So ein Womoleben kann doch sehr abwechslungsreich sein – auch wenn man keine weite Strecken fährt. Wir haben es die letzten (fast) drei Wochen immerhin vom Süden des Alentejo in den Norden der Algarve geschafft.


Mina de Sao Domingos – viele alte Steine und buntes Wasser

Eifrige Blogleser wissen es, wir stehen seit einigen Tagen in Mértola. Ein nettes Städtchen, wo man auch abseits des offiziellen Wohnmobilstellplatzes einen ruhigen Flecken zum Rumstehen findet. Doch geht es nach ein paar Tagen weiter, denn wir möchten die Minen von Sao Domingos erkunden. Also Andre will, er findet so alten Technikkram faszinierend, ich komm halt mit.

Wir fahren also erst einmal an den Stausee, wo einige Wohnmobile auf dem Parkplatz stehen. Während Andre in einem von ihnen nach dem Strom schaut, schaue ich mich im örtlichen Minimercado um. Und schätze, dass mein 40€-Einkauf hier der Umsatz der Woche war. So ein Miniatursupermarkt ist eigentlich ganz nett. Man parkt direkt vor der Türe und kauft, was man in den beiden Gängen findet. Ein gut geführter Minimercado ziehe ich jedem Lidl vor, auch wenn er etwas teurer sein mag.

Am See wollen wir nicht stehen, für heute ist ein ganz besonderer Übernachtungsplatz angedacht. So fahren zum Minengelände. Eine riesige Mine, das 1966 stillgelegt wurde, das man heute zu Fuß oder mit dem Rad besichtigen kann. Wir haben uns für eine Befahrung mit zehn Rädern entschieden, und fahren einfach mit den Wohnmobilen rein. Das geht ganz gut, denn momentan sind die Wege neu befestigt. Es gibt eine Großbaustelle, mit Muldenkippern und Baggern – die Sanierung der Mine ist in vollem Gange. Details zu Geschichte, Umweltschäden und Sehenswertem in der Mine findet ihr bei portugalismo: www.portugalismo.de/mina-de-sao-domingos-mertola/

Wenn wir schonmal da sind, dann können wir auch über Nacht bleiben. Und wenn das Wetter nicht so dolle ist zum Fotografieren, dann bleiben wir halt noch eine Nacht. Wie das Wetter endlich besser wird, schnappen wir uns Ducatolein und fahren damit durch die Mine, schauen uns die Highlights an. Die meisten davon findet man am Anfang, dort gibt es den Bohrturm, einen See (gefluteter Tagebau), ein paar ziemlich verfallene Gebäude und Brücken.

Nach ungefähr drei Nächten ist es dann aber gut. An der Farbe Gelb haben wir uns satt gesehen, es wird mal wieder Zeit für Grünes.

Also fahren wir nach Pomarao. Als die Mine noch in Betrieb war, haben sie die gewonnenen Rohstoffe von Sao Domingos nach Pomarao transportiert, auf der eigens dafür installierten Güterbahnstrecke. Heute fehlen die Schienen, aber den Weg und die Tunnel gibt es noch – heute ist es ein Wanderweg. Pomarao liegt am Rio Guadiana, von dort aus ging es dann auf dem Wasserweg weiter, nach Süden an die Küste.

Das Wetter ist aber mies. Es regnet nicht, aber ist es neblig und bewölkt – grau in grau. Pomarao besteht aus zwanzig Häusern, einem Restaurante und diversen Wohnmobilen, die unten am Fluss stehen. Ich habe nicht durchgezählt, aber ich tippe auf mehr Wohnmobile als Häuser.

Keine halbe Stunde nachdem wir eingetroffen sind, hat das Internet keine Lust mehr. Und wir haben keine Lust auf die Kombination grau und offline. Also hauen wir wieder ab, fahren zurück nach Mértola. Natürlich nehmen wir die Abkürzung. In dieser Ecke des Alentejo hat es Straßen, da bekommst du Tränen in den Augen. Und wer so eine miese Federung hat wie ich, auch Rückenschmerzen.

In Mértola stehen wir auf unserem bewährten Plätzchen, bekommen etwas Besuch, nehmen diesen mit in unser präferiertes Restaurante, machen ein paar Besorgungen, bringen ein Paket zur Post, sowas eben. Doch schon am nächsten Tag ziehen wir weiter. Denn es wird mal wieder Zeit für Rudelcamping.


Rumtreiber treffen sich zum jährlichen Rumtreibertreffen

Normalerweise trifft man uns eher nicht bei irgendwelchen Treffen von Wohnmobilisten. Wir bevorzugen das Zusammenstehen mit wenigen, ausgewählten Freunden und Bekannten, größere Ansammlungen von Wohnmobilen vermeiden wir dann doch eher. Einmal im Jahr machen wir eine Ausnahme, denn dann treffen sich die im Wohnmobil Lebenden, die Vollzeit-Rumtreiber.

Das über Facebook organisierte Rumtreibertreffen ist interessant, man lernt neue Leute kennen, die vom Prinzip her so ticken wie man selbst. Und doch ist es eine bunte Mischung. Die einen treiben sich erst seit kurzer Zeit rum, andere schon seit vielen Jahren. Alleinfahrer und Paare, Digitale Nomaden und Straßenkünstler, Junge und Alte, vom Kastenwagen bis zum Concorde ist alles vertreten. Es gibt sogar ein paar, die ohne Hund reisen – sie waren allerdings in der Unterzahl.

Die jüngeren Digitalen Nomaden: Mandy von Movin’n’Groovin, Nele und Jalil sowie Sebastian und Stefanie von Camperstyle, Stefan und Robby sind die Campofanten, Andre der Amumot, Mischa sagt AdiosAngst, Bonjour Leben..

Weitere Blogger: Klaus auf mausebein.de, Micci auf ozeanienart.de, Lyggie und Meli sind die Weltenbummlerinnen, Peter der Flashpacker on Tour, Alfred bloggt auf alufred.de, Arnold auf maudolf-on-tour.de

Dazu sicher noch einige, deren Blog ich vergessen habe, oder die einfach keinen haben – soll es ja auch geben. Ich habe einige Fotos mehr gemacht, doch die meisten möchte ich hier nicht veröffentlichen, wegen Privatsphäre und so.

Ungefähr 40 Wohnmobile und ein Wohnwagen haben sich eingefunden, und in diversen Steh- und Stuhlkreisen tauscht man sich aus. Es gab Musik und Lagerfeuer, Digitalnomaden-Fachgespräche und Portugal-Fachgespräche, was man halt so macht. Die Haarexpertin und der Stromexperte am Platz hatten gut zu tun, denn Haarprobleme und Stromprobleme gibt es ja immer wieder.

Da wohl fast jeder irgendwelches Zeugs unnötig rumfährt, ist auch ein Flohmarkt geplant. Diese Idee kommt uns gerade recht, denn wir haben einiges an Zeugs, das wir unnötig durch die Gegend fahren. Der Flohmarkt entpuppt sich – zumindest bei uns – irgendwie als kontraproduktiv: Anstatt Zeugs losgeworden zu sein, haben wir jetzt mehr Zeugs.

Zwischendurch gibt es einige Gassirunden, und auch das Dörfchen „Pereiro“ wird erkundet. Eigentlich sollte es auf den angekündigten Sonntagsmarkt gehen, doch der hat wohl gerade Winterpause – es gibt einfach nichts zu kaufen.

Während Tizon wegen Inkompatibilität mit anderen Hunden viel Zeit im Wohnmobil verbringt, hat Max bei diesem Treffen seine Berufung gefunden. Denn mindestens jeder zweite Mensch hier hat Leckerlis in der Tasche. Oder sitzt auf einem Stuhl, nur um ihn kraulen zu dürfen. Max ist also schwer beschäftigt. Und hat man sonst Probleme, ihn frühmorgens um elf Uhr zu einer Gassirunde zu überreden, fängt er hier bereits um acht Uhr zu fiepen an, weil er raus zur Party will.

Nach dem ganzen Gewusel wird es Zeit, sich wieder in die selbst gewählte Einsamkeit zu verziehen. Und es wird allerhöchste Zeit, wieder unseren Lieblingsplatz an der Algarve anzusteuern. Bevor es los geht, finden wir doch noch eine Möglichkeit, um zumindest etwas Geld vor Ort loszuwerden: Jetons für acht Euro sind nötig um wenigstens den Wassertank vom Vario voll zu bekommen.

Dann kommen wir endlich los – das wird auch Zeit, denn es liegen 80 Kilometer Fahrt vor uns, und ich muss unterwegs noch einkaufen. Das würde ich gerne bei Tageslicht machen, denn ich habe meine normale Autofahrbrille entweder verlegt oder verloren – und mit der Sonnenbrille fährt es sich nachts einfach nicht so gut. Ungefähr 567 Kurven und einen Supermarktbesuch später ist das heutige Tagesziel erreicht:


Zurück am Bambusbach – viel Bambus, wenig Bach

Es gibt in Portugal vielleicht drei Plätze, wo wir ganz freudig erregt sind, fahren wir diesen besonderen Ort an. Es ist dieses Gefühl von „ankommen“ – du freust dich, wieder zurück an diesem schönen Flecken zu sein. Vor allem, wenn es immer noch so schön ist wie in deiner Erinnerung.

Das gilt auch für unseren Bambusbach – hier anzukommen ist ein bisschen wie nach Hause kommen. Haben wir hier doch den den letzten halben Winter verbracht. Dieses Mal mischt sich aber ein bisschen Traurigkeit in die Freude. Denn der Bambusbach führt kein Wasser. Nicht eine Pfütze ist zu sehen – weder die tieferen Badestellen noch die Brunnen am Bachufer haben auch nur einen Tropfen Wasser drin.

Jetzt haben wir die letzten Wochen ja schon einige ausgetrocknete Bachläufe und leere Stauseen gesehen. Doch dieser direkte Vergleich ist krass, und erst jetzt wird mir richtig bewusst, wie dramatisch das Wetter diesen Winter eigentlich ist. Es regnet einfach nicht. Gefühlt hat es letzten Monat drei Stunden lang anständig geregnet, das reicht einfach nicht.

Nun ist es, wie es nunmal ist. Zum Baden ist es ohnehin zu frisch, für alle bis auf Tizon. Das Plätzchen hier ist immer noch schön, und auch inspirierend – hier entstand zum Beispiel die Idee für meine erste Kurzgeschichte „Tod am Bambusbach“. Und es bahnt sich eine weitere Geschichte an, in meinem Kopf ist sie schon halb erzählt, ich warte nur noch den kreativen Moment ab um sie aufzuschreiben.

Frisch hier angekommen wollen wir natürlich erst einmal das örtliche Lieblingsrestaurante aufsuchen. Also satteln dir Ducatolein, und reiten damit in die übernächste Ortschaft. Um zu erkennen, dass gerade Betriebsferien sind. Also wieder aufgestiegen, und zwei Ortschaften in die andere Richtung galoppiert. Und richtig gutes Essen serviert bekommen. Und eine Flasche Rotwein, die es in sich hatte. Da Andre ja fahren muss und der Wein auch sonst nicht sein Fall ist, hält er sich zurück – und ich trinke etwas mehr als eine halbe Flasche. Hui, ich glaube, ich vertrage keinen Alkohol mehr!

Die Tage gehen wir einen Freund auf einem Stellplatz in der Nähe besuchen, und wir bekommen Besuch. Philipp kommt mit seinem Allrad daher gefahren. Ein Fahrzeug, das er relativ neu hat – und in dem Bachbett mal testen möchte. Erfahrung mit Allradkisten hat er, doch dieses neue Auto hat er noch nicht so richtig im Gelände ausprobiert – und hier bietet sich die Gelegenheit. Haben unzählige Jeeps und Quads ja schon gute Vorarbeit geleistet.

Wir haben die Nummer gefilmt, Andre hat da auch ein Video von zusammen geschnitten:

Differenzial, Untersetzung, Achsentlüftung und Achsverschränkung … während die Herren über technisches Blabla fachsimpeln, gehe ich dazu über, die hübsche Shiva zu fotografieren.

Diese kleine Aktion ist ein guter Anlass, sich mal wieder Gedanken über das nächste Wohnmobil zu machen – darüber, wie das für uns perfekte Wohnmobil denn aussehen könnte. Ein Allrad unter 7,5 Tonnen mit Wohnkomfort – das wird es kaum von der Stange geben. Aber wir haben ja noch etwas Zeit, noch ist Andre’s Vario völlig ausreichend. Da wir uns ohnehin dazu entschlossen haben, noch ein Weilchen in Portugal zu bleiben (es ist einfach so schön warm hier im Sommer), wird das nächste Wohnmobil allerfrühestens (über-)nächstes Jahr zum Thema werden.

Wir brauchen Platz!

Ach ja, da war ja noch der Flohmarkt. Da wir am Rumtreibertreffen nicht wirklich was losgeworden sind, haben wir jetzt einiges im Ducatolein liegen. Vom Schlauchboot über die Spiegelreflexkamera bis zur Wäscheschleuder haben wir einiges abzugeben. Schauen wir doch mal, ob sich jemand findet, der was brauchen kann und dies dann auch an der Algarve bei uns abholen möchte. Sobald der AMUMOT-crosli-Flohmarkt online ist, informieren wir darüber auf Facebook.

Doch warum brauchen wir Platz? Wir haben hinten im Vario zwei Stockbetten, die als Stauraum für allen möglichen Kram fungieren. Die Idee, das untere Bett zur Hundekuschelzone umzugestalten, ist schon länger vorhanden – man müsste nur mal anständig ausmisten und Platz dafür schaffen.
Es ist bei uns nämlich so, dass diese beiden Köters einfach immer im Weg rumliegen, Tag und Nacht. Immer musst du aufpassen, dass du nicht einem Hund auf den Schwanz oder dem anderen auf die Ohren trittst. Denn das Problem ist einfach: die zwei mögen sich nicht so besonders, und für beide hat es unterm Tisch einfach keinen Platz. So liegt immer einer im Gang rum, und gerade Tizon hat keinen festen Wohlfühl-Rückzugsort im Wohnmobil. Er sucht sich dann die Plätzchen aus, die Max nicht gut genug sind, auf denen er vom kleinen Braunen nicht weggeknurrt wird. Das ist nicht optimal, und es wird auch nicht besser.

Gesagt, getan – das untere Bett wird leer geräumt, Decken und Schafsfell werden drapiert – nun müssen die Köters nur noch davon überzeugt werden, dass das ihr neuer Lieblingsplatz wird.

Sagen wir es mal so: die Jungs waren zu Beginn durchaus etwas skeptisch. Umso überraschter sind wir, als beide auch am nächsten Morgen tatsächlich in ihrem neuen Bettchen liegen. Das war nicht zu erwarten. Okay, nach wenigen Tagen haben wir die üblichen Diskussionen: Das Bett mit 70x170cm ist natürlich viel zu klein für beide Hunde. Der Kleine wird zum Knurri, und der Große schafft es immer wieder, beim Einparken den Kleinen zu tuschieren. Es hat also noch Luft nach oben 😉

Shopping und Womo-Optimierung

Gestern waren wir in Loulé – genauer gesagt in diesem riesigen neuen Shoppingcenter. In der Mitte eine große Mall, mit üblicher Aufteilung: unten Klamottenladen, Worten usw, oben die Fressmeile. Links der Shoppingmall gibt es noch ein Outlet-Center, rechts ist ein Ikea angeschlossen. Und auch ein Leroy Merlin (Baumarkt) findet sich in direkter Nachbarschaft.

Wir müssen erstmal frühstücken, schließlich ist schon nach Mittag. Und was isst die hippe Digitalnomadin von heute zum Frühstück? Sushi natürlich. Mit einem McFlurry als Nachtisch-Frühstück. So gestärkt kann es in die Schlacht gehen: wir haben einen Einkaufszettel für Ikea, vor allem brauchen wir einen neuen Teppich. Vorher aber noch in ein, zwei andere Geschäfte … Anderthalb Stunden später ist klar: wir haben diverses Zeugs gekauft, jedoch keinen Teppich. Oder sonstwas von dem, was auf dem Zettel stand. Egal, schon kein Bock mehr zum Shoppen, fahren wir nach Hause. Nur noch kurz in den Baumarkt, nach Holz für den Kamin schauen. Halbe Stunde später an der Kasse: 180€ ausgegeben, aber kein Holz gekauft. Halbe Stunde später im Lidl: 100€ ausgegeben, aber kein Holz gekauft.

Der Tag danach: wir verwerten unsere Einkäufe. Haben jetzt wieder einen funktionierenden Klodeckel, und die Blumentöpfe hängen fast an der Wand. Vor allem aber liegt der neue Teppich maßgeschneidert im Gang. Dass es im Baumarkt den perfekten Teppich für unser Vorhaben gibt, das hätte man aber auch gleich sagen können …

Der Wetterbericht

Nachts hat es kalt, um den Gefrierpunkt. Morgens hat es Reiff, hab ich mir sagen lassen. Gassigehen um zehn Uhr ist aber Okay, ein Pulli ist ausreichend. Wir stehen windgeschützt in einer Senke, und die Sonne scheint vom blauen Himmel. Verglichen mit den Temperaturen vom letzten Jahr ist es derzeit bestimmt fünf Grad kälter.

Huch, da sind ja noch ein paar Bilder über:

Internationale Kässpätzle: selbst gemachte Spätzle, handgeschabt mit dem Crêpewender, mit portugiesischem Käse aus dem Wok.

Übernachten in den Minen – ein klarer Himmel, ohne jegliches Fremdlicht.

Serradura à la Tanja – das Rezept gibt es demnächst auf portugalismo 🙂

Hundespielstunde beim Rumtreibertreffen: der kleinste Hund mit dem größten Ball.

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