Suchmaschinenoptimierung (für Anfänger: im Folgenden kurz „SEO) setzt sich aus Onpage-Optimierung und Offpage-Optimierung zusammen. Es geht um die Homepage selbst, was diese zu bieten hat (Onpage) und wie diese im Internet positioniert ist (Offpage). Das war schon immer so, und wir wohl auch immer so sein. Was sich jedoch zunehmend ändert ist die Gewichtung einzelner SEO-Maßnahmen.

Google bemüht sich seine Suchergebnisse zu verbessern, User sollen gute Antworten auf ihren Fragen finden – und keine Spammer-Seiten. Um dies zu erreichen passt Google immer wieder seinen Algorithmus an. Und dabei kommt dem Trust eine immer größere Bedeutung zu. Und weil sich dieser nicht gut faken lässt haben Spammer immer schlechtere Chancen. Auch, wenn immer noch welche durchkommen ist es doch eine positive Entwicklung. Dann was sich am Ende durchsetzt ist Qualität. Und ich hoffe doch sehr, dass du auf deinem Projekt tolle Inhalte bereitstellen möchtest. Natürlich zählt nicht alleine was du schreibst sondern auch das Drumherum muss stimmen.

Suchmaschinenoptimierung = Trust + optimierter Content

Was nun folgt ist meine Meinung darüber, wie man ein Projekt richtig aufbaut. Über dieses Thema gibt es noch viele andere Meinungen. Und auch viel ausführlicher beschriebene Konzepte. Doch ich setze auf Verständlichkeit, und darauf, es möglichst einfach zu halten. Was ich als TRUST bezeichne muss nicht zwingend die Definition sein, welche Google benutzt. Denn was Google sich den ganzen Tag so denkt, so genau weiß das niemand. Was ich aber weiß: es funktioniert.

Trust = Onpage + Offpage „Optimierung“

Was ist eigentlich Trust (engl. Vertrauen)? Es ist die Summe der Dinge. Umso mehr Trust-Faktoren stimmen, desto besser ist der Gesamteindruck von deiner Seite. Solange also keine großen Fehler gemacht werden schenkt Google dir Vertrauen. Dieses wächst mit der Zeit – solange du es nicht verbockst. Oder solange kein Mitbewerber es darauf anlegt deinen guten Ruf zu beschädigen. Die Liste, was alles zu den Trust-Faktoren zählen könnte ist lang. Und so genau weiß niemand welche Gewichtung Google bei den einzelnen Faktoren ansetzt. Prinzipiell gilt daher das Prinzip: arbeite gewissenhaft und qualitätsorientiert, beachte so viele Aspekte wie möglich. Dann wird das schon.

Onpage Optimierung I: Check, Check, Check

Der Googlebot liest mit. Ob du Müll schreibst oder doch geniales Zeug, das kann er nicht beurteilen – ist nunmal ein Bot, kein Mensch. Was er jedoch kann ist den Quelltext auslesen – und dabei auf alles Mögliche achten. Impressum vorhanden? Check. Darstellung auf dem Smartphone? Check. Strukturierte Seite? Check. Viele grüne Haken sammeln, darum geht es. Dann wird auch der eine oder andere Fehlgriff verziehen. Was allerdings nur unter Vorbehalt gilt: Wenn dein Webdesign nicht responsive ist wird es so sein, dass deine Seite zumindest beim Smartphone-Nutzer nicht googelbar ist. Wenn deine Seite 15 Sekunden zum Laden braucht wird es generell schwierig. Schau also, dass du bei möglichst vielen Punkten einen grünen Haken dran machen kannst. Nutze Onlinetools (bevorzugt welche von Google), gerade um technische Komponenten zu überprüfen.

  • Saubere Programmierung: möglichst keine Fehler. Man sieht auch heute noch so allerlei: HTML, jenseits von gut und Böse, historisches CSS, ganze Seiten, die in Tabellen oder mit iFrames programmiert wurden – fürchterlich. Ich sage es immer wieder: benutze bitte WordPress – oder sonst ein gängiges System. Aber auf keinen Fall irgendwelche Homepage-Generator-Dingens, die von den Webhostern angeboten werden. Diese haben so viele Nachteile dass ich sie hier gar nicht alle aufzählen kann. Melde deine Seite bei den Webmastertools an.
  • Obligatorische Inhalte: Ja, ich bin eine seriöse Domain. Impressum, Kontakt, Datenschutz sollten obligatorische Unterseiten sein. Auch ein Newsletter kann nicht schaden. Für Shops gelten erweiterte Regeln wie Widerruf, Zahlung und Versand.
  • SSL-Verschlüsselung: vertrauliche Daten vertraulich behandeln. Spätestens wenn vom User persönliche Daten abgerufen werden macht eine SSL-Verschlüsselung Sinn. Inwiefern das https:// bei normalen Webseiten und Blogs einen Rankingvorteil bringt darf bezweifelt werden. Tatsächlich denke ich, dass SSL bei Onlineshops obligatorisch sein sollte.
  • Ladezeiten + Caching: schneller ist doch besser. Langsam aber sicher werden die Seitenladezeiten zu einem immer wichtigeren Rankingkriterium. Dabei kommt es jedoch nicht alleine darauf an wie viele KB eine Seite hat. Sondern, dass der gute Wille gezeigt wird: Hier komprimieren, dort Caching nutzen, da zusammenfassen oder outsourcen. Keine Sorge, liebe Anfänger: für WordPress gibt es praktische Plugins, die bereits in der voreingestellten Konfiguration gute Dienste leisten.
  • <head> und <footer>, des Messie‘s Schatzkisten. Im Quelltext von anderen Seiten schaue ich mir gerne den Headbereich an. Dieser ist oftmals ein Spiegelbild des Programmierers. Wenn die Seite eines Kunden nicht ranken möchte wird mir in Sekundenbruchteilen klar woran das liegen könnte. In diesem Zusammenhang möchte ich am Rand noch die Text-To-HTML-Ratio erwähnen. Da gibt es Seiten, die unnötigerweise zu 80% aus Quelltext bestehen – obwohl sie viel Text drauf haben. Denk mal nach: wärst du Google, würdest du ein zugemüllter Quelltext gut finden? Spricht dieser für eine professionelle, zeitgemäße Programmierung? Dieser Punkt ist übrigens auch bei einigen WordPress-Themes relevant. Die Programmierung ist teils fürchterlich, es wird mehr Fokus auf die Komplexität gelegt als auf Performance und einen sauberen Quelltext. Das geschieht, wenn der Webdesigner / Theme-Programmierer nur wenig mit SEO am Hut hat. Umso mehr musst du darauf achten.
  • Responsive: Webdesign für alle Endgeräte. Inwiefern vorinstallierte WordPress-Designs, die es 1000-fach im Netz gibt ein Ranking negativ beeinflussen, ich weiß es nicht. Habe es auch noch nie ausprobiert, schließlich möchte ich meinem Projekt ein individuelles Antlitz verpassen. Das funktioniert mit gekauften, vordesignten Themes ganz wunderbar. Ich achte dabei vor allem auf einen schlanken Quelltext. Außerdem ist es heute unabdingbar eine Webseite für alle möglichen Endgeräte fit zu machen. Moderne WordPress-Themes können dies, ältere können nachgerüstet werden.
  • Wer schreibt hier? Stehe zu deinem geschriebenen Wort. Transparenz ist zur Vertrauensbildung nicht unwichtig. Mit deinem Klarnamen dazu stehen was du so schreibst kann dem Trust entsprechend zuträglich sein.
  • Aktive Mitleser: sie kommentieren und bewerten. Eine aktive Community kann Google als ein Zeichen dafür werten, dass diese Seite interessante Inhalte bietet. Solche, die es wert sind darüber zu diskutieren, sie zu kommentieren und zu bewerten. Ein seiteneigenes Bewertungssystem kann natürlich leicht gefakt werden, deshalb würde ich diese eher weniger gewichten. Eine offene Kommentarfunktion wird gerne zu Spamzwecken missbraucht. Weshalb ich beispielsweise ganz bewusst darauf verzichte – ich habe weder Lust noch Zeit diese Interaktivität zu moderieren, mich mit Spammern, Hatern und Trollen zu befassen. Doch das muss jeder selbst für sich entscheiden.
  • Gütesiegel: Zeige, dass du vertrauenswürdig bist. Testsieger von test.de, Siegel von Reiseblogger-Codex oder Trusted Shops … Seriöse Siegel, Badges, Zertifikate etc. wird Google sicherlich als einen Pluspunkt verbuchen.
  • Branding: Die eingetragene Marke als Zeichen für Ernsthaftigkeit. Ist die Domain als Wortmarke eingetragen kann dies für Google ein Indiz dafür sein, dass es sich hierbei um ein ernsthaftes Projekt handelt.
Checke dich selbst: kostenlose Tools

  1. Speed testen: http://gtmetrix.com/
  2. Mobiles Design checken: https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/
  3. HTML überprüfen: http://validator.w3.org/
  4. Fehler (404 etc.) finden: https://www.google.com/webmasters/tools/

Onpage Optimierung II: Content, Content, Content

Wie meiner Meinung nach guter Content aussieht, darüber habe ich mich ja bereits ausführlich ausgelassen. Bezug nehmend auf den Trust geht es insbesondere darum kontinuierlich hochwertigen Content zu liefern. Anders gesagt: gebe den Besuchern deiner Seite Antwort auf ihre Fragen. Biete bei jedem Artikel einzigartigen Inhalt an. Erstelle Content, den es so noch nicht in den Top Suchergebnissen von Google zu finden gibt. Und versuche, deinen hohen Ansprüchen bei jedem einzelnen Artikel gerecht zu werden.

  • Durchgängig toller Content: Bleib deinem Qualitätsanspruch treu. Sobald du mit deinem Projekt gut rankst wirst du Angebote bekommen: für einen Artikel mit einem ausgehenden Link zu einer bestimmten Seite drin bekommst du dann XYZ Euros. Wenn es wirklich gut passt kann man das schonmal machen. Meistens aber kommt dabei etwas Halbgutes bei raus. Entweder mittelmäßiger Content oder aber es wird zu einer Seite verlinkt, zu der man eigentlich nicht verlinken würde. Wenn Geld den eigenen Qualitätsanspruch ersetzt ist das Ergebnis selten überzeugend. Und ach ja, wenn Google es dann noch erkennt dass du verkaufte Links drin hat, dann riskierst du ein manuelles Penalty. Heißt, deine Seite wird abgestraft, aus den Rankings geschmissen – normalerweise ohne genau Angabe von Gründen.
  • Eigener & einzigartiger Content: Mach’s dir selbst! Eigens geschossene Bilder, Zeichnungen, Statistiken / Graphs, Umfragen, Videos und was dir sonst noch so einfällt machen deine Seite zu etwas besonderem. Fotos von Fotolia und Co. sind besser als nichts. Und ganz ehrlich, ich nutze sie auch gerne. Doch eigenes Material ist immer noch besser. Und hat auch den Vorteil, dass eigene Bilder beispielsweise auch in der Google Bildersuche ranken, eine weitere Besucherquelle darstellen können! Für Google ist solch ein Content natürlich auch ein Indiz dafür, dass es sich um ein hochwertiges, engagiertes Projekt handelt.
  • Regelmäßig neuer Content bzw. Contentaktualisierung. Einige Inhalte sind einfach zeitlos. Ein wissenschaftlicher Artikel über Ebbe und Flut dürfte sich in den nächsten 10 Jahren inhaltlich kaum ändern. Andere Themen jedoch solltest du regelmäßig auf ihre inhaltliche Korrektheit überprüfen. Insbesondere wenn Zahlen und Fakten darin vorkommen, erst Recht in Verbindung mit Jahreszahlen ist dies sinnvoll. Aktualität ist gerade bei Blogs wichtig, bei Newsseiten sowieso.

Offpage Optimierung I: Zeig mir deine Hood.

Sag mir wo du wohnst und ich sag dir wer du bist. Dieser Part war früher fast der Wichtigste der Disziplin Suchmaschinenoptimierung. SEO Offpage Optimierung war gleichzusetzen mit Linkbuilding, SEOler waren in erster Linie Linkbuilder. Es ging eigentlich nur darum möglichst viele Links zu heranzuschaffen. Im Laufe der Zeit wandelte es sich etwas, und die Qualität der Links wurde immer wichtiger. Und alleine die Linkbeurteilung hat so manch ein SEOler zu höchstkomplizierten Wissenschaft erkoren. Hört sich ätzend an? Ist es auch. Aber keine Sorge, dieser Punkt ist heute nicht mehr so wichtig wie früher. Zwar sind auch Backlinks heute noch machtvoll, und je nach Themenbereich auch unverzichtbar. Eine Homepage im Finanzbereich zum Ranken bringen? Hier geht ohne starke Backlinks nichts. Doch ansonsten ist der Bereich „Backlinks aufbauen“ lediglich ein Stück vom ganzen Kuchen.

Im Prinzip geht es darum, dass du genau schauen solltest welche Links auf deine Homepage zeigen, und welche Links von deiner Seite ausgehen. Es geht also um deine Nachbarschaft. Erhälst du Backlinks von Seiten mit hohem Trust und verlinkst du zu weiterführenden, guten Informationen, also ebenfalls zu vertrauenswürdigen, qualitativ hochwertigen Seiten, auf denen deine Besucher gut aufgehoben sind? Achte darauf, dass deine Nachbarschaft möglichst vertrauenswürdig ist. Unseriöse Spammerseiten möchtest du nicht in deiner „Hood“ (=Nachbarschaft) haben. Weder kannst du einen Link von diesen Seiten gebrauchen noch solltest du dorthin verlinken.

Nutze Tools um herauszufinden welche Seiten auf dich verlinken. Und um herauszufinden, ob eine Seite auf die du einen Link setzen möchtest (oder von der du einen Link haben möchtest) seriös erscheint. Ich nutze Majestic. https://majestic.com/

Das Thema Linkbuilding kann an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden. Wie erhalte ich gute Links, wie beurteile ich, ob ein Backlink gut ist? Da es nicht ganz ohne geht werde ich nochmals separat über diesen Bereich referrieren.

OnOffPage Optimierung: Und was halten die Leute so von dir?

Wie bereits erwähnt, Google kann mit seinem Googlebot Webseiten scannen, Texte auch auslesen. Aber ob du auf deiner Homepage sinnlosen Blödsinn schreibst oder wissenschaftliche Abhandlungen, um dies herauszufinden benötigt Google die Hilfe deiner Leser. Und nein, damit sind nicht die seiteninternen Bewertungsfunktionen gemeint, diese sind zu leicht manipulierbar. Wäre ja auch zu einfach den Trust zu faken.
Vielmehr geht es darum, dass Google schaut was deine Besucher so machen. Wenn sie über die Google-Suche zu dir kommen, nutzen sie die Zurück-Funktion um sich weitere Suchergebnisse anzusehen? Dann haben sie die passende Antwort womöglich nicht gefunden. Nutzen sie die Druckfunktion? Besser. Empfehlen sie deine Seite in den sozialen Medien wie Twitter, Googleplus, Facebook? Super. Setzen sie ein Bookmark, kommen sie zurück, geben sie die Url direkt in den Browser ein? Auch super. Das Nutzerverhalten wird künftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Auch im Hinblick darauf, dass Backlinks immer unwichtiger werden (behaupte ich jetzt mal, es gibt Anlass zur Vermutung 😉 ).

Dieses Nutzerverhalten ist der Onpage wie Offpage Optimierung gleichermaßen zuzuschreiben:

Onpage: Stelle Inhalte zur Verfügung, die auch geteilt werden. Am Besten mit Bild, denn diese werden häufiger geteilt. Biete Social Share Buttons an. Arbeite mit „Related Posts“ an passender Stelle. Biete dem Nutzer weitere Inhalte an, verführe in zum länger Bleiben. Vielleicht auch zum Wiederkommen.

Offpage: Betreibe Nutzerbindung, über Soziale Medien (Facebook-Fanpage, Twitter-Profil, Youtube-Channel etc.), einen Newsletter, RSS-Feed, usw. Vielleicht nicht nur Offpage, sondern auch Offline. Geben Besucher die Url deiner Seite direkt in den Browser ein oder googlen sie dein Projekt kann dies ein Indiz für Google sein dass dieses Projekt auf offline stattfindet. Ebenso interessant sind User, die über andere Webseiten zu dir finden. Wurdest du gut verlinkt, von anderen Seiten in passendem Kontext weiterempfohlen, so ist diese Empfehlung ein Vertrauensbeweis anderer Webseitenbetreiber mit hohem Trust. Was Google sicherlich auch zur Kenntnis nimmt.

Warum du TRUST unbedingt haben möchtest.

Du siehst, viele einzelne Punkte entscheiden darüber, ob du aus Googles Sicht Trust verdient hast. Deine Aktivitäten aus der Vergangenheit ergeben in ihrer Summe das Maß an Vertrauen, das Google in dich setzt. Und wenn du es verbockst wirst du es schwer damit haben einmal zerstörtes Vertrauen wieder zurückzuerlangen. Besser also du arbeitest von Beginn an mit hohem Qualitätsanspruch und verzichtest auf Spam – dann bist du auf dem richtigen Weg.

Hoher Trust lohnt sich – gerade im Hinblick auf die Zukunft.

Lass dein Projekt wachsen – fast wie von selbst

Zu Beginn startet dein Projekt ohne wirklich eine Chance auf top Rankings zu haben. Doch mit steigendem Trust steigen auch bestehende, ältere Seiten in den Googlerankings. Ohne, dass du aktiv auf diese Unterseiten Links setzen oder deren Content überarbeiten müsstest.

Vertrauensvorschuss: wenn neue Unterseiten auch ohne einen Backlink gut ranken

Wenn es bei Wikipedia, Focus oder SPON neue Artikel gibt ranken diese grundsätzlich erst einmal gut. Einfach, weil Google großes Vertrauen in diese Seiten setzt. Sie sind eine Instanz in ihrem Gebiet, haben höchste TRUST – Werte. Wenn sie einen neuen Artikel veröffentlichen kann Google davon ausgehen, dass es sich hierbei um journalistisch anspruchsvollen Content handelt – und nicht um Spam oder dergleichen. Genau dies möchtest du ebenfalls erreichen. Zeige Google, dass du kompetent bist, dass du zuverlässig bist, dass du dich um deine Seite kümmerst, ebenso wie um das Drumherum.

Beachte: Suche dir die dafür passende Nische aus. Du möchtest im Internet Neuwagen, dazu passende Autokredite und Autoversicherungen verkaufen? Haha. Ähm… also nein, diese Bereiche haben alle großen Seiten mit höchsten Trustwerten bereits besetzt – mehrfach. Mal ganz abgesehen von den tausenden kleineren Seiten.

Glaubwürdigkeit wird gewinnen – nachhaltiger Projektaufbau schützt vor heftigen Google-Updates

Was ich hier propagiere ist, dass du bei deinem Projekt den Fokus auf Qualität legst. Langsames, aber stetiges Wachstum. Google vertraut dir – solange du des Verdachts auf Spam erhaben ist. Dein Trust Wert wird steigen, wenn du dich auch langfristig bewährst.

Ein wichtiger Nebeneffekt: du kannst bei Google-Updates gelassener sein. Diese sind bei SEOlern gefürchtet. In den letzten Jahren haben diese Updates (Panda, Pinguin, Colibri und wie sie alle heißen) für Angst und Schrecken in der SEO-Szene gesorgt. Viele selbständige SEOler haben ihre Existenz verloren, von heute auf morgen. So manche SEO-Strategien haben sich nach einem Google-Update als fatal erwiesen. Maßnahmen, die in der Vergangenheit funktionierten und für ein gutes Ranking sorgten waren plötzlich schädlich. Im Nachhinein ist die Analyse klar: es handelte sich hierbei um reine SEO-Maßnahmen, sie dienten alleine dem Zwecke das Ranking bei Google zu im eigenen Sinne zu beeinflussen. Und dass man sowas macht, das mag Google ja gar nicht. Was du tun sollst ist: stelle tolle Inhalte für deine User zur Verfügung.

Aber kann ich auch beweisen, dass Trust für Google so wichtig ist? Nun ja, …

… irgendwie hast du ja zu crosli.de gefunden. Eine andere Bezeichnung dafür, dass Google hohen Trust in meine Seite hat wäre: Google mag crosli. Neue Artikel ranken teils überraschend gut. Trotz seiner Jugend und nur wenigen Backlinks hat crosli.de bereits wenige Monate nach Projektstart mehrere 10.000 Besucher pro Monat zu verzeichnen. Irgendwie muss ich ja was richtig machen. Oder besser gesagt: ich mache viele Dinge richtig.