Seit zwei Wochen oder so sind wir wieder zurück auf der Quinta Prazera. Und entschließen uns, nochmal eine kleine Tour zu machen. Denn wir haben einige Orte auserkoren, wo wir gerne hinmöchten. Aus diversen Gründen. Und da unsere Häuslebauer fragten, ob es Okay ist, wenn sie erst zwei Wochen später anfangen, haben wir nun ein entsprechendes Zeitfenster. Das nutzen wir, und drehen eine kleine Runde.

Denn erstens ist das Wetter hier nicht wirklich optimal, und die Wettervorhersage für die Küste ist deutlich besser. Gut, dieser Saharasandsturm, der gerade durch halb Europa fegt, der ist wohl hier wie da.

Wir entschließen uns also ein bisschen zu fahren. Das spart auch das Putzen der Solarmodule, denn die Mimosen unserer Zufahrt hängen so tief, die werden das schon wieder sauber fegen.


Vorbereitung für den Allerwertesten

Was wir die letzten zwei Wochen fleißig waren! Aber dazu mehr im nächsten Blogeintrag, bald gibt es wieder einen Quintablog, versprochen. Ich weiß ja, dass einige von Euch inzwischen fast schon mehr auf die Quintablogs aus sind als auf die Reiseblogs. Aber erst einmal packen wir alles zusammen, räumen Zeugs auf, das übliche Chaos wird beseitigt. Die Tage vor der Abfahrt machen wir uns an die Routenplanung. Wir lernen es einfach nicht. Denn am Tag der Abfahrt entscheiden wir uns für die entgegen gesetzte Richtung. Es geht also nicht nach Süden, sondern nach Norden.


Im Winter nach Norden, wie deppert kann man sein!

Erst Regen, dann Saharasuppe, die Sonne hat sich schon länger nicht mehr blicken lassen. Ein bisschen Sonne und Frühling könnte jetzt wirklich nicht schaden. Jede andere Frostbeule würde sich jetzt auf in den Süden machen. Nur wir fahren in den Norden. Alle 50 Kilometer wird es frischer und kühler und weniger grün. Jeden Moment ist Schneefall zu erwarten … Nein, so schlimm ist es nicht, und wir fahren auch nicht grundlos in die falsche Richtung. Wir haben eine Mission, eine Shoppingtour der besonderen Art.


Tag 1: Castelo Velho

Nach einem kleinen Spätfrühstück / Mittagsnack beim goldenen M in Guarda fahren wir noch ein Stück weiter nach Norden, zu unserem Tagesetappenziel. Ein „Castelo Velho“, also eine „alte Burgruine“. Die muss besonders alt sein, also noch älter als die normalen Castelos, schließlich muss man noch extra erwähnen, dass sie „velho“ ist. Nun, das zu beurteilen fällt mir schwer. Denn vom Castelo ist nicht mehr allzu viel übrig, jemand hat die Steine wohl gebrauchen können. Okay, vermutlich haben ganze Generationen sie weggetragen. So ist das aber auch anderswo: wenn irgendwo auf einem verlassenen Grundstück eine Steinemauer steht und die man leicht mit dem Hänger anfahren kann, dann fehlt sie halt irgendwann mal.

Bei gutem Wetter ist die Aussicht hier sicher super, und der Aussichtsturm, den sie hier oben auf den Hügel geklöppelt haben, macht sie vermutlich noch besser. Wir wissen die Ruhe zu schätzen und auch, dass der Wind sich gegen Abend wieder legt.

Leider hat es hier ein paar Pinien mit Pinienprozessionsspinnern. Das sind die kleinen Raupen, die irgendwann ihr Nest in der Pinie verlassen und auf Wanderschaft gehen. Ich glaube sie buddeln sich irgendwo ein um sich in einen Falter zu verwandeln. Leider sind sie toxisch, und Hunde sollten ihnen nicht zu nahe kommen. Also passen wir auf, lassen vor allem Ziva nicht frei laufen. Was nach einem Fahrtag natürlich eine explosive Angelegenheit ist. Nach den letzten Wochen auf der Quinta ist sie ein gewisses Bewegungspensum wieder gewohnt und schnappt jetzt schon nach einem halben Tag Fahrt hinten über.


Tag 2: Chaves

Am nächsten Morgen machen wir früh los, es geht weiter nach Norden. Alles Nationalstraße, sollte also entspannt sein. Erstmal wieder runter vom Hügel. Und da fällt einem plötzlich wieder ein, dass wir nahe des Douro sind. Da war ja was …

Ich sag es mal so: Sich zu denken „Ach, ist ja Nationalstraße, das passt locker“, sollte man bleiben lassen. Die Straße durchs Dorf hätte enger nicht sein dürfen.

Enger wurde sie trotzdem, mit Balkonen links und rechts. Aber glücklicherweise ohne Kurven. Oder Autos, die alles zuparken. Die wären echt blöd gekommen.

Chaves ist der Startpunkt der portugiesischen „Route 66“. Und Kilometer NULL ist genau hier:

Die heißt hier N2 und geht bis runter an die Algarveküste. Man kann also einmal von Nord nach Süd durch Portugal fahren, und dabei nur einmal, beim allerletzten Stopp, das Meer sehen. Machen die Wenigsten. Ich habe dieser Tour dennoch in der neuesten Ausgabe meines Roadtrip Portugal – 3. Auflage eine Doppelseite gewidmet. Denn in der Summe sind wir in den letzten Jahren doch einen Großteil dieser Strecke gefahren. Da gibt es wirklich einige schöne Ecken.

Heute haben wir jedoch ein anderes Tagesziel: den örtlichen Baggerladen. Ja, Andre wünscht sich zu Weihnachten einen Bagger. Und da er ihn erstens selber zahlt und ich ihn zweitens ganz sicher nicht schön in Geschenkpapier einwickeln werde, pfeifen wir auf Weihnachten und schauen jetzt nach einem geeigneten Exemplar. Gefühlte 3000 Youtubevideos später weiß Andre auch, was er haben will: Einen gebrauchten Eintonner-Marken-Minibagger. Und so haben wir diese Vorfrühlingstour nach verfügbaren Minibaggern in der nördlichen Portugalhälfte geplant. Andere nehmen die Wettervorhersage als Planungshilfe, wir die Reaktionsfreude von Minibagger-Verkäufern. Die in Chaves waren fix, und sie haben gleich zwei passende Modelle auf dem Hof stehen, also schaun wir mal.

Vorher wird noch mit einem befreundeten Werkstattmeister telefoniert, der sich auskennt und Andre sagt, worauf zu achten ist, was K.O.-Kriterien sind. Ich weiß nur noch: kaufe keinen Minibagger mit Spiel im Drehkranz. Unser bisheriger Favorit mit weniger Betriebsstunden und dafür etwas höherem Preis fällt direkt raus, der hat Spiel in allem, was sich bewegt, der ist durch. Baggerchen Nummer Zwei hingegen macht einen guten Eindruck, nichts rüttelt mehr als notwendig, und so kaufen wir ihn halt.

Ich überlege schon: Braucht das Baggerchen bunte Blümchen? Und wie heißt er/sie denn überhaupt? Einfach nur Baggerchen? Baggerina? Baggerle? Na, da muss ich nochmal ran. Habe ja auch noch etwas Zeit, in zwei Wochen wird er/sie/es geliefert. Dann verrate ich euch auch, welcher es geworden ist 😉

Warum überhaupt ein Baggerchen? Weil wir auf unserer Quinta eine Wege richten, Mimosen ziehen, Brombeeren ausbuddeln und Graben ziehen müssen. Was mit einem Mietbagger, die einen Hunni am Tag kostet, zwar sehr effizient geht, aber es ist halt stressig. Mit so einem eigenen Baggerchen können wir das machen wenn Zeit und Lust dafür da ist, und wenn wir damit durch sind, dann verkaufen wir das Baggertierchen einfach wieder. So die Idee.

So ein neues Familienmitglied möchte gefeiert werden, und so gehen wir erstmal Mittagessen. „O Lavrador“ in Chaves, eine gute Adresse. Man muss übrigens wissen, dass der Laden aufhat. Denn alle drei Eingangstüren sehen aus, als wäre er zu, und so stehen wir vor dem Eingang, nehmen schon das Smartphone zur Hand um eine Alternative zu googeln. Und ziehen dann doch mal an der Tür. Tja, der Laden hat nicht nur offen, er ist auch gut besucht. Vermutlich nicht die günstigste Mittagstischadresse in Chaves, das Klientel ist keine 30 mehr und ich habe den Eindruck, dass hier eher die Chefs und nicht die Angestellten zu Mittag essen.

Noch eine Runde einkaufen, dann geht es weiter. Für die Nacht ziehen wir ein bisschen weiter. Andre hat einen Stausee gefunden, der ist quasi frisch geschlüpft. So jung, dass er noch nicht einmal auf den Satellitenbildern von Google Maps zu sehen ist. Er ist nur halb voll, und die angedachte Anfahrt ist gesperrt, denn es hat einen Steinbruch. Also fahren wir hinten rum und finden dort ein genehmes Plätzchen. Nicht direkt am See, dafür direkt an der Ziegenherde, die dort gerade ihre Runde dreht. Natürlich mitsamt vier stattlichen Hütehunden, weshalb unsere Pappnasen erstmal drinne bleiben.


Tag 3: vom See auf den Berg

Ist ja nicht so, dass wir in den letzten zwei Tagen nicht schon genug Kurven gefahren sind. Ich habe nicht mitgezählt, mein Magen sehr wohl. Na, und wo fahren wir heute entlang? Richtig, am Douro, der Fluss mit den fünfzigtrillionen Kurven.

Also der Fluss selber hat nicht so viele Biegungen, die Straße daneben sehr wohl. Der Laster kämpft sich durch die Dörfer, den Berg rauf, den nächsten Hügel wieder runter, dann noch weiter rauf usw. Zwischendurch fahren wir mal ein Stück Autobahn, denn ich hab immer noch keine Kotztüten vorne platziert. Ich weiß nicht genau, warum mir in letzter Zeit immer recht schnell schlecht wird. Das muss irgendwie mit der Federung vom Laster zusammenhängen. Wenn ich die Luftfederung von meinem Sitz anhabe, ist es noch schlimmer. Mach ich sie aus, geht es meinem Magen besser, aber meinem Rücken nicht. Die Lösung wird wohl sein, einfach nicht so viele Kurven an einem Tag zu fahren. Machen wir ja normalerweise auch nicht.

Irgendwann fahren wir dann mal ab auf die Piste – eine Serra, die ganz nett ist. Ja, ganz nett. Sie war bestimmt mal eine Schönheit, aber heute ist sie eher so „durchwachsen“. Hier kann man gut sehen, was passiert, geht man das Problem mit den Ginsterbüschen nicht rechtzeitig an: sie werden zu Bäumen. Vier bis fünf Meter hoch, potthässlich. Und zwischendurch kommt mal wieder ein Feuer durch, dann sind sie abgebrannt und noch hässlicher.

Sie versuchen dagegen anzugehen, sensen ganze Wäldchen danieder, bauen andere Bäumchen an. Auf dass es hier irgendwann mal wieder richtig schön wird. Potential hat die Ecke auf jeden Fall. Die Aussicht ist spitze, und ein paar große Kullersteine sind ja immer hübsch.

Es laufen Kühe frei rum, und Ziva meint, dass es hier auch einige Hasen in den Ginsterwäldern hat.

Wir müssen mal wieder ein bisschen mehr arbeiten als in den letzten Tagen und bleiben hier oben stehen. In der Hoffnung, dass die Sonne ein bisschen raus kommt, denn die Kulisse an sich wäre recht fotogen.

Wir haben die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Der Regen ist es nicht, aber der Wind wird heftiger. Schon jetzt wackelt die Hütte, man bekommt die Türe kaum auf, weil der Wind dagegen drückt. Zu geht sie dafür umso schneller. Und weil noch mehr Wind angesagt ist, wird mal wieder die Wettervorhersage studiert, und bald steht fest: wir fahren an die Küste.

Erstmal lassen wir es gemütlich angehen, denn das Ginstertaxi vor uns ist ein Traktor mit gnadenlos überladenem Hänger. Naja, ob überladen weiß ich nicht, aber auf jeden Fall gut beladen, mit ungünstigem Kippunkt. So schleicht das Gespann die Piste entlang, und der Fahrer versucht, dass sich sein Anhänger nicht allzu sehr aufschaukelt, in den Querfugen und Schlaglöchern. Und davon gibt es viele. Gut, dass wir keine Termine mehr haben.


Tag 4: die Hasendüne

Unterwegs ein kleiner Besuch bei Lidl. Ich kaufe wieder mal viel zu viel Zeugs, denn erstens hat es gerade griechische UND italienische Woche, und zweitens haben wir doch gerade diesen süßen Puppenstubenkühlschrank. Unser schöner, großer Kühlschrank, hatte ja keinen Bock mehr auf uns – und aufgrund von diversen Motivationsschwierigkeiten hat er es erst kurz vor unserer Abfahrt zum Kühlschrankreparaturladen geschafft. Gut, dann wird der Essensplan die nächsten Tage eben sportlich und strikt nach Mindesthaltbarkeitsdatum oder Schimmelbildungspotential ausgerichtet.

Zwei Stunden später sind wir am Meer. Die Winterjacke bleibt im Schrank, es ist fast schon T-Shirt-Wetter. Gut, 1000 Meter Höhenunterschied plus Meeresklima, das merkt man halt schon.

Wir parken am Ende des großen Strandparkplatzes ein. Zwei Stunden später kommt auch schon die GNR daher gefahren. Und fährt wieder weg. Nach meinem Verständnis von portugiesischem Freistehgesetz haben wir jetzt 48h, die wir hier legal stehen dürfen. Das passt, kennen wir hier doch genug weitere schöne Strände.

Der Strand ist schön und menschenleer.

Unser Ende vom Strandparkplatz ist wohl der Start so manch einer Gassirunde, und so sehen wir hier mindestens so viele Hunde wie Menschen.

Was es hier aber auch gibt, zumindest lässt es Zivas Verhalten vermuten: Hasen. Anstatt schön am Strand rumzutoben zieht es den Junghund immer wieder in die Dünen. Es gibt aber kein Jagdgefiepse, und so vermute ich, dass es eher antrainiertes Verhalten ist: Düne = Hasen. Und auch wenn sie nach zwei Minuten wieder da ist: es nervt.

Zwischendurch kann sie sich doch mal auf uns konzentrieren, und da fällt ihr auf, dass Max in Spiellaune ist. Das kommt nicht alle Tage vor, aber am Strand hat der Alte immer noch Spaß.

Eigentlich könnten wir hier noch ein paar Tage stehen, denn das Internet ist super, und tote Hose ist hier auch. Außerdem gibt es am anderen Ende des Parkplatzes eine Scheune. In der stehen vermutlich ein paar Traktoren und Boote, für die traditionelle portugiesische Schleppnetzfischerei, die „Arte Xavega“. Haben wir schon gesehen, könnten wir uns aber durchaus nochmal angucken. Na, dann vielleicht ein Andermal.


Tag 5: Strandparkplatzhopping

Die letzten zwei Nächte sind wir ziemlich legal gestanden, denn der Strand war nicht innerhalb eines Natura-2000 Gebietes. Dieser Strand hier … also wir wissen von nix. Was wir wissen ist, dass wir hier vor drei Monaten schonmal waren, die GNR war auch mehrmals hier, also sind wir optimistisch und freuen uns auf einen leeren Strand, dessen Namen wir tunlichst für uns behalten. Leer ist kein Problem, denn das Wetter ist durchwachsen. Touris hat es um diese Jahreszeit hier oben kaum welche, und die Einheimischen fahren bei dem Wetter eher nicht hier raus.

Naja, bis auf eine Gruppe junger Männer, die an Tag 2 anfangen, mit dem Vorschlaghammer auf den hiesigen Lost Place einzukloppen. Erst stellen wir Vermutungen an und schätzen mal, dass sie etwas Material für ein Bauprojekt benötigen. Doch sie transportieren am Abend nichts ab, und am nächsten Tag komme ich auf einer kleinen Gassirunde mit einem ins quatschen. Sie bauen nicht ab, sondern wieder auf, und wenn ihr Projekt über den Sommer fertig wird, dann habe ich versprochen, wir kommen nächsten Winter wieder und besuchen die neue, vegane Beachbar.

Einerseits ist es das Ende unseres lauschigen Freistehplatzes. Andererseits ist es schön, dass etwas Neues entsteht. Wünsche den Jungs also viel Erfolg, und bin gespannt, was draus wird.


Tag 8 (oder so): in die Dünen

Große Teile von Portugals Westküste sind ja geschützte Gebiete. Aber nicht alles. Und so eine Ecke suchen wir uns aus, für ein neues Plätzchen in den Dünen. Man könnte hier mit Allrad und wenig Luft in den Reifen wirklich bis vor an den Strand fahren. Tun wir aber nicht, denn den Spuren nach ist die Sandpiste schon länger keiner mehr gefahren. Also bleiben wir auf einem ebenen Teil der Sandpiste stehen und latschen die restlichen 100 Meter bis zum Strand.

Andere haben es nicht so mit dem Rumlatschen, sie fahren lieber. Die Fischer fahren Quad, und ein paar Quadausflügler auch, nur etwas lauter und schneller. Am Wochenende holen die Portugiesen prinzipiell gerne ihre Spaßfahrzeuge raus, Defender und Pajeros sind hierzulande recht beliebt. Mit Reifen, so breit wie unsere und 10cm rundum überstehend. Der deutsche TÜVler würde einen Heulkrampf bekommen.

Und zack, schon sieht die bis eben noch unbefahrene Sandpiste plötzlich sehr befahren aus.

Ansonsten ist es hier relativ ruhig – also nachdem der Düsenjäger seine Übungsflüge über unseren Köpfen absolviert hat, danach war es dann sogar sehr ruhig. Der einzige Besucher am Abend ist der Fuchs. Er schleicht ein wenig um den Laster rum, und weil es bei uns nichts zu futtern gibt, schleicht er sich wieder.

Da man hier mit normalen Fahrzeugen nicht her fahren kann, sieht man am Strand auch kaum Menschen.

Außer uns ist hier eigentlich, nur, was das Meer angeschwemmt hat. Ein bisschen Strandgut sammeln wir ein, das gibt neue Deko-Ideen für die Quinta. Und schon hat es etwas weniger Plastikmüll am Strand. Homöopathisch weniger, aber der Gedanke zählt ja.


Tag 10 (oder so): Noch ein allerallerletzes Mal an den Strand

Wir fahren ein Stückchen weiter gen Süden, auf einen altbekannten Strandparkplatz. Dort angekommen fällt uns wieder ein, warum wir hier im Januar vorzeitig weggefahren sind: das Internet ist sehr launisch. Das Wetter allerdings auch etwas, und diese Kombination ist grundsätzlich etwas unglücklich. Dabei ist das Wetter gar nicht so schlecht: kaum kommt die Sonne raus, reißt man sich den Pulli vom Leib. Blöd nur, dass mal wieder Saharasand in der Luft liegt, da kommt die Sonne nicht durch.

Ich probiere alle drei LTE-Netze durch, und schau an, das dritte Netz hat famoses Internet. Und im Laufe des Nachmittags verzieht sich auch die Sahara vom Himmel, er ist wenigens da wieder blau, wo es keine Wolken hat.

Der Platz ist super, aber am Wochenende etwas zu gut besucht. Pkws kommen und gehen, Hunden wird der Strand gezeigt. Einem Drittel der Autos, die hier her hoppeln, möchte man die Visitenkarte einer Autowerkstatt in die Hand drücken. Es knattert und quietscht, das hört sich nicht so gut an.


Ende der Geschichte

So, das reicht für heute. Wir haben zwar noch ein paar Tage vor uns, bis wir wieder zurück auf der Quinta Prazera sind. Wir besuchen Freunde, gehen Shoppen, all sowas. Wenn es da noch was Interessantes zu zeigen geben sollte, vielleicht werde ich dann bei Instagram ein Bild posten. Ansonsten gibt es an dieser Stelle den demnächst einen „Quinta Prazera Vorfrühlingsblog“. Ich muss mal schauen, wie es auf die Quinta ausschaut, denn da hat es durchgeregnet, seit wir weg sind. Da sollte langsam der Frühling einmarschieren.

Dann gibt es vielleicht auch mal ein paar Sonnenbilder, mit blauem Himmel und ohne Saharasand. Wäre ja auch mal wieder schön.

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