln“, wo sie bereits vor zig Jahren verdammt große Löcher in den Berg gebuddelt haben. Der größte Teil der 300km Tunnel steht heute unter Wasser, ein kleiner Teil jedoch wurde für Touris hergerichtet.

Das Motorkamel macht Zicken

Es ist eigentlich erstaunlich – da kauft man einmal einen Neuwagen, und schon hat der mehr Probleme als alle Gebrauchten zusammen. Nun ist es (vermutlich) die Benzinpumpe oder der Tankgeber, mal schauen. Das Quad geht aus und eine zeitlang nicht mehr an, einfach so, mitten in der Pampa. Also muss das Motorkamel zum Service, und wir bringen es – inzwischen zum zweiten Mal – zur Yamaha-Werkstatt, die eine Stunde entfernt in Pockau wohnt.

Ducatolein: wie schaffe ich das immer nur?

Andre fährt das Quad, ich den Ducato – und beim Yamaha-Händler angekommen sieht es Andre sofort, was ich nicht gemerkt habe: vorne Links ist der Reifen vom Ducato ziemlich platt. Zack, schnell zur Tanke vorne an der Straße, Luft rein. Und tatsächlich, da klemmt ein Stein im Reifen. Und der ist offensichtlich durch, denn es kommt Luft raus. So ein Mist. Dass das extra für solche Zwecke gekaufte Reifenflickzeug im Vario liegt, das ist ja klar, oder? Wir also Luft rein, und schnell zur nächsten Werkstatt im Ort gefahren. Und wir haben Glück, der Senior-Chef mäht dort gerade den Rasen. Eigentlich wäre die Werkstatt ja zu, wegen Urlaub. So aber flickt er uns den Reifen, damit wir wieder nach Hause kommen. Länger muss es nicht halten, denn der Reifen ist hinüber. Das dauert ein wenig, und schwupps ist ein halber Tag rum. Nach zwei Schrauben nun also ein Stein. Wer kann, der kann.

Immerhin hatte er ein paar interessante „Fahr“zeuge auf dem Hof stehen:

Ausmisten in Etappen

Wir ziehen in absehbarer Zeit um – und so ein Umzug ist ja immer ein guter Anlass, um mal wieder die Schränke durchzusehen, um auszumisten. Da kommen wunderliche Dinge zu Tage. Wie die drei Rollen Alufolie, die sich in den letzten drei Jahren angesammelt haben – in einem Schrank. Dabei benutze ich kaum Alufolie, keine Ahnung warum ich hier immer wieder eine Rolle gekauft habe. Wenn wir noch ein Laptop-Netzteil finden, ich glaub dann haben wir die Zehn voll.

Vario steht zum Verkauf!

Es war immer die Frage, wann wir den Vario verkaufen. Wir wohnen ja schließlich drin, und es dauert noch ein paar Monate, bis Eiwola fertig ist. Aber egal, wir setzen ihn mal bei mobile.de rein. Und schau da, gleich zum ersten Besichtigungstermin ist er verkauft. Manchmal passt es einfach, und wir sind darüber sehr froh, dass gleich die richtigen Leute da waren – auf langwierige Verkaufsprozesse haben wir ja sowas von keinen Bock. So wird der Vario noch im August endgültig den Besitzer wechseln.

Und wir werden vorläufig wohl zu Max in Ducatolein einziehen. Den Ducato behalten wir auf jeden Fall, bis wir hier in Annaberg fertig sind mit dem Ausbauen. Denn mit dem Motorkamel im Regen zum Baumarkt fahren, das ist schon etwas ungünstig …

Ziva macht Zicken

Ziva ist jetzt fast anderthalb Jahre alt, und bisher ging es ja mit der Jagerei. Mir war aber schon klar, dass sich dies ändern könnte. Und dann ist es passiert: bei der nachmittäglichen Gassirunde ist sie etwas weiter weg von mir, und ehe ich meinen Gedankengang „oh, ich sollte sie jetzt mal herrufen“ zuende gedacht habe, geht sie ab. Sie hat einen Feldhasen aufgescheucht, und dem rennt sie nun mit Jagdgeheul hinterher. Jagdgeheul, das ist dieses sehr hohe, aufgeregte Quietschen. Und wenn Ziva quietscht, warum auch immer, dann ist Max nicht mehr ansprechbar, und so ist er Ziva hinterher. Ziva verfolgt den Hasen, Max verfolgt die Ziva. Arschkrampen. Ich spare mir die Herumschreierei, laufe zurück zur Halle und schnappe mir das Quad. Normalerweise hätte ich einfach nur gewartet, bis sie wieder zurück sind, aber Zivas helles Gebelle entfernt sich immer mehr. Also fahre ich ihnen hinterher. Und fünf Minuten später, ich stehe mit dem Quad an der Stelle, an der ich sie verloren hab, alle sind wieder da: erst der Hase, dann Ziva und Max. Arschkrampen.

Seither werden andere Saiten aufgezogen. Wir haben es die letzten Wochen etwas schludern lassen, und die Ziva im Unterholz rumstöbern lassen. Die Zeiten sind vorbei, zumal sie seit der Nummer echt ständig am Hasen schnüffeln ist. Jetzt wird nicht mehr rumgestöbert. Wir sind hier ja schließlich beim Gassigehen, das ist kein Jagdausflug!

Die Sache mit dem Führerschein …

Ich muss für Eiwola ja den Lkw Führerschein machen. Dieses Vorhaben im Sommer und hier im Erzgebirge durchzuziehen, das hat sich als recht unmöglich entpuppt. Fahrschule 1: Preis Okay, aber dieses Jahr noch? Geht nicht, wir haben keine Fahrlehrer! Fahrschule 2: Hätte Zeit, aber über 4.000€ für den Führerschein hinblättern? Ne, das sehe ich nicht ein. Also kommen wir zu Option 3: ein bezahlbarer Intensivkurs im Schwäbischen. Termine für die ärztliche Untersuchung und den Erste-Hilfe-Kurs sind gebucht, und wenn nichts mehr schiefgeht, dann mache ich also im Herbst, sobald Eiwola fertig ist, den Führerschein – in nur 8 Tagen. Wir werden sehen.

Die Sache mit dem Griechen …

Es scheint, als gäbe es in der City von Annaberg ein gutes Restaurant, den Griechen. Zumindest bekommen wir keinen Platz, und so machen wir noch ein paar Fotos vom Dorfplatz und ziehen wieder ab. Gibt’s halt Döner statt Gyros.

Ich frage mich ja immer, wie „normale“ Autos solche Parkplätze nutzen können? Ducatolein hat ja schon etwas mehr Luft unterm Auto als so manch ein Pkw.


Wir wären dann soweit!

Wir warten immer noch auf Eiwola! Der Laster wäre soweit fertig, es fehlen hier und da noch ein paar Details. Aber vor allem hat es noch keinen TÜV! Der TÜVer hat irgendwie keine Zeit, ist im Urlaub, oder sonstwas – und wir sind in der Zwickmühle: warten oder einfach hinfahren und mit einer roten Nummer abholen? Eigentlich wäre es schon gut, wenn Eiwola TÜV hätte und wir ihn direkt anmelden können. Auch deshalb, weil so ein Umbau von der Feuerwehr zum Allrad Wohnmobil ja durchaus mit einigen nennenswerten Änderungen verbunden ist – und nicht jeder TÜV-Prüfer damit zurande kommt.

Dann kommt die erlösende Antwort: Montag, 9 Uhr ist TÜV-Termin!

Ein Ausflug in den sonnigen Süden

Wir packen also Ducatolein, und fahren am Sonntagmorgen über 400 Kilometer Autobahn, immer nach Süden. Kaum raus aus Annaberg, scheint auch die Sonne. Mehr sage ich heute mal nicht zu dem Mikroklima, in dem wir gerade wohnen. Fünf Stunden sind wir unterwegs, und zwischendurch gibt es kleinere Diskussionen um die besten Plätze an der Rampe, ähm, ich meine auf der Sitzbank. Da passen durchaus zwei Hunde neben mir drauf, aber ein bisschen eng wird es dann schon. Aber wer jetzt seinen Platz verlässt, der hat verloren.

Für Sonntagvormittag ist eigentlich recht viel Verkehr, einen Baustellenstau müssen wir umfahren. Ich ahne Schlimmes, was die Rückfahrt morgen oder übermorgen angeht, wenn die Lkws mitmischen. Nach Mittag kommen wir an, und packen uns beim Ausbauer an die Wiese. Die Hunde sind von ihrem Interims-Vorgarten sehr begeistert – denn in der Wiese wimmelt es nur so von Mäuselöchern. Da werden sogar in Max die Jagd-Gizmos wach.

Eiwola ist da!

Dort angekommen, schauen wir erst einmal in die Halle. Sonntagmittag, keiner da, außer Eiwola! Mein erster Gedanke: Schei$$e ist das Viech hoch! Ansonsten sind wir schwer begeistert. Alles sieht super wertig und massiv aus, vom Durchstieg über die Staukästen bis hin zum erst gestern geschweißten Sandblechhalter. Alles sieht stimmig aus, teilweise auch stimmiger als auf den Fotos. Vor allem das Verhältnis von Radstand und Überstand, also auch die Gesamtfahrzeuglänge, ist super geworden.

Hach, das ist ja schon aufregend. Über ein Jahr lang hat man nur geplant und gewartet, nun steht Eiwola endlich vor uns 😀 Und da muss man auch mal loben: vor 13 Monaten hat Benny, der Chef von FRM Technik, uns einen Liefertermin genannt: Ende Juli oder Anfang August. Punktlandung, trotz einiger Verzögerungen durch Hersteller, wofür er nichts konnte. Die Kommunikation war immer top, und für Andres Fragen hatte er immer ein offenes Ohr, und einen guten Rat parat. Man merkt, dass hier ein Individual-Ausbauer am Werke ist, der wirklich Ahnung hat und dem auch daran gelegen ist, dass nur richtig gute Allrad Lkws von seinem Hof rollen.

Andre macht mit Benny direkt ein paar Testfahrten. Die erste führt zur Tankstelle – und ungefähr 800 Liter Diesel gehen in den Tank. Aua. Immerhin, einen Gratiskaffee für’s Tanken habe ich mit Ducato noch nie bekommen.

Die zweite Fahrt geht zum Abendessen in ein nahe gelegenes Etablissement. Und da offenbart sich ein ganz anderes Problem: mit der großen Kiste kann man einfach nicht bei McDonalds parken 😉

Dann noch ein bisschen in den Dreck fahren, einfach um zu gucken, ob es irgendwo aneckt, wenn sich der Laster verschränkt. Scheint aber zu passen.

Sonst fährt sich das neue Auto aber gut, wie mir mein Testfahrer berichtet. Die Leistung stimmt, man tritt auf das Gaspedal, und da geht was. Geräuschmäßig geht auch einiges, denn der Durchstieg ist noch offen – und der Motor liegt ja direkt darunter. Da muss noch eine Türe hin. Auch sind die Reifen lauter als gedacht. Weshalb wir unsere Entscheidung, diese erst einmal drauf zu lassen, in Frage stellen.

Montagmorgen geht es zum TÜV, und bis auf eine Bremse, die noch gerichtet werden muss, ist alles super. So ganz genau wussten wir ja nicht, was er wiegt, jetzt wissen wir: Das Leergewicht ist mit 9,1 Tonnen etwas leichter als angenommen. Micha, stell schonmal den Champus kalt! 😉

So schaffen wir es heute nicht mehr zur Zulassungsstelle nach Aalen, die natürlich nur vormittags geöffnet hat. Also bleiben wir einen Tag länger in Schwaben. Max freut es, denn wir wohnen im Ducato. Und da Ducatolein seinem Vernehmen ja ihm gehört, steht ja wohl nicht zur Diskussion, wo er nachts pennt, oder? Genau, im Gräble.

Morgen also nach Aalen, zur Zulassungsstelle. Und dann zurück ins Erzgebirge, wo wir uns für die nächsten zweieinhalb Monate in der Halle verschanzen werden. Aber dann heißt es:

Im Herbst geht es noch einmal hierher, denn es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten, wie die Radläufe hinten und der Unterfahrschutz für die Dieseltanks. Und mal schauen, was uns bis dahin sonst noch so einfällt. Jetzt geht es erst einmal an den Innenausbau, direkt im Anschluss danach geht es zum Lackieren. So ein bisschen graust es mich ja schon vor den nächsten 2-3 Monaten. Auf der anderen Seite: lieber kurz und heftig als eine ewige Baustelle zu haben. Dann können wir uns wieder auf die Reise machen, und an die Orte fahren, wo die tägliche Schafherde vor dem Wohnmobil nicht den Eindruck erweckt, als sei man im falschen Film.

PS: Und Ziva? Die hat gestern ihre erste Maus erlegt. Und hoffentlich auch ihre letzte.

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