Was wohl im Mai und Juni auf der Quinta alles los war? Die letzten beiden Monate war es auf Facebook und Instagram eher still, denn ich hatte einfach kaum Fotos gemacht. Was jetzt nicht heißen soll, dass wir nur auf der faulen Haut gelegen sind. Nein, gar nicht, wir waren sogar recht fleißig.

Und ja, das hier ist die Folge „S03E02“ des Quinta Prazera Blogs. Also „Staffel 3, Episode 2“. Und ja, es gibt gerade nur alle zwei Monate ein Update von der Quinta Prazera. Und ja, wenn wir unterwegs sind, kommt auch mal was außerplanmäßig.


Die Vögel.

Und nicht nur wir sind am Werkeln, die Natur ist es auch. Allen voran die Vögel, die langsam wieder Einzug halten. Das erste Jahr auf der Quinta war ja recht still, kein Vogelgepiepse. Lief man rüber zum Nachbarn mit dem nicht ganz abgebrannten Grundstück, kam man sich direkt vor wie auf der Vogelfarm. Ah, da sind sie alle! Doch jetzt haben wir immer mehr Vegetation, und so auch neue Mitbewohner. In deren Natur es liegt, sich den optimalen Platz für ein Nest zu suchen.

Und so nisten sie in der Wand vom Steinhaus, auf den Holzbalken hinter dem Steinhaus, und auch im Steinhaus. Hier ziehen sie ihre Kinder groß und fühlen sich dabei scheinbar nur bedingt von Menschen gestört.

Nur irgend so ein Arschlochvogel, der will wohl auf dem Wohnmobil nisten. Morgens um sechs Uhr fängt er an und schleppt Baumaterial daher, trappel trappel, scharr scharr, und hortet das erstmal, und zwar unter den Solarmodulen.

Ach ja, Steinhaus. Wir machen Fortschritte, denn die Bauleute werkeln zwischendurch auch wieder. Viel Kleinkram, der sich läppert: die Außenbalken säubern und nochmal ölen, hier ein Mäuerchen bauen,

da die Wände oder Fensterstürze fertig machen.

Es liegen jetzt Strom, eine Fußbodenheizung und Abwasser im neuen Betonboden, langsam wird’s. Doch jetzt ist erstmal wieder Baustopp, mal wieder wegen Materialmangel.

Also muss unsere Terrasse warten, während sie die Terrasse der Nachbarin machen. Wir ahnen schon, das kann dauern, so schnell kommen die nicht wieder. Also gehe ich zwischendurch mal hin, bei der Nachbarin gibt’s immer guten Kaffee. Und auch hier geht wohl ein halber Laib Brot am Tag an die Hunde. Nur verteilt es sich bei der Nachbarin besser, sie hat fünf Hunde. Okay, heute sind es sieben.

Raubtierfütterung Sakinah


Ist das Gemüse, oder kann das weg?

Der Gemüsegarten ist mein Lernprojekt. Schön ist, dass ich offenbar noch lernfähig bin, denn das Gemüsezeugs macht sich ganz gut. Weniger schön ist, dass mir offenbar jegliches Basiswissen fehlt. Und so kam es, dass ich viele Melonensamen in die Erde steckte. Und jetzt sehr, sehr viele Zucchinipflanzen habe. Keine Ahnung, irgendwie war da was falsch beschriftet …

Nachfolgend also ein paar Gemüsegarten-Bilder. Auch zur Dokumentation für mich selbst, um nächstes Jahr schauen zu können, was am 01. Juli alles geht:

Die Karotten gehen dieses Jahr übrigens auch gut, die Erste der Saison ging an Max.

Drei Hochbeete / Komposte habe ich geklöppelt, aus alten Paletten. Low Budget Hochbeete also – das Teuerste daran waren tatsächlich die langen Spax. Und ich bin erstaunt, wie gut die Hochbeete funktionieren. Gleichzeitig im normalen Beet eingepflanzte Setzlinge sind nach ein paar Wochen deutlich kleinwüchsiger. Und außerdem brauchen die Hochbeete weniger Wasser. Ein System, das künftig also noch ausbaufähig ist. Und mir diesen Sommer hoffentlich viele Melonen bescheren wird. Denn davon haben es tatsächlich noch ein paar Setzlinge und Samen geschafft.

So fing es an:

Nach ein paar Wochen:

Und heute:

Gemüse werden wir diesen Sommer also zu Genüge haben, mit dem Obst sieht es etwas schlechter aus. Also abgesehen von Erdbeeren. Und dieses Jahr ist definitiv ein Feigenjahr, die ersten sind Ende Juni reif und wie von Zauberhand hängen jeden Tag neue reife Früchte am Baum.

Die anderen Obstbäume jedoch sind noch zu jung für nennenswerten Ertrag, wenn überhaupt können wir die Früchte an einer Hand (oder an einem Finger) abzählen. Ein paar Kirschen, Brombeeren oder Mispeln sind bei rüber gekommen.


Ansonsten schätze ich, dass wir übernächstes Jahr erstmals anständig Obst von Bäumen ernten können.

Was gut gedeiht sind die „Paulownia Elongata“ Blätter, so groß wie Fußbälle. Und dabei werden sie nur teilweise bewässert, und auch nur dann, wenn sie die Blätter hängen lassen. Da bin ich mal gespannt, wie die sich weiter entwickeln. Die nackte Wurzel habe ich vor gut drei Monaten eingepflanzt, un so schaut das heute aus:

Was auch dieses Jahr super geht sind Sonnenblumen. Wenn ich irgendwann mal nicht weiß womit Geld verdienen, dann züchte ich einfach Sonnenblumen. So einfach ist das.


Der Schacht.

Unsere Bauleute waren ein paar Wochen da, und in dieser Zeit haben sie auch unseren Brunnen gerichtet. Das Vorher-Bild:

Zu Zweit haben sie erst die eingestürzte Wand des Brunnens wieder aufgebaut.

Dann haben sie zu Dritt, teilweise auch zu Viert – mit Unterstützung von Andre – den Schlick eimerweise rausgeholt, tagelang.

Keine Ahnung, was wir mit dem Modder-Steingemisch machen, aber erstmal liegt der Schlammberg da ganz gut.

Dann wurde der Brunnen mit einem mächtigen Sarkopharg aus Beton verschlossen. Eine Betonschlacht, die einen Zweck hat: die nächsten 50 Jahre muss jetzt Ruhe sein.

Zum Abschluss kommt dann noch ein Pumpen-Kabuff daneben:

Und ja, da stehen gerade DREI Pumpen. Nummer Drei scheint nun zu funktionieren, Nummer Zwei war nix. Und Nummer Eins, unsere Kärcher, hatte ja schon länger Probleme mit dem automatischen Wiederanlaufen.

Die ganze Brunnen-Aktion dauerte insgesamt zwei Wochen, also länger als gedacht und kostete so auch mehr als erhofft, aber jetzt sollte unsere Wasserversorgung sichergestellt sein. In ein paar Monaten werden wir das Wasser mal testen und schauen, ob wir Trinkwasserqualität haben. Dem sollte eigentlich so sein.

Und das wäre auch ganz gut, denn die Quelle läuft zwar noch, aber mehr schlecht als recht. Sie reicht aus, um den Gemüsegarten zu wässern und den „Lago da Pequenita“ voll zu halten. Auch können wir alle zwei Wochen unsere Wassertanks im Wohnmobil mit dem guten Quellwasser füllen. Doch ist jetzt Ende Juni, und ich erwarte nicht wirklich, dass die Quelle den Sommer über durchläuft. Bereits jetzt läuft nichts mehr über und die Bewässerung der jungen Bäume auf der Obstwiese übern Sommer steht auf der Todo-Liste. Die wird aber auch einfach nicht kürzer…


Findet Nemo … ähm … Glubschi

Unsere Bauleute sind im Juni bei der Nachbarin und werden wohl erst wieder im Juli zu uns kommen. Heißt, wir sind die heiße Zeit des Jahres hier. Heißt auch, wir müssen schauen, dass das mit der Abkühlung klappt. Der Teich hat sich während den Tagen mit 39 Grad im Juni bestens bewährt – tagsüber sorgt er für etwas Abkühlung, und auch das Mitternachtsschwimmen ist recht angenehm.

Doch ganz wartungsfrei ist der „Lago da Pequenita“ nicht, auch wenn er algenfrei ist. So saugen wir einmal den Teichboden, befreien ihn von etwas Schlamm und Laub. Das Wasser bekommt ein paar Milchsäurebakterien / Mikroorganismen, und wird allein dadurch schon etwas klarer.

Was nicht klappt sind meine Versuche, den Bachlauf dicht zu bekommen. Nach dem dritten Versuch mit Beton und Bitumen gebe ich auf, habe ich keinen Bock mehr. Und gleichzeitig beißt auch noch die Pumpe, die bereits seit letztem Jahr einen Lagerschaden hat, ins Gras. Das Sommerprojekt heißt also: Bachlauf 2.0 muss her! Erst muss der Bagger ran, ein paar schöne Steine müssen her, dann ordentlich Folie rein, neue Pumpe ran … sobald das bestellte Material hier ist, geht’s los! Naja, außer natürlich es ist zu heiß dafür.

Ich nehme schonmal Ableger von der Bachlauf-Bepflanzung.

Die Goldfischinvasion ist unterdessen in vollem Gange. Ich denke, dass ein paar von ihnen der Teichschlamm-Saugaktion zum Opfer gefallen sind. Aber sie machen schon wieder Nachwuchs, ein paar kleine, graue Goldfische habe ich jetzt erst wieder gesichtet. Goldfische sind übrigens grau, bis sie zirka ein Jahr alt werden, erst dann bekommen sie Farbe ab. Wenn sie so alt werden, denn Goldfische sind wohl kannibalisch veranlagt, sie fressen ihren Laich und ihre Jungfische wohl auch gerne.

Wer allerdings fehlt, ist Glubschi. Ein schwarzer, moppeliger Fisch in der Größe eines kleinen Goldfisches und mit Glubschaugen. Sein einziger Vorteil war die schwarze Farbe, wodurch er nicht schon längst von Ziva oder einem Vogel weggefuttert wurde. Glubschi war recht lahmarschig unterwegs, und vermutlich ist ihm das dann auch zum Verhängnis geworden. Aber das kann ich nur mutmaßen, denn er ist einfach nicht mehr da.

Ehe es richtig heiß wird, nehmen wir das Projekt Bachlauf 2.0 in Angriff.

Wir beginnen damit, die große, alte Eichenwurzel auszubuddeln. Dazwischen ein paar fiese alte Brombeerwurzeln, wie wir es lieben. Oder so. Andre gräbt den Weg um und mehrere Wurzeln aus, doch die alte Wurzel, da hat der Bagger keine Chance. Handarbeit ist angesagt. Es ist heiß, es ist staubig, aber es hilft nix, das Ding muss raus damit keine weiteren 100 Jungeichen direkt am Lago ständig neu austreiben.

Nach dem zweiten Tag ist es auch geschafft. Die Wurzel ist raus,

und die aus Versehen eingestürzte Mauer ist wieder aufgebaut.

Und es sieht aus wie sau, der ganze Weg ist aufgebuddelt.

Der perfekte Zeitpunkt also, um spontan zu entscheiden, dass man morgen mit dem Laster rausfahren möchte.

Es dauert dann auch drei Stunden am Abend, bis der Weg zumindest wieder befahrbar ist. Hübsch machen kann man ihn ja immer noch.

Doch warum der Stress? Der Sommer kommt, die nächste Hitzewelle ist angekündigt, und damit Klimaanlage, zwei Kühlschränke und ichweißnichtwas alles noch bedenkenlos durchlaufen können, da kann etwas mehr Solarstrom nicht schaden. Und die Baumarktkette Leroy Merlin hat billige, große Solarmodule. Also leider nicht in Portugal, sondern nur in Spanien. Und weil nicht nur wir welche brauchen sondern auch die Campofanten, machen Andre und Stefan einen Männerausflug nach Spanien.

Ich bleibe mit den Hunden da und richte mir im Steinhaus mein Homeoffice ein. Okay okay, ich geb’s zu, dieser Tag war von Anfang an als Netflix Binge Watching Event geplant. Die Serie „Eden“ ist übrigens nicht außergewöhnlich gut, kann man aber gucken.

Max genießt den Netflix-Marathon, liegt neben mir, wird den ganzen Tag angefasst. Ziva liegt auf der Terrasse in ihrer neu gegrabenen Kuhle. Und der Steinhaus-Vogel kommt nach anfänglicher Verwirrung alle viertel Stunde reingeflogen um seinen Nachwuchs zu füttern.

Am frühen Abend kommt Andre zurück, und er hat noch einen Abstecher zum örtlichen Baumarkt gemacht – und über eine Tonne Fliesen in der Heckgarage, die nun noch ausgeladen werden möchten.

Und sechs große Solarmodule liegen im Bett, ich glaub die sollten auch noch raus, sonst wird es heute Nacht etwas eng.

Und als das nicht schon genug Arbeit nach einem langen Tag ist, hat er sich noch was in den Reifen gefahren. Schön in die Flanke rein, damit es möglichst ungeschickt zu reparieren ist. Doch es klappt, der Pfropen ist dicht. Glück gehabt, das wäre sonst ein echt teurer Shoppingausflug geworden.


Das Zielwasser funktioniert irgendwie nicht!

Wir stehen schon wieder recht lange auf der Quinta Prazera, Zeit für einen kleinen Ausflug. Und wenn es nur ein Wochenendtrip zum Baumarkt (und so) ist.

Unser Lastervogel findet das vermutlich nicht so fein, aber das ist sein Pech. Wir schauen vorher nach: er hat kein Nest gebaut, nur Nistmaterial gesammelt. Also los geht’s, wir fahren nach Castelo Branco. Essen gehen, Freunde besuchen, Essen gehen, was man halt so macht.

Und, was bringt man guten Freunden mit, wenn man sie besucht? Richtig, Blümchen.

Und, was kauft man sich, wenn die Freunde eine noch schlechtere Zufahrt haben? Richtig, neue Spiegel.

In der örtlichen Fressmeile habe ich was gefunden, das sich nachzukochen lohnt: Butter Chicken, Hühnchen in einer echt geilen Soße. Deren Geheimnis vermutlich Butter ist.

Wir besuchen die örtliche Spielhölle. Wenn man im Bowling und Billard schon sehr, sehr schlecht ist, dann wird man darin übrigens auch nicht besser mit zwei Gläsern Sangria intus. Nur so als Info.

Am Abend stellen wir uns auf den benachbarten Parkplatz, sind nach einem längeren Tag ziemlich durch. Ich lieg schon im Bettchen, da sagt Andre die Worte, die kein Camper hören möchte: „Da parkt ein Kühllaster direkt neben uns ein.“

Wer das noch nie hatte: diese Kühllaster machen die halbe Nacht über Krach, damit das Kühlgut auch kühl bleibt. Neben so einem kann man nicht pennen. Gut, dass Andre kaum was vom Sangria abbekommen hat, er darf und kann also noch fahren. Wir parken um, an einen kleinen See außerhalb der Stadt. Ja, hier sollte es ruhig sein. Obwohl die fünf Trillionen Papiertücher in den Büschen es vermuten lassen, dass es hier schonmal heiß her gehen kann. Doch erstmal ist ruhig. Und dann kommt der Güterzug.

Aber ruhig war’s. Und geregnet hat’s. Also fahren wir am nächsten Morgen nicht an den See, sondern wieder zurück auf die Quinta.


Mehr Power

Zwischendurch widmen wir uns dem Kapitalismus.

Monopoly in kompliziert

Nein, nicht nur spielerisch, auch ernsthaft.

Powerstations sind bereits seit einiger Zeit der neueste Schrei. Powerstations, wer mit dem Begriff nichts anfangen kann, sind Lithiumbatterien, in denen die ganzen Komponenten, die wir im Wohnmobil einzeln verbauen, integriert sind: 230V Ladegerät, Solarregler, Wechselrichter. Der Witz ist, dass man sie rumtragen kann – zumindest die kleineren Modelle.

Weil es bisher nichts auf dem Markt gab, deren technischen Daten Andre überzeugen konnte, hatten wir bisher keine Powerstations im Onlineshop. Und es war klar, dass wir, ehe wir die aufnehmen, erst gründlich testen wollten. Das haben wir gemacht, und uns ein paar EcoFlows zugelegt. Und Andre hat die auf Herz und Nieren getestet.

Und für gut befunden, weshalb mit jetzt die EcoFlow Powerstation im amumot-shop.de findet. Und wenn Du im Warenkorb den Gutscheincode CROSLI eingibst, gibt’s übrigens 3% Rabatt, nur so als Hinweis am Rande 😉

Als primäre Stromversorgung für das Wohnmobil ist so eine Powerstation nicht wirklich geeignet, hier ist die modulare Bauweise im Vorteil. Zum Einsatz kann sie dort kommen, wo die Mobilität im Vordergrund steht. Wenn man sie wechselweise im Haus, beim Camping, Grillfest oder im Camper nutzen möchte beispielsweise. Oder wenn man den Camper in Berlin auf der Straße parkt und den Schaden im Falle eines Diebstahls gering halten möchte, nimmt man die Stromversorgung einfach mit nach Hause. Können ja schon ein paar Tausend Euros ausmachen, je nach Größe.

Bei uns kommt eine größere EcoFlow in der Gartenhütte zum Einsatz. Momentan hat sie nicht viel zu tun, betreibt nur Licht und das Ladegerät für die Makita-Akkus. Später vielleicht mal den Kühlschrank oder so.

Eine kleinere EcoFlow ist für andere seine Camping-Quad-Ausflüge gedacht, um das mobile Homeoffice betreiben zu können. Aber vielleicht nimmt er dafür auch einfach seine DIY Powerstation. Wir nennen sie „Bolsa Pequena“ (portug. kleine Tasche) oder „Einhandtasche“. Sie hat eine Victron LiFePO4 und Laderegler von Victron drin, und KEINEN Wechselrichter. Also alles, was er braucht, und nicht mehr.

Den Bausatz um sich die DIY Powerstation selber zu bauen gibt es ebenfalls im Shop.


Andre auf Shoppingtour

Mädels, passt auf wenn eure Männer Deko shoppen!

Andres Versuch, eine schöne Lampfe mit warmem Licht für das Steinhaus einzukaufen, ist fast gelungen. Also ja, warm ist das Licht.

Vermutlich funktioniert es bei weißen Wänden besser, aber im Steinhaus geht das gar nicht. So ist die Lampe in die Gartenhütte umgezogen.

Wir haben neuerdings eine Taube. Okay, die dient nicht wirklich zur Deko. Sondern soll diesen verrückten Vogel, der auf dem Wohnmobildach einziehen möchte, in die Flucht jagen.

Dann hätten wir noch eine schöne Sammlung Windspiele. Das aus Holz klingt auch schön.

Doch die aus Metall sind zu laut. Das größte ist jetzt umgezogen und wohnt am anderen Ende des Grundstücks an der Quelle, vielleicht hält das Geklimper ja wenigstens die Wildschweine fern.

Gartenzwerge haben wir übrigens noch keine. Ist aber wohl auch nur eine Frage der Zeit …


Die Blümchenshow

Okay, die Blümchenbilder sind von Anfang Juni. Inzwischen ist alles so trocken, dass alles, was nicht aktiv bewässert wird, heute deutlich trauriger aussieht.


Hundebilder

Wir hatten im Juni ein paar Tage Regen, dann wurde es warm – und zwar richtig. 39 Grad, über eine Woche hinweg.

Da schaut der neugierige Hund zwischendurchmal aus der Tür, bleibt dann aber dann doch lieber drin, denn drin läuft die Klima.

Wenn es raus geht, dann öfters mal direkt unter den Laster. Und erstmal eine Kuhle graben. Direkt neben der Kuhle vom Vortag.

Und noch eine Kuhle, unterm Kühlschrank. Nette Idee, aber irgendwie nicht zu Ende gedacht.

Max. Profi.

Gibt es ein Matscheloch, Ziva schafft es den kompletten Kopf reinzustecken. Zum Glück hat sie kaum Fell, und der Dreck fällt von selbst wieder ab. Ein selbstreinigender Hund quasi.


KKMC

Wenn ich schonmal gescheit koche, dann mach ich auch ein Foto von.

Kalte Küche: Bowl mit Mango, Erdbeere und Avocado.

Besser als MäcDoof: Burger mit portugiesischem Käse.

Polvo: Tintenfisch in Olivenöl und sehr viel Knoblauch.


Portugiesisch futtern

Wir sind gerade auf Entdeckertour in der Region, probieren neue Restaurants aus und besuchen gewährte Restaurants immer wieder gerne.

Unsere Region ist bekannt für seinen Käse. Der ist auch echt lecker.

Wir wohnen am Rande der „Serra da Gardunha“, dem Kirschenanbaugebiet in Portugal.

Zwischendurch ein Dönerteller, viel mehr an „typisch deutschem“ Essen brauchen wir nicht. Okay, Maultaschen wären mal wieder nett.

Steak.

Gesegnet sind die, die eine richtig gute Eisdiele in der Nähe haben. In Portugal keine Selbstverständlichkeit. Man sollte aber Frühstück und Mittagessen auslassen, sonst passt das nicht rein. Ist mit 6€ übrigens fast der teuerste Eisbecher auf der Karte.


Nebenschauplätze

So, dann schaun wir mal, was für Bilder wir noch übrig haben …

Da hätten wir einmal die Katzenbabies, die die Nachbarin aus der Mülltonne gefischt hat. Eines der Dreien hatte kein Glück, ist gestorben. Die anderen zwei haben sehr großes Glück, denn sie haben jetzt ein sehr gutes Zuhause.

Endlich habe ich zwei Bäume gefunden um die Slackline aufzubauen. Blöd nur, dass der Boden so stachelig ist, dass er barfuß nicht begehbar ist. Rollrasen? Kunstrasen? Yogamatte? Ich arbeite an einer Lösung.

Wir haben neue Nachbarn, eine spanisch-deutsche Familie auf der anderen Seite des Baches. Und weil es im Bach Brennesseln gibt, machen wir einfach Brückenbau. Meine monatelangen Bemühungen, Ziva klarzumachen dass der Bach die Grenze ist, die sie nicht überschreiten darf, waren umsonst. Sie hat ihr Rudel um die neuen Nachbarn erweitert und ihr Revier um deren Grundstück.

Zwei Tage Regen. Ziva sehnt sich die Sonne zurück. Wir auch.

Sonnenuntergang über/hinter der Serra da Estrela.

Wochenend-Action im Städtle: Autos, die mit angezogener Handbremse im Kreis fahren.

Fundao Autorennen Übersicht

Fundao Autorennen2


Sommervorbereitungen auf der Quinta

Es ist Ende Juni, und wir haben die 30 Grad plus. Mit Aussicht auf 40 Grad und mehr. Höchste Zeit, das Grundstück sommerfest zu machen. Nebst den Arbeiten am Lago heißt das vor allem, dass ich auf einer Mission bin: Was ich jetzt an invasivem Grünzeug abschneide, das verreckt vielleicht. Ginsterbüsche, Lackzistrosen und vor allem die Mimosen habe ich dabei im Auge.

Denn sitzt man auf der Terrasse des Steinhauses, dann sieht man das Ungemach: Mimosen, die jetzt schon wieder 3 Meter hoch sind. Haben wir die nicht erst wegsensen lassen? Okay, das ist jetzt bestimmt anderhalb Jahre her, aber trotzdem. Also begebe ich mich auf Mision. Mein Arbeitsplatz hat durchaus auch eine gute Aussicht:

Hasenfelsen-Aussicht

Es gibt keine offizielle, tolle Lösung, wie man die Mimosen los wird. Mit dem Bagger ausgraben klappt ganz gut, das haben wir ja getestet. Wiederholt Unmengen an Roundup sprühen, funktioniert so halbwegs, wie wir beim über-übernächsten Nachbarn sehen können. Es tummeln sich noch ein paar Methoden im Internet, doch nichts Überzeugendes. So entwickle ich ein paar eigene Methoden, und probiere einfach verschiedene aus. Am Ende des Sommers werden wir ja sehen, welcher Weg wenigstens halbwegs funktioniert und Erfolg versprechend ist. Mein Ziel ist, die Mimosen so sehr zu malträtieren, dass sie die nächsten drei Sommermonate vertrocknen. Wer einmal deren Rizomen-Geflecht gesehen hat weiß, das wird nicht leicht.

Kampf den Mimosen

Wie die Sache läuft, ich werde dann in zwei Monaten wieder darüber berichten.

Aber jetzt geh ich erstmal googeln, wie Krötenlaich ausschaut, und ob wir davon was im See haben. Weil ich weiß nicht, ob das in unserem Interesse ist.

Fette Kröte

Tschüss.

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