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Meine Finanzplanung fürs Sabbatjahr schreitet voran. Als Selbständige habe ich längst Ideen, wie auch unterwegs Geld verdient werden kann. Schließlich benötige ich auch jetzt eigentlich nur Laptop, Telefon und Internet um mit Webdesign und Internetmarketing meine Brötchen zu verdienen. Das jetzige Tagesgeschäft einfach ins mobile Büro umlagern? Arbeitstage von acht bis zehn Stunden sind sicherlich Sinn der Sache eines Sabbatjahres. Daher stellt sich die Frage nach der Vorgehensweise, damit während (und auch nach) des Sabbatjahrs finanziell alles auf sicheren Beinen steht.


Zwei Varianten stehen zur Wahl:

  1. Sparen bis der Arzt kommt
  2. Passives Einkommen aufbauen

Sparen fürs Sabbatjahr

Erst einen Kastenwagen kaufen, diesen dann zum Wohnmobil ausbauen – alleine das kostet durchaus Geld, wird auf jeden Fall ein fünfstelliger Betrag. Steht das mobile Büro auf vier Rädern erst einmal, wurde bereits recht viel Geld investiert. Denn möchte man für ein Jahr im Wohnmobil leben soll das Ding ja nicht gleich auseinanderfallen, alle paar Wochen in der Werkstatt stehen (wo man als Blondine im Ausland ja sicherlich nicht zu wenig bezahlt ;-), etwas Komfort und gute Arbeitsbedingungen bieten. Gerade wenn auf Reisen und im mobilen Büro möglichst wenig gearbeitet werden soll bedarf es guter Voraussetzungen.

Wenn man nun also noch Geld sparen müsste um während dem Sabbatjahr ohne laufende Einkünfte im Wohnmobil leben zu können würde sich mein Aussteigen auf Zeit sicherlich nochmals um 12 Monate verzögern. Was aber nicht das einzige Problem darstellt. Als Selbständiger 1 Jahr „Pause“ machen – danach wären wohl wohl keine Kunden mehr da. Fünf Jahre lang das Geschäft aufgebaut, alles für eine Auszeit in die Tonne kloppen, nach dem Sabbatjahr wieder ganz von vorne anfangen? Das ist es mir nicht wert, würde mein Sabbatical außerdem belasten. Hinzu kommt ja, dass mir meine Arbeit Spaß macht – es dem Prinzip eines Sabbaticals daher nicht widerspricht wenn die Arbeit einfach mit auf Reisen geht, ins mobile Büro umzieht.

Passives Einkommen aufbauen, für mehr Freiheit beim Sabbatjahr

Geld verdienen ohne zu arbeiten – das passive Einkommen wird für viele ihr Wunschtraum bleiben. Denn sie sehen nur vage(mutige) Versprechungen von selbsternannten Marketinggurus, welche gerne im Direktvertrieb / Multilevelmarketing aktiv sind. Vor dem Erfolg steht aber meist harte Arbeit. Um sich ein passives Einkommen aufzubauen ist es normalerweise nötig, viel Zeit zu investieren – ohne sich gewiss sein zu können, dafür jemals entlohnt zu werden. Und auch wenn die Einnahmen erst einmal fließen ist meist nur minimaler Aufwand nötig um dieses aufrecht zu erhalten.

Hier kommen wir zu den Möglichkeiten welche uns offen stehen: Passives Einkommen im Internet generieren, also standortunabhängig. Ganz gleich ob mein mobiles Büro gerade in Schweden oder Frankreich steht. Mit eigener Internetseite Geld verdienen, dass dies funktioniert kann ich belegen. Mehrere meiner Projekte werfen dank integrierter Werbung Geld ab. Schnell reich werden im Internet? Nein, so einfach läuft das natürlich nicht. Viel Zeit wurde investiert, Wissen wurde erlangt, bittere Erfahrungen wurden gemacht. Und selbst wenn ich heute alleine mit diesem Einkommen mein Leben im Wohnmobil finanzieren könnte gehe ich dieses Risiko nicht ein. Denn das Geschäft im Internet ist keineswegs ein Selbstläufer. Die meisten Webseitenbetreiber sind abhängig von den Besuchern, die Google ihnen zuführt, also von ihrem Ranking in dieser einen Suchmaschine. Sind diese verloren, ist auch der Umsatz weg. Anfang 2012, als Google seinen Algorithmus änderte, haben viele selbständige Internetmarketer den Gang zum Arbeitsamt angetreten. Geschieht so etwas zu Hause ist dies schon ärgerlich genug. Doch fallen alle Einkünfte aus dem passiven Einkommen auf einmal aus während man irgendwie im Nirgendwo ist … kritisch. Daher ist dieses ein wichtiger Bestandteil meiner Sabbatjahr Finanzierung, ein Standbein welches noch weiter auszubauen ist. Ganz alleine darauf setzen wäre jedoch unklug.

Die Mischung macht’s: Sparen fürs Wohnmobil, Passives Einkommen ausbauen

Muss sich mein Sabbatjahr auf zwölf Monate beschränken? Kann ich vielleicht einfach nochmals einige Monate, oder ein halbes Jahr später das zweite Sabbatical einfach dranhängen? Oder langfristig einige Monate im Jahr einfach durch die Gegend reisen? Solche Gedanken nehmen mehr oder weniger direkt Einfluss auf meine Gedanken darüber, wie mein Sabbatjahr zu finanzieren ist. Etwas mehr Geld investieren in den Wohnmobilausbau, damit man übers Sabbatjahr hinaus etwas davon hat. Mein Geschäft so weiter entwickeln, dass die totale Unabhängigkeit von Arbeitsort und –zeit gegeben ist. Hals über Kopf den Wohnmobilausbau angehen, mit knappem Budget? Während meiner Europarundreise dann abhängig sein, von Auftragslage oder irgendeiner anderen Einkommensart? Mit ausreichender Vorbereitung muss sowas nicht sein. Daher wird zum einen gespart: für einen anständigen Wohnmobilausbau, mit mobilem Büro, auch einige Rücklagen dürften nicht fehlen. Falls das Womo doch mal in die Werkstatt muss, das Einkommen schwankt, mir mein künftiger Zweithund übern Weg läuft … ein finanzielles Polster bietet einfach Sicherheit. Darüber hinaus wird das passive Einkommen  aufgebaut bzw. ausgebaut. Damit ich während dem Sabbatjahr möglichst nicht von der Auftragslage abhängig bin. Wer möchte schon am Strand sitzen und sich dort mit sowas wie Neukundenakquise beschäftigen oder vor lauter acht-Stunden-Arbeitstagen keine Zeit für die eigentliche Auszeit finden?

Sicherlich kostet mich diese gründlichere Finanzplanung und Vorbereitung Zeit. Wohnmobil ausbauen, passives Einkommen aufbauen – beides sehr zeit- und geldintensive Vorhaben. Nebenher noch Geld verdienen. Und leben.

Tatsächlich wird der Schwerpunkt in den kommenden Monaten auf dem Ausbau des Passiven Einkommens liegen müssen. Dafür bedarf es eines separaten Planes, und dies obwohl ich bereits einige Projekte habe, welche Geld für mich verdienen, auch ohne dass momentan Zeit darin investiert werden muss. Risikostreuung durch bereites Portfolio sowie unterschiedlichen Einnahmequellen müssen neu durchdacht werden.

Parallel dazu werde ich auf crosli Artikelserien zum Thema „Geld verdienen im Internet“ veröffentlichen. Stets mit dem Fokus auf passives Einkommen. Vielleicht interessant für alle, die selbst ihr Sabbatjahr planen, dabei auf regelmäßige Einkünfte nicht verzichten möchten.

Tanja Hier schreibt Tanja

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