Wie hat nochmal gleich der Letzte Reiseblogpost geendet? Ach ja, wir stehen auf dem Hügel, ein schöner Platz mit Aussicht auf Portugals Nationalpark Peneda-Gerês, und mit einer Viehtränke nebenan. Wie lange wir jetzt bereits auf dem Platz rumstehen? Eine Woche oder so? Bestimmt. Jedenfalls lange genug für die eine oder andere Quadtour, wir hatten Besuch, ich war zweimal im Ort zum Einkaufen.

Und zumindest lange genug, dass die Pferde sich schon an uns gewöhnen konnten, sie sind jetzt deutlich weniger scheu als zu Beginn. Und bevor ich jeder Herde noch Namen gebe, und im Geiste bin ich schon dabei, ziehen wir besser weiter. Naja, und bevor Ziva noch die restlichen Stücke des größeren, ziemlich verwesten, Tieres daherschleppt. Pferd oder Kuh, die halbe Wirbelsäule ist schonmal da. Also weiter.

Luftlinie sind es gerade einmal 9 Kilometer bis zu unserem nächsten Platz. Und das ist ein ganz Besonderer: unser allererstes Sternchen auf Google Maps, das wir nach der Entscheidung, uns ein Allrad Wohnmobil auszubauen, gesetzt haben. Eines von den Sternchen, das wir mit dem alten Womo nicht erreichen konnten, einfach weil der Weg zu schlecht, zu ausgewaschen und zu steinig ist. Jetzt aber haben wir das richtige Fahrzeug für diesen Hammer Platz, an den sonst auch kaum einer ohne passendes Fahrzeug hinkommt, los geht’s!

Und was ist? Sie haben den Weg gerichtet. Er ist neu geschoben, arschglatt wie ein Kinderpopo, da braucht man kein Allrad mehr für, jeder Ford Fiesta kommt hier rauf.

Entsprechend viel ist hier auch los. Während wir vor zwei Jahren weiter unten am Wegesrand standen und mehrmals täglich beobachten konnten, wie diverse Ausflügler mit Moped oder Pkw auf halbem Wege nach oben gewendet haben, kommt jetzt jeder problemlos hoch. Entsprechend viel ist hier am Nachmittag los: Radfahrer, Wanderer, Mopedfahrer und Pkws, es ist ein kommen und gehen. Naja, ist halt auch schön hier, das wissen nicht nur wir. Gegen Sonnenuntergang wird es ruhig, und wir überlegen uns, was wir mit dem morgigen Tag anstellen werden. Zumal es hier oben auch immer noch recht heiß ist.

Am nächsten Morgen, 10 Uhr, ich denke wir haben die 30 Grad bereits geknackt. Mir ist es definitiv zu heiß, um die angedachte Wanderung in Angriff zu nehmen. Andre ist hitzeresistenter und dreht mit der Ziva eine größere Runde übern Berg. Ich befasse mich mal wieder mit meinem neuen „Hobby“, dem Videoschneideprogramm, und da geht es schon los: Der „Club de Moto“ hat sich für den Sonntagsausflug unser ruhiges Plätzchen als Ziel ausgeguckt.

Es ist Sonntag, da sind die Zweiradclubs in Portugal immer unterwegs. Naja, und wir befinden uns im Nationalpark Peneda-Gerês, dem Tourihotspot überhaupt, und so erwarten wir für heute noch viele Besucher mehr. Ab Mittag jedoch ebbt der Besucherstrom ab, sind jetzt wohl alle beim Essen. Aber auch danach bleibt es ruhig. Naja, bis dann doch ein Fahrzeug daher kommt, und die haben ICNF-Aufkleber an der Seite. Mir schwant, die wollen zu uns. Es ist zwar am hellichten Tag, und doch ist das Übernachten im Nationalpark ist verboten, na mal schaun. ICNF ist übrigens die Behörde für Wald und Wiese, für Natur- und Nationalpark. Doch das Problem im Moment ist nicht das Übernachten, sondern die Feuerwarnstufe ALERTO. Diese ist quasi eine Erweiterung, wenn 6 von 6 Risikowarnstufen schon erreicht sind.

Dass diese Warnstufe in ganz Portugal ausgerufen wurde, das wusste ich. Aber was wir nicht wussten: man darf dann auch nicht in „bewaldete Gebiete“ rein. Also nicht in die Gebiete, die von den lokalen Behörden als besonders risikoreich definiert wurden. Also weder mit dem Auto, Moped, Fahrrad oder zu Fuß. Dafür ist hier oben aber ganz schön viel los? Also zumindest bis heute Mittag. Ja, meinen die Herren, sie haben im Nationalpark keine Schilder um auf die gesperrten Zonen hinzuweisen. Also fahren sie rum und reden mit den Leuten. Ist ja nett, aber irgendwie auch nicht wirklich effektiv, oder?

Aber egal, das Ergebnis ist das Gleiche: wir versprechen umgehend zu fahren, packen auch gleich zusammen und machen uns auf den Weg. Nur konnten wir uns bisher nicht entscheiden, in welche Richtung. Berge und Bäche oder doch Küste? Links oder rechts abbiegen? Zu heiß oder zu kalt? Andre will ans Meer, mir ist das auch recht, also fahren wir an die Küste.

Wir landen südlich von Viana do Castelo an, auf einem kleinen Strandparkplatz. Früher war das ein wilder Sandplatz, heute ist er „schön“ eingefasst, mit Holzpflöcken, wie man das gerne macht. Platz hat es zwar genug, doch sagt uns der Umstand nicht zu, dass wir mit dem Laster gleich vier Parkplätze belegen. Tja, alles hat seine Nachteile, und der Laster ist halt groß. Wir lassen kurz die Hunde raus, und zücken dann Plan B – und fahren ein Stück weiter nach Norden, also nördlich von Viana do Castelo. Da hat es mehrere, auch größere, Strandparkplätze.

Und der Erste ich auch gleich ein schöner: der Parkplatz ist größer und so angelegt, dass wir nur noch anderthalb Plätze belegen.

Was man aber nur mit ausreichend Bodenfreiheit schafft, denn hier haben sie es echt mit ihren Holzpflöcken.

Es gibt einen tollen Strand, mit Steinen und so. Alles ist sauber, es liegt nirgendwo Müll rum, und in den alten, gemauerten Fischerhäusern in den Dünen machen ein paar junge Leute Party. Gut, die flutlichtartigen Straßenlampen machen die Nacht zum Tage, aber dafür haben wir ja Rollos.

Am nächsten Morgen drehe ich mit den Hunden eine Runde am Strand und wir sehen zu, wie die Rettungsschwimmer sich für den Tag wappnen. Es ist Sonntag und Sommerhochsaison, es werden Gäste erwartet. Vielleicht hätte ich die mal fragen sollen, inwiefern Flipflops vor Corona schützen? Das hätte mich ja jetzt schon interessiert …

Wir überlegen noch, ob wir das Quad hier ausladen und mit dem Motorkamel die nächsten Plätze erkunden, oder ob wir dafür gleich den Laster daher nehmen. Also ich überlege noch, während ich mir mein Frühstücksbrötchen schmiere und einen Kaffee rauslasse. Kaum bin ich damit fertig und setze mich mit dem Frühstück an den Laptop, da klappt Andre seinen plötzlich zusammen und ist abfahrtbereit. Er hat zwischenzeitlich zu Ende gedacht, doch ich habe es nicht mitbekommen, denn er hat nicht laut genug gedacht. Nagut, dann halt ein Frühstück To Go.

Am späteren Vormittag fahren wir erst einen Strandparkplatz an, der uns nur bedingt zusagt. Denn direkt am Radweg zu wohnen ist etwas trubelig. Der zweite Versuch gelingt besser, zumal es hier einen Platz neben dem eigentlichen Parkplatz gibt. Da stehen auch bereits einige Familien und Surfer, und etwas abseits, noch ein Stückchen weiter, stehen wir jetzt. Und da bleiben wir nun auch die nächsten Tage – wenn nicht wieder dazwischen kommt.

Freilich, super einsam ist es hier nicht, zumal der Bananenlaster ein recht beliebtes Fotomotiv ist. Man merkt, hier ist das Publikum anders als im Hinterland. Auch da winken sie, gibt es Daumen nach oben, oder schnell mal ein Foto. Hier fahren die Camper neben uns ran, machen kurz ein Selfie, fahren weiter. Wir denken über eine Selfie-Dieselkasse nach.

Ich selbst mache die Tage nicht so viele Fotos, denn Nebelbilder sind nicht so sehr mein Fall. Der Strand ist super – groß, sandig und leer. Die Aussicht ist aber nicht der Hit, denn wir stehen hinter einer Hecke. Was aber egal ist, denn eher selten lichtet sich der Nebel.

Ein Nachteil des Platzes hier ist also das Wetter. Ein paar hundert Meter hinter der Küste gibt es eine Hügelkette, und da bleiben wohl die Wolken hängen, und so hängen sie über uns. Sommer im Portugal, ohne Sonne – ist irgendwie auch doof. Und es sollte uns nicht wundern, dass es an der Küste mal wieder zu kalt ist. Dafür sind die Nachbarn nett, und wir nutzen die längeren Gespräche über Eiwola, Wohnmobile und so – gut, um unser Englisch aufzubessern. Wieder einmal zeigt sich: mein Englisch mag besser sein als Andre seines, aber sein technischer Wortschatz ist größer. Er kennt englische Begriffe der Fahrzeugtechnik, die kenne ich noch nichtmal auf Deutsch.

Nach drei Tagen oder so ziehen wir weiter. Das mit dem Meer war ein netter Versuch, und doch haben wir es lieber „zu heiß“ als „zu kalt“. Und so treten wir den Rückzug an, und fahren wieder in die Richtung, aus der wir gekommen sind.

Mit einem gezielten Zwischenstopp in Barcelos. Die Stadt ist nett, man kann zentrumsnah parken, und Donnerstag ist Portugals größter Wochenmarkt. Also los. Wir parken auf dem Parkplatz, der glaube ich sogar ziemlich offiziell für Wohnmobile freigegeben ist. Ui, den habe ich aber besser in Erinnerung. Obwohl, an das Wasserpumpenhaus kann ich mich noch erinnern. Das geht tagsüber alle halbe Stunde an und brummt dann verdammt laut. Aber was soll das mit dem Müll? Und welches Ferkel hat seine Kassettentoilette direkt an der Straßenlaterne entleert? Bäh. Aber gut, man kann mit den Hunden hinten raus laufen, und es ist ja nur zum Übernachten, für eine Nacht. Ich habe trotzdem Kopfschmerzen des Todes, denn dieser Geräuschpegel, das ist nichts für mich. Die benachbarte Staustufe macht Lärm, das Wasserpumpenhäuschen macht Lärm, die benachbarten Spanier machen Lärm, das benachbarte Freibad macht Lärm, und die Stadt vermutlich auch. Ach, war das ne Scheiß Idee. Ich bin einfach nicht mehr lärmresistent, das fällt in letzter Zeit immer wieder auf.

Viele Ibuprofen später gehen wir dann noch in die Stadt, was essen. Das ausgesuchte Schicki-Micki-Restaurante war uns dann doch nicht genehm, und so sind wir im Francesinha-Restaurante gelandet. Und weil es schonmal gut war, habe ich mir wieder eine Meeresfrüchte-Francesinha bestellt. Und wieder hat kein Nachtisch reingepasst! Jetzt sind wir bereits seit so vielen Monaten in Portugal, und noch immer hat es zu keinem „Doce da Casa“ gereicht. Nagut.

Max fand es übrigens nicht so gut, dass wir Pommes über hatten, und ihm gar keine mitgebracht haben.

Vor und nach dem Essen gibt es im Zentrum von Barcelos viele gute Gelegenheiten um Foto zu machen. Barcelos ist wunderbar bunt, denn die Gärtner hier haben scheinbar unbegrenztes Budget.

Da wird sogar aus der Sonnenuhr eine Blumenuhr gemacht.

Gut, der Zigaretten-Stummel-Baum ist jetzt keine Augenweide, aber immerhin bleibt man dem Motto treu.

In Barcelos stehen überall keramische Figuren rum. Meist ist es das Stadtmaskottchen, der Goggel von Barcelos. Manchmal aber auch die barcelonischen Stadtmusikanten. Ich weiß ja nicht, die gucken ja nicht sehr fröhlich, spielen bestimmt gerade ein trauriges Lied …

Goggel gibt es in allen Farben und Größen …

Und abends, wenn pünktlich zur blauen Stunde das Licht an geht …

Leuchtet auch der Leuchtehahn.

Am nächsten Morgen geht es relativ zeitig auf den Markt. Wir sind offensichtlich etwas zu spät dran, denn die Schlange vor dem Eingang ist etwas lang. Ja, es gibt eine coronabedingte Einlasskontrolle. Da steht einer, der zählt, wie viele rausgehen, und genauso viele lässt er rein. Hände desinfizieren und Maskenpflicht, das war uns ja klar, deshalb sind wir auch recht zeitig dran. In der Mittagshitze mit Maske durch die Stände laufen, ich glaube das ist nicht so chillig. Der Markt ist wie immer, von allem gibt es vieles.

Eigentlich ist die Hälfte des Marktes für uns sowieso uninteressant, denn der besteht aus Textilien aller Art. Klamotten, Kittelschürzen, Spitzendeckchen, soweit das Auge sieht. Wir suchen Anderes, und werden nur teilweise fündig. Aber immerhin kaufen wir Leckeres zu essen ein. Obst, Süßkram, Brot, sowas geht da gut. Allzu ewig halten wir uns dann doch nicht auf dem Markt auf. Ich könnte da ja zwei Stunden lang durch die Stände schlendern, doch habe ich meinen Packesel dabei, der kann die Bummelei nicht ganz so sehr genießen wie ich.

Aber das Frühstück, das wir uns da besorgt haben, das tut es ihm auch …

Reicht dann aber auch. Zurück zum Stellplatz und schauen, wie wir aus der Nummer wieder rauskommen. Ganz Barcelos ist zugeparkt, und wir sind bekanntermaßen nicht gerade mit dem kleinsten Fahrzeug unterwegs. Ich hätte da ja schon mit dem Ducato eine mittlere Krise bekommen. Zum Glück fährt Andre.

Unser Ziel ist eine Kapelle auf einem Hügel. Wir kennen ja schon einige Kapellen und einige Hügel, aber die hier noch nicht. Wir sind schon durch Braga durch, da sehen wir so ein quietschebuntes Wohnmobil im Kreisverkehr. Das kenn ich doch, das hab ich doch angemalt! Und die Ulrike sieht uns auch, und nun fahren die verrückten Deutschen mit den beiden Wohnmobilen mehrere Runden durch den Kreisverkehr, ehe einer mal rausfährt und der andere hinterher. Eigentlich wollten wir der Ulrike ja spätestens übermorgen einen Überraschungsbesuch auf dem Campingplatz abstatten, aber so ein Kreisverkehr-Meeting ist ja auch nicht übel. Wir dehnen das noch etwas aus und verabreden uns für später auf dem Kapellenhügel.

Die Strecke zwischen Braga und Peneda-Gerês ist wunderschön. Und man kann die Aussicht links und rechts genießen, vor allem wenn nicht ganz so zügige Fahrzeuge vor einem her fahren. Denn überholen ist hier nicht, mit dem Laster gleich zweimal nicht.

Die letzten Meter zu unserem heutigen Ziel sind „interessant“. Hier hat es gebrannt, und das kann nicht allzu lange her sein. Der Farn wächst schon wieder, ist ca. 15cm hoch, daraus ergibt sich nach meiner nichtwissenschaftlichen, subjektiven Beobachtung, dass es vor etwas vier Wochen gebrannt hat.

Auf dem Kapellenhügel ist es super schön. Große Kullersteine und großes Kino, die Aussicht ist super.

Wir stehen nahe an der Kapelle, und nahe an dem Rudel Funkmasten, den sie hier aufgestellt haben. Ich ahne bereits, dass es nicht der beste Platz ist, angesichts des nahenden Wochenendes, es ist mit hohem Besucheraufkommen zu rechnen.

Doch das eigentliche Problem ist erst einmal das Internet. Denn wir stehen vermutlich ZU nahe an den Funkmasten – der Empfang ist super, die Bandbreite miserabel.

Und da auch ein Auto nach dem anderen hier hoch fährt, ist absehbar, dass wir hier nicht allzu lange verweilen werden. Hach ja, irgendwas ist ja immer.

In der Nacht habe ich super geschlafen – nachdem der letzte Trecker um Mitternacht durch ist, bin ich endlich eingeschlafen. Super ruhig hier oben. Also wenn man einen guten Schlaf hat. Da war ich heute wohl die Einzige, denn Andre wie auch Ulrike haben am nächsten Morgen den nächtlichen Verkehr moniert. Ich weiß von nix.

Also geht es heute weiter nach Osten. Ich habe bereits durchscheinen lassen, dass ich eigentlich nicht an den schönsten See im Norden, den Rabagao, hin will. Denn das ist der so ziemlich am Negativsten behaftete Ort in ganz Portugal. Hier ist Tizon vor knapp zwei Jahren gestorben, und hier am Südufer haben wir ihn auch begraben. Aber gut, es gibt ja auch noch das Nordufer, und wenn Andre da was findet, dann passt das schon. Er findet ein schönes Plätzchen, also machen wir uns auf den Weg. Tausend Kurven später, wir fahren auf den Rabagao zu, kommen wir an die Stelle, kurz vor der Staumauer, wo Tizon auf dem Beifahrersitz neben mir gestorben ist, wo ich rechts rangefahren bin. Puh, da kann einem auch heute noch ganz anders werden.

Wir fahren weiter, ans andere Ende des Sees. Versuch Nummer Eins ist nichts, gleich an der Einfahrt Bäume mit tief hängenden Ästen. Na, wenn das schon so losgeht, lass mal. Plan B ist dann von Erfolg gekrönt, wir stehen auf einem schönen Plätzchen direkt am Ufer.

Super Wetter, super blauer See, super Internet, super einsam. Wie für uns gemacht. Hier bleiben wir dann mal wohl, bis auf Weiteres.

Am Abend fahren wir mit dem Quad ins nächste Restaurante. Eine Quinta, mit Landwirtschaft, kleinem Campingplatz, Restaurant und guten Bewertungen. Naja, das Essen ist so mittel, dafür aber ist der „Vinho da Casa“, also der Rotwein, erstklassig. Und da ich ja nicht fahren muss, gönn ich mir mal.

Der Platz bleibt super, das Wetter hat es sich anders überlegt. Heute haben wir Wind im Programm. Und zwar konstanter Starkwind. Die Motivation, nach draußen zu gehen, hält sich in Grenzen, und so bleiben wir drin. Bis auf eine Quadrunde mit den Hunden. Ja, plural. Denn sogar Max rennt mit, eine Runde um die Halbinsel. Sogar er hat keinen Bock mehr darauf, drinnen festzusitzen.

Ach ja, wir haben in Barcelos eine neue Actioncam gekauft. Die alte GoPro ist doch sehr in die Jahre gekommen, und wir hoffen auf neuere, bessere Technik. Erste Versuche sind gut, die Quadvideos sollten künftig deutlich besser werden. Und auch die Köter-Filmerei könnte noch lustig werden …

Also mache ich mich mit dem Quad auf die alternative Platzsuche. Irgendein Plätzchen, mit oder ohne Seeblick, ist mir jetzt auch egal, hauptsache es ist windstill und leise. Ich werde da fündig, wo bereits einige andere stehen, da der Platz auf Park4Night drin ist. Aber es ist weitläufig genug, und Andre, der den Bananenlaster inzwischen fahrfertig hat, kommt nach.

So, mal schauen, wie lange wir hier bleiben werden. Oder ob mal wieder was dazwischen kommt, ganz nach dem Prinzip „Irgendwas ist ja immer“.

In diesem Sinne, danke für die Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Reiseblog. Der wird wahrscheinlich auch vom Norden handeln. Denn wir sind noch gar nicht ganz oben in Nordportugal, es geht noch weiter. Aber nicht nach Peneda-Gerês, den Nationalpark haben wir uns vorerst abgeschminkt …

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