Nach ein paar Tagen am Barragem de Monte da Rocha wurde es Zeit, ein Stück weiter zu ziehen. Fahrtage haben bei uns derzeit allenfalls 10-30 Kilometer. Perfekt, um noch etwas vom Tag zu haben. Und auch, um eine Region etwas intensiver zu erkunden. Und so sind es von Castro Verde bis Mértola gerade einmal 35km Luftlinie. Mit ein paar Umwegen kommen wir aber immerhin auf knappe 100 Kilometer Fahrtstrecke. Nein, nicht an einem Tag, sondern in zwei Wochen.

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Ich war schon ein paar Mal in der Ecke – aber immer nur für einen reinen Übernachtungs-Zwischenstopp. Porto Covo, Vila Nova de Milfontes – die Costa Vicentina hat von mir bisher nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die sie eigentlich verdient hätte. Denn sie ist zwar sehr hübsch, aber auch bekannt dafür, dass die GNR frei stehende Wohnmobile nicht so gerne mag. Was ja Okay ist, die Costa Vicentina ist ja ein Naturpark. Wir versuchen unser Glück trotzdem, bisher haben sie uns ja stehen lassen. So bekommen wir wirklich hübsche Ecken zu Gesicht.

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Von Santiago do Cacém fahren wir in Richtung Porto Covo, wir wollen Weihnachten am Meer verbringen. Während auf dem Stellplatz zahlreiche Wohnmobile schön eingezäunt auf dem Sportplatz stehen, bevorzugen wir einen Freistehplatz am Meer.

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Es wird frisch im Alentejo – die Sonne scheint vom Himmel, aber es hat keine 15 Grad mehr. Doch es scheint, dass die Kältewelle ganz Portugal im Griff hat, an der Algarve ist es auch nicht wärmer. Also bleiben wir bei unserem Plan und erkunden auf dem Weg nach Süden noch ein paar nette Flecken. So der Plan.

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