Der März ist auch schon wieder rum, wie konnte denn das schon wieder passieren. Es ist immer noch Lockdown in Portugal, Team Mausebein ist also auch noch da, und der Frühling beschert uns angenehme Temperaturen. Wir sind viel draußen, und so ist auch einiges geschehen, auf der Quinta Prazera … 


Lago da Pequenita

Naja, eigentlich ist gar nicht sooo viel geschehen. Denn es zieht sich, die Arbeiten am Lago da Pequenita sind mindestens so langwierig und schweißtreibend wie erwartet. Viele Steine werden geschleppt, viel Erde und Kies wird bewegt.

Der Bachlauf wird geformt, die alten, kaputten Dachziegeln aus der Ruine werden in diesem Zuge verkappt.

Der Dreckhaufen, der mal ein Kreisverkehr werden wollte, ist jetzt ein Wasservulkan und mein neues Kräuterbeet.

Der Lago ist mit Kies eingefasst, und das Ganze habe ich dann nochmal rundum eingesät. Und weil auf der anderen Seite des Lagos noch Dreck über war, ebenso wie eine Bewässerungspumpe, gab es da nochmal ein kleines Gemüsebeet.

Die zwei 150er Solarmodule sind freilich recht großzügig dimensioniert, für ein bisschen Wasserpumpe und Kompressor. Sie sollen aber für künftige Projekte Strom liefern.

Und schwupps, sind zwei Wochen rum.

Jetzt heißt es, alles zu versuchen, damit der Lago nicht veralgt. Das schaut erstmal nicht ganz so gut aus, leiten wir doch das sehr nährstoffreiche Wasser vom Pool der Quelle hier ein. Anfänge sind aber gemacht. Ich habe Youtube durchgeguckt, und schonmal von allem, was irgendwie der Wasserreinigung dienlich sein könnte, in Anfängen umgesetzt oder bei Amazon bestellt: Es gibt Kies und Wasserpflanzen im Bachlauf, ein Kompressor pumpt Sauerstoff in die Pfütze, und gerade bekommt der Tümpel eine Mikroorganismen-Reinigungskur.

Ach ja, und ein paar Goldfische haben wir auch schon eingesetzt.

Ich habe Andre losgeschickt, er möge mir vier weibliche und zwei männliche Goldfische holen. Er hat einfach die einzigen sechs Fische geholt, die sie noch hatten. Na, mal schauen ob es im Laufe der Zeit mehr oder weniger werden. Wobei das man vermutlich nicht so genau sagen kann, denn man sieht sie kaum.

Auch der Campingstuhl, der seit Wochen friedlich am Ufer steht, wollte mal baden gehen. Ja, es hat zwischendurch ganz schön viel Wind.

Nun heißt es chillen. Die Nachbarshunde machen da auch gerne mit.

So sieht die Pfütze also vorläufig aus:


Chilloutplätzchen für den Sommer

Zwischen Ruine und Lago habe ich mir meine Chillout-Area eingerichtet. So wirklich viel grüne Wiese haben wir ja nicht, aber diese hier ist ganz nett, etwas windgeschützt, mit Teilschatten und Wlan. Und die Aussicht ist schön. Was will man mehr.


Ziva, der Hase und die Schlange

Ach ja, die Köters. Da gibt es auch mal wieder ein paar neue Geschichten. Fangen wir mit der Verrückten an.

Wir machen meist um vier Uhr Feierabend (weil kein Bier vor vier) und genießen die Nachmittagssonne, vor der Ruine sitzend.

Ziva ist mit dabei, denn von hier aus gibt es einen guten Blick auf den großen Kullerfelsen auf der anderen Seite des Tals.

Und da wohnt ein Hase. Er kommt zwischendurch mal raus zum Gucken, hoppelt übers Plateau. Das ist der Startschuss für Ziva, in gestrecktem Galopp geht es einmal runter und auf der anderen Seite wieder rauf. Max läuft mit, aber nur mit runter, rauf ist ihm zu blöd. Am Kullerfelsen angekommen, ist der Hase längst wieder in der guten Stube. Ziva guckt noch ein Minütchen dumm aus der Wäsche, kommt dann wieder zu uns zurück, geht wieder auf ihren Posten und wartet auf das nächste Erscheinen des magischen Hasens.

Aber das geht ja noch. Die Sache mit der Schlange ist schon etwas kritischer. Team Mausebein (a.k.a. „Mitarbeiter des Jahres“) ist gerade mal wieder am Ginster ausrupfen, bei ihm hinterm Wohnmobil, also am Gästeparkplatz Nummer Zwei (oder Nummer Eins? Wir brauchen Schilder). Da kommt die Ziva daher, und sie hat was dabei. Es ist eine Schlange. Diese hier war nicht giftig, was ein Glück. Glück für Ziva, nicht für die Schlange. Diese musste erlöst werden. So schade, so ein schönes Exemplar … die auf dem Foto übrigens größer aussieht als sie tatsächlich war. Irgendwie ist die Quinta Prazera zu einem gefährlichen Pflaster für Schlangen geworden.

Eines ist klar: wenn sie sowas in Marokko macht, und an die falsche Schlange gerät, dann war es das mit dem Hündchen. Ich habe das Ganze leider zu spät mitbekommen. Die junge Dame hätte von mir so einen dermaßen Anschiss des Todes kassiert, die würde nie wieder eine Schlange auch nur mit dem Hintern angucken. Bis dahin hoffe ich, dass das Hündchen, das sich manchmal ja eh wie eine Katze benimmt, noch ein paar Leben über hat. Zäh ist sie ja.

Ein paar Tage später sehen wir in der Mauer eine andere Schlange. Vermutlich eine Ringelnatter. Sie faucht wie wild, damit wir fortbleiben, und das beeindruckt auch die Verrückte, sie geht nicht an die Schlange ran. Es besteht also noch Hoffnung.

Ansonsten ist Ziva den halben Tag unterwegs, die andere Hälfte des Tages liegt sie bei uns und chillt. Und wenn es Abend wird und wir rein gehen, dann geht es ab in die Hundehöhle und sie pennt durch, bis zum nächsten Morgen.

Auch das Tracking der letzten zwei Wochen bestätigt: Ziva ist nicht gerade der faulste Hund. Sie macht durchweg 15-20 Kilometer am Tag.


Max spielt mit dem Feuer

Max hat eine Gabe: den Hintern so ins Feuer hängen, dass alle Anderen, die um die Feuerschale oder das Lagerfeuer sitzen, kurz die Luft anhalten. Ganz ehrlich, es ist nur eine Frage der Zeit, und der Hund brennt. Ständig hängt er die Zündschnur ins Feuer, die hat auch schon Locken bekommen. Oder er presst den Hintern an die Feuerschale, die untenrum fast am Glühen ist. Solche Sachen macht er. Vielleicht sollten wir unseren Feierabendplatz von der Ruine an den Lago verlegen. Dann kann man den Hund wenigstens schnell mal ins Wasser werfen, wenn er doch mal Feuer fängt.

Max hat noch eine Gabe: faul sein und dabei im Weg rumliegen. Ständig stolpert man über den Hund drüber.

Sein neuester Tick, draußen auf der obersten Stufe zu liegen, wenn er rein will, wird ihm irgendwann noch eine Lehre sein.

Da ist er in der neuen Hundebox schon besser aufgeräumt. Die soll übrigens aufs Quad. Für Ausflüge zum See oder in die Berge, sobald die Ausgangssperre wieder aufgehoben ist. Und vor allem, damit wir auch mal schnell zum Tierarzt in die nächste Stadt fahren können. Bei Max ist mal wieder eine Inspektion fällig, spätestens im Sommer werden wir also ausprobieren, ob er das Quadfahren in der Box geil oder blöd findet.


Pizza und Burger

In kulinarischer Hinsicht geht es leider immer noch nicht sehr Portugiesisch zu, denn die Restaurants haben immer noch geschlossen. Und Take Away bringt es hier nicht wirklich, das Essen wäre kalt, bis es hier angekommen ist. Also machen wir unser Essen selbst. Mal wird der Grill angeschmissen, dann gibt es Pizza oder Burger. Pizza vom Grill? Jawoll, und die ist auch richtig lecker! Diese Petromax Feuerstelle mit einem passenden Pizzastein und der neuen Pizzahaube drüber, das gibt schon sehr gute Temperaturen für eine richtig gute Pizza.

Wenn Team Mausebein uns irgendwann mal wieder verlässt, und er sein Grillequipment mitnimmt, spätestens dann muss ich wohl anfangen den Pizzaofen zu bauen. Geplant ist er schon, ich weiß nur noch nicht genau wo er hin soll.

Zum Neidischmachen ein paar Bilder.

Burger mit Portweinzwiebeln.

Burger Hawaii.

Pizza.

Nach dem Essen gibt es noch warme Füße am Abend.


Ganz schön viel Natur hier!

Wie gesagt, Frühling. Überall blüht und summt es, neue Blümchen und Tierchen allerorten. Die meisten davon haben es sogar überlebt, waren wohl schneller als Ziva. Der Maulwurf war es wohl nicht. Keine Ahnung, wo der plötzlich herkam, lag auf einmal auf dem Weg, mit dem Bauch nach oben. Ich habe auf unserem Grundstück noch keinen einzigen Maulwurfshügel gesehen. Na, vielleicht war der auch einfach nur durch. Der Rest lebt aber noch, und Ziva schnabuliert jetzt auch kaum noch Eidechsen. Es ist wärmer geworden, und die Eidechsen sind jetzt wieder so blitzschnell, wie es sich für Eidechsen gehört. Also keine Chance auf Eidechsenfotografie.

Ach ja, zwischendurch gibt es noch einen Hundertfüßler. Giftig.

Und irgendwelche Spinnentiere.

Nur Skorpione hat es derzeit keine. Keine Ahnung, wie das kommt, Steine haben wir genug umgedreht. Vielleicht machen die noch eine Etage tiefer Winterschlaft?

Derzeit blüht es vornehmlich gelb und weiß. Auch nach diversen Eliminierungsaktionen haben wir immer noch genug Ginster für ein weißes Blütenmeer. Und die Zistrosen decken den Rest ab. Wo wir im Herbst nicht randaliert haben, ist auch schon wieder alles grün. Andernorts dauert es wohl noch ein paar Wochen. Obwohl … die Wärme wäre ja jetzt da, aber dafür ist es jetzt staubtrocken. Es wächst und blüht derzeit also nur, was etabliert ist.

Noch nicht einmal anständigen Morgentau hat es. So wird das aber nichts mit der Grünen Hölle, und ich muss die frisch gepflanzten Blümchen und Bäumchen gießen. Obwohl, eine Ausnahme gibt es: die Terrassen unterhalb der Quelle.

In der Ecke kommt einfach so viel Wasser aus dem Boden, dass alles grün ist. Und voller Brombeerhecken. Natürlich.

Es ist ja eigentlich schon faszinierend, wie einfach das ist, allen widrigen Umständen zum Trotz. Da kauft man für 3 Euro ein Feigenbäumchen, der kaum mehr ist als ein abgeschnittener Ast mit Wurzeln dran. Man steckt ihn in ein Pflanzloch und gießt noch ein, zweimal. Dann gibt es Frost und Starkwind und anderes Mistwetter, und man könnte wetten, das Billigbäumchen packt das nicht. Dann kommt der Frühling, die Sonne scheint wie verrückt, und zwei Wochen später trägt der Ast tatsächlich Früchte.

Ähnlich ergeht es den anderen Bäumchen, die ich hier und da eingepflanzt habe. Manche waren wegen dem Wind echt beleidigt, aber auch das mickrigste Mandarinenbäumchen fängt an neu auszutreiben. Äste, die ich einfach in die nasse Erde gesteckt habe, bekommen Blätter. Und wenn ich all die Melonensetzlinge, die ich aus Samen gezogen habe, einpflanze, machen wir im Sommer eine Melonendiät.

Also die kommt dann gleich nach der Pfirsichdiät, denn alle drei Sorten Pfirsichbäumchen sind gerade wie verrückt am blühen. Schade, dass sie noch so klein sind, sie werden das nicht packen, ordentliche Pfirsiche zu produzieren.

Wie man richtig viel Strom verbraucht

Wie kann es sein, dass unsere Batterien (und wir haben viel davon) am nächsten Morgen leer sind, obwohl die Solaranlage dank bestem Wetter ganze 7kW Solarstrom erwirtschaftet? 12kW Strom im Wohnmobil verbrauchen, das geht so:

  • 08:30 Manfred, der Saftpresser macht Frühstück, dazu zwei Automatenkaffees
  • 09:00 Die Waschmaschine wäscht Wäsche
  • 10:00 Die große Wasserpumpe läuft eine Stunde durch, falls das Feuer (ich verbrenne Schilfgras) zu ambitioniert brennen sollte.
  • 14:00 Nochmal ein Feuer, danach mal wieder die Obstbäume und Sträucher gut durchwässern.
  • 16:00 Die Wasserpumpe läuft immer noch und zieht immer noch 1000 Watt, jetzt um den Lago zu füllen und den ausgesäten Rasen zu wässern
  • 16:30 Feierabend. Ganz ohne Strom, dafür mit Sonnenuntergang.
  • 17:30 Abendessen kochen mit Backofen. Es gibt Veggieburger mit Kartoffelspalten.
  • 19:00 Die Makita-Akkus des Tages werden aufgeladen, der Kühlschrank läuft ja ohnehin auf Strom, die Laptops laufen beide …
  • 21:00 Der Radiator unterm Tisch macht das Wohnmobil warm – natürlich mit Strom.
  • 23:00 Weil sich keiner des Stromproblems bewusst ist, läuft die ganze Nacht über die Umwälzpumpe von der Heizung, Warmwasser in Bad und Küche laufen dauerhaft auch auf Strom.

Nächster Tag, 7 Uhr: mit dem letzten Schluck Strom läuft gerade noch so ein Kaffee aus der Maschine.


Nächstes Projekt: Grüne Hölle 2.0

Unterhalb der Quelle haben wir mehrere Terrassen – eine größere und ein paar kleinere. Also insgesamt sind es sechs. Bis auf die oberste Terrasse Nummer 1 haben wir die bisher ein bisschen vernachlässigt, nur zwischendurch habe ich hier mal etwas notdürftig sauber gemacht: die zwei alten Obstbäume aus dem Weinrebendickicht befreit, und die Brombeeren rund um den großen Orangenbaum weggesenst.

Doch gerade diese Terrassen sind momentan super grün – denn hier hat es offensichtlich viel Wasser. Super also für eine Erweiterung des Obstgartens. Zumal hier auch überall noch Weinreben an den Mauern entlang wachsen. Auch wenn sie derzeit zwischen den Brombeeren untergehen. Also ja, Brombeeren hat es hier jede Menge. Und so habe ich einen Plan, der das Killen von Brombeeren, die Rodung des halben Bambuswaldes, das Umlegen des Mini-Barragems und die Neubepflanzung des ehemaligen Obstgartens umfasst.

Da bin ich jetzt auch schon seit fast zwei Wochen dran. Und zwar nicht, indem ich mit der Motorsense einmal grob drüber gehe – das ist hier weder sinnvoll noch nachhaltig. Nein, hier ist Handarbeit gefragt, soweit es geht.

Aber einmal muss die Motorsense doch ran, denn da gibt es hinterm Orangenbaum noch diese böse Brombeerhecke. Und weil ich gerade überhaupt keinen Bock auf die Motorsense habe, beauftrage ich Andre damit, die letzte große Brombeerhecke auf unserem Grundstück zu killen. Ich hatte da vor ein paar Monaten schonmal mit angefangen, damit der Orangenbaum hintenrum mehr Luft hat. Andre darf das jetzt fertig machen. Und, was findet er?

Eine weitere Quelle. So richtig mit zwei Meter hohen Mäuerchen und so. Gut, warum nicht. Haben ist bekanntlich besser als brauchen.

Um zu sehen was da eigentlich ist pumpen wir erstmal etwas Wasser aus dem Loch, das etwas ein Meter tief ist.

Was wir mit dem Fund machen? Wir überlegen noch. Saubermachen? Abdecken? Ein Wasserrad? Eine Abfüllanlage? Oder einfach gar nichts, und wir erfreuen uns einfach seiner Existenz und lassen es wieder zuwuchern? Na mal schauen.

Oberhalb der Quelle finde ich das dazu passende Steinegrab. Tausende Steine, die jemand aus dem großen Felsen rausgekloppt hat, um ans Wasser zu kommen. Was für eine Arbeit. Ich fasse das Steinegrab neu ab, mit einem Mäuerchen.

Auf jeden Fall hat mein Grüne-Hölle-Projekt jetzt noch mehr Unterprojekte. Ich gehe sie einfach alle gleichzeitig an, mache worauf ich gerade am meisten Bock habe. So ackere ich mich mehrere Tage durch den Bambuswald.

Ein anderer Tag, Brombeeren aus irgendwelchen Mauern rausfummeln. Dabei versuchen, möglichst viele der Weinreben zu retten.

Dazwischen immer wieder das Rausgeschnittene verbrennen. Bambus (das ist kein richtiger Bambus, das ist eigentlich Schilfgras oder Schilfrohr) brennt übrigens sehr heiß und sehr schnell, wenn es trocken ist. Frisch geschnitten brennt es überhaupt nicht. Und ja, die Dinger sind nicht schwer. Aber nach (gefühlten) tausend von diesen Dingern schmerzen die Schultern doch etwas.

Ach ja, dann habe ich ja noch den Mini-Barragem verlegt. Also habe ich einen neuen Standort für den kleinen Froschteich ausgesucht, den Rest der Teichfolie bereit gelegt, und einfach mal mit buddeln angefangen. Nun ja, ich wusste während des Buddelns schon, dass die Teichfolie wahrscheinlich etwas zu klein für das Loch ist. So habe ich noch ein Stück Folie drangeklebt, und dann ein Teil des Loches wieder zugeschüttet, damit die Folie halt reicht. Per Zufall ist dann eben ein „Barragem do Coracao“ bei rausgekommen, eine Pfütze in Herzform.

Währenddessen rupfen Team Mausebein und Amumot hunderte von Ginsterbüschen raus, finden immer wieder neues Feuerholz, fällen Bäume, machen Feuer.

Wir sind echt weit gekommen, mit der Grundreinigung des Grundstücks. Haben ein Niveau erreicht, auf dem man nicht mehr tagelang wie irre mit der Motorsense durch die Hecken wütet. Das haben wir Team Mausebein zu verdanken.

Tipp für motivierte Mitarbeiter: „Mit jedem gerupften Ginsterbusch verdienste Dir einen Schluck Feierabendbier“.

Gut, seine Expertise im Feuerholz machen ist auch nicht zu unterschätzen. Und Feuerholz haben wir jetzt wirklich genug. Alles gute Holz, also Eichen und Oliven, die noch nicht seit Jahren am Boden gelegen sind, wurde in Ein-Meter-Stücken fachgerecht aufgestapelt.

So, das war der März.

Die Dürre hat nun auch ein Ende, denn wie ich diesen Blogartikel fertig mache, regnet es endlich. Vielleicht wird ja jetzt doch alles nochmal grüner, und es gibt nächsten Monat dann doch noch ein Frühlingsvideo von der Quinta Prazera. Aber nur vielleicht – wenn wir die Drohne denn davon überzeugen können, nochmal eine Runde fliegen zu wollen.


Outtakes (übrig gebliebene Fotos)

Ja, Eiwola geht’s gut. Ist vielleicht etwas eingestaubt, schließlich stehen wir jetzt bereits seit über zweieinhalb Monaten hier.

Ja, Andre hat wieder Grassamen hinterm Wohnmobil ausgesät. Und schon sind die Ameisen fleißig …

So geht Frühling!

Ziva, nimmst du die Pfote runter!

tanja

Wer hier schreibt?

Ich bin Tanja, und seit 2015 lebe und arbeite ich im Wohnmobil. Erst im selbst ausgebauten Ducato, jetzt im Allradlaster. Hier steht mehr dazu. Auf crosli schreibe ich darüber - möchte unterhalten, aber auch Wissen und Erfahrungen weiter geben.

Die typische Vanlife-Influencerin bin ich wohl nicht, mit 40 wohl auch schon etwas zu alt dafür. So habe ich den Grundsatz, dass dieser Blog hier ganz ohne Werbepartner auskommt - denn bezahlte Beiträge gibt es bei mir nicht, das ist nicht mein Ding. Wir zahlen unser Zeug selbst. Ebenso findest Du hier keine allgegenwärtigen Werbebanner - ich empfehle Produkte nur aus Überzeugung, das gilt auch für Amazon-Links.

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