Eigentlich wissen wir es ja schon lange: Zigaretten zu rauchen ist nicht besonders clever. Doch ist die E-Zigarette wirklich eine gesunde Alternative und die beste Möglichkeit, endlich mit dem Rauchen aufzuhören? Ich sage ja – denn aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass Dampfen statt Rauchen einfach besser ist. Vorausgesetzt, du gehst die Sache richtig an. Denn viele Umsteiger lassen das mit der E-Zigarette gleich wieder bleiben. Einfach, weil sie sich nicht für das richtige Produkt entscheiden. Auch ich hätte es beinahe aufgegeben. War das gekaufte Einsteigerset einfach nicht das richtige für mich. Damit du erfolgreich von Zigarette auf E-Zigarette umsteigen kannst, gleich beim ersten Versuch, dafür ist nachfolgender Ratgeber gedacht. Nimm dir etwas Zeit, und du wirst keine normale Zigarette mehr anfassen!

Raucherentwöhnung mit der E-Zigarette

Du möchtest endlich mit dem Rauchen aufhören, doch irgendwie klappt das nicht? Die Zigarettenabhängigkeit kombiniert sich aus zwei Elementen: Nikotinabhängigkeit und Gewohnheit. Es gibt also eine körperliche sowie psychologische Komponente. Das Problem bei Helferchen wie dem Nikotinpflaster ist also, dass du zwar deine Dosis Nikotin bekommst, doch das Fehlen von der psychologischen Komponente ist so dominant, dass die Erfolgsquote bei dieser Methode der Raucherentwöhnung recht gering ist.

Die meisten E-Zigaretten-Dampfer waren früher Raucher. Einer aktuellen Studie zufolge war der Umstieg von Glimmstengel auf E-Zigarette bei 67% erfolgreich (Umfrage von Juni 2016, Magazin Addiction). Demzufolge haben es 6 Millionen Dampfer innerhalb der Europäischen Union geschafft dank E-Zigarette ganz mit dem Rauchen aufzuhören, weitere 9 Millionen konnten ihren Tabakkonsum zumindest einschränken. Einige von ihnen sind langfristig auf E-Zigarette umgestiegen, andere haben diese nur temporär benutzt um von Zigaretten wegzukommen. Das ist eine Erfolgsquote, mit der keine andere Methode zur Raucherentwöhnung mithalten kann.

Mit der E-Zigarette das Rauchen aufhören stellt daher die bessere Alternative dar. Denn hier gibt es faktisch keine Entzugserscheinungen. Wenn du den Wunsch hegst dir eine Zigarette in den Mund zu stecken kannst du einfach nach deiner E-Zigarette greifen. Zwei, drei Züge, schon ist dieses Gefühl wieder vorbei. So einfach ist es, rauchfrei zu werden.

„Seit ich mit meiner E-Zigarette dampfe, habe ich keinen Klimmstengel mehr angerührt“

(ein Freund)

Der Knackpunkt dabei ist, dass du erstens eine gute E-Zigarette brauchst. Eine, die genug Dampf macht, auf deine Bedürfnisse einstellbar ist. Zweitens benötigst du gute Liquids mit Nikotin – und zwar in der richtigen Dosis. Genau darum geht es hier. Doch fangen wir erst einmal mit der Motivation an: was alles dafür spricht auf eine elektrische Zigarette umzusteigen.

Dampfen statt rauchen spart bares Geld

Manche Raucher geben 300€ im Monat für ihre Räucherware aus. Bei mir war es deutlich weniger, meine selbst gedrehten waren zahnstochermäßig dünn und filterfrei, ich kam auf vielleicht 60€. Was sich aufs Jahr hochgerechnet immer noch auf stolze 720€ beläuft. Aber immer noch deutlich weniger ist als zu Zeiten, in denen ich eine Schachtel Zigaretten am Tag wegrauchte: 365 Tage x 5€ = 1.825€. Die meisten werden wohl irgendwo dazwischen liegen. Eines verspreche ich: E-Zigarette dampfen ist billiger.

Das kostet meine E-Zigarette pro JAHR:

  1. E-Zigarette (eine gute) inkl. Akku: 60€
  2. 2x5er Pack Austausch-Verdampferköpfe 1.2 Ohm: 35€
  3. 4x250ml gutes Liquid mit Nikotin (12mg): 60€

Das macht 155 €. Pro Jahr, nicht im Monat wohlgemerkt. Wobei die E-Zigarette selbst normalerweise länger hält. Und ja, hier gibt es noch Möglichkeiten um Geld zu sparen. Auf billige Liquids, selbst gewickelte Verdampferköpfe sowie günstige E-Zigaretten-Einsteigersets gehe ich später noch ein.

Warum du mit dem Rauchen aufhören, auf E-Zigarette umsteigen solltest:

Wenn das Geld nicht Motivation genug für dich ist, wie wäre es mit einigen weiteren Argumenten? Diese sind übrigens nicht an den Haaren herbeigezogen oder theoretisch, sondern entsprechen meinen eigenen Erfahrungen.

  • Keine eklige Raucherecken oder zugigen Raucherbalkone mehr. Ja, du kannst dich mit deiner E-Zigarette zu den anderen Rauchern stellen – musst es aber nicht. Dampfen verpestet deine Wohnung nicht, es entsteht ja kein Rauch. Vielleicht kannst du deine E-Zigarette sogar im Büro benutzen, natürlich nach Absprache der Kollegen. Auch die Sache mit dem Passivrauchen ist bei E-Zigaretten kein Thema, es entstehen keine schädlichen Dämpfe.
  • Dampfen beim Autofahren: keine Brandlöcher mehr im Autositz. Während dem Fahren eine Zigarette drehen, nach der Zigarettenschachtel oder dem Feuerzeug kramen – wer kennt das nicht. Und wohl jeder Raucher hat schon das eine oder andere Brandloch produziert. Keine übervollen Aschenbecher oder aus dem Auto fliegende Zigaretten, kein kalter Rauchgestank, … Schau einfach danach, dass bei längeren Fahrten Akku und Liquidbehälter voll sind, dann passt das!
  • Raucherhusten adieu, Lungenvolumen regeneriert sich. Manche husten sich morgens erstmal einen, meine Wenigkeit hatte Probleme damit meine alljährliche Bronchitis wieder loszuwerden. Im April mit dem Dampfen angefangen – und weg war er. Beim Laufen komme ich nicht mehr so schnell aus der Puste. Meine Lunge hat sich erstaunlich schnell regeneriert.
  • Geruchs- und Geschmackssinn kommen wieder. Es ist ein schleichender Prozess, der von jedem anders wahrgenommen wird. Auf jeden Fall riecht und schmeckt es wieder intensiver, sobald du mit rauchen aufhörst.
  • Passivrauchen passé: gut für Familie, Kinder, Haustiere… Rauchen schadet der Gesundheit. Und eben nicht nur deiner eigenen, sondern auch dein Umfeld nimmt Schaden. In welchem Ausmaße, das brauchen wir hier nicht diskutieren. Fakt ist, dass Nichtraucher nicht unter deiner Raucherei leiden sollten. Dies gilt erst recht für Kinder. E-Zigaretten erzeugen keinen Rauch, sondern Dampf. Somit hat sich das Passivrauchen in deinem Umfeld erledigt.
  • Dampfen ist so viel billiger!!! Wurde ja bereits oben erwähnt.

Sind E-Zigaretten gesünder? Über Vorurteile, Studien & Gerüchte

günstige E-Zigarette im Set für Anfänger.

günstige E-Zigarette im Set für Anfänger.

2016 gibt es bereits 7,5 Millionen regelmäßige Nutzer von E-Zigaretten. Mit zunehmender Popularität von E-Zigaretten kamen in den letzten Jahren endlich auch wissenschaftliche, unabhängige Studien darüber in Fahrt. Was vielleicht noch fehlt sind aussagekräftige Langzeitstudien zu gesundheitlichen Risiken. Doch was bereits heute publiziert wurde zeigt klar auf: Dampfen statt rauchen, das wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Ich habe mich im Internet durch diverse Studien zur E-Zigarette gekämpft. Mein Fazit lautet: es gibt keinen Anlass zu vermuten, dass elektronische Zigaretten für meine Gesundheit bedenklich wären. Ganz im Gegensatz zu Zigaretten. Doch warum genau ist die E-Zigarette gesünder?

Weil beim Rauchen Tabak verbrannt wird. Auch wenn du nicht an der Zigarette ziehst entsteht sogenannter „Nebenstromrauch“.  Hier werden verschiedene Schadstoffe freigesetzt. Sie sind krebserregend, und nicht nur für deine Gesundheit schädlich, sondern auch für die deiner Mitmenschen. Soweit ist das ja klar, über die gesundheitlichen Folgen von Zigarettenrauch müssen wir nicht wirklich näher eingehen. Konzentrieren wir uns darauf, welchen Unterschied es macht auf E-Zigarette umzusteigen.

  1. Passivdampf: viele Untersuchungen beschäftigten sich mit dem „Passivrauchen“. Hier konnte im Dampf einer E-Zigarette keine nennenswerten Schadstoffe festgestellt werden. Selbst das Nikotin ist kaum messbar, weil ein Großteil davon durch die Lunge aufgenommen wird. Auch bleibt der Dampf ca. 20sec in der Raumluft enthalten, Tabakrauch hingegen 2-3min.
  2. Aerosol: Das ist der Dampf, den du selbst einatmest. Eine britische Studie besagt, dass über den Dampf vielleicht 5% von den Schadstoffen im Vergleich zu Zigarettenrauch enthält.
  3. Das Nikotin beim Dampfen macht deutlich weniger süchtig als durch das Rauchen inhalierte Nikotin.
  4. Rauchen als Brandursache (mit der Zigarette im Mund einschlafen etc.) entfällt als Risikofaktor.
  5. Schwangere sollten weder dampfen noch rauchen. Wobei gerade sie auf die E-Zigarette zur Raucherentwöhnung gut zurückgreifen können.

Dampfen statt rauchen – Passivrauchen gibt’s bei E-Zigaretten nicht.

Im Rauch einer Zigarette sind unzählige Schadstoffe enthalten. Unterschieden wird dabei zwischen dem Rauch, der ausgeatmet wird und dem sogenannten „Nebenstromrauch“ – die Zigarette brennt ja auch, ohne dass man daran zieht. Ammoniak, Formaldehyd, Benzol, Blei, Nitrosamine – nur eine chemische Bestandteile von Zigarettenrauch, einfach mal in den Raum geworfen. Dass rauchen Herzkrankheiten und Krebs begünstigen kann steht ja außer Frage. Das Hauptproblem ist dabei noch nicht einmal das Nikotin – sondern diese ganzen Nebenstoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen.

Beim Dampfen einer E-Zigarette entstehen diese Substanzen nicht. Denn wir dampfen ja nur Liquid, es findet keine Verbrennung von Tabak und anderen Inhaltsstoffen einer Zigarette statt. Da der Dampfer das meiste Nikotin über die Lunge aufnimmt sind in der Raumluft kaum messbare Werte enthalten.

Elektronische Zigarette für Anfänger: Grundlagen & Wiki

Der Dampfer-Chargon ist eine Sache für sich. Als Einsteiger stellt man sich vielleicht nicht nur die Frage welche E-Zigarette für Anfänger empfehlenswert ist. Sondern auch, was diese ganzen aus dem englischen entnommenen Begrifflichkeiten sollen. Wer mit englisch und Technik gleichermaßen wenig anfangen kann tappt da schon ziemlich im Dunkeln. Daher gehen wir mal oberflächlich auf einzelne Begriffe sowie Bestandteile einer E-Zigarette ein.

Bestandteile einer E-Zigarette

Fangen wir mit dem Strom an – es heißt ja auch elektrische / elektronische Zigarette 😉

Sie benötigt also elektrische Energie, welche durch einen Akku zur Verfügung gestellt wird. Dieser liefert Strom an die Verdampfereinheit. Diese besteht aus dem mit Liquid befüllten Tank und dem Verdampferkopf (Clearomizer). Hier fließt der Strom durch den Heizdraht (Coil), eine Spule, welche sich dadurch erhitzt. Im Innern der Spule befindet sich Watte, die mit Liquid getränkt ist. Wird nun der Knopf gedrückt und an der E-Zigarette gezogen entsteht Dampf, welcher durch das Mundstück (Drip Tip) inhaliert wird.

Soviel zu den grundlegenden Gemeinsamkeiten von E-Zigaretten. Aber, es gibt ja nicht von ungefähr so viele verschiedene Modelle auf dem Markt, es gibt natürlich auch Unterschiede und Feinheiten.

  • E-Zigarette und Mod-Box. Gerade Einsteigersets kommen mit recht preiswerten E-Zigaretten daher. Sie haben die Form eines zu groß geratenen Stiftes. Natürlich gib es auch hier große Preis- und Qualitätsunterschiede, doch grundsätzlich gilt: Liquidbehälter sind relativ klein, Akkus teilweise ebenfalls, viel zum Einstellen gibt es oftmals auch nicht. Daher: E-Zigaretten Anfänger, die solch ein günstiges Einsteigerset erwerben laufen Gefahr, dass sie das mit dem Dampfen gleich wieder sein lassen. Einfach, weil ihre erste Dampferfahrung nicht zufriedenstellend ist. Bei mir war es zumindest so, recht schnell wurde ich rückfällig. Erst mit dem Umstieg auf eine Mod-Box war mein Umstieg vom Rauchen aufs Dampfen erfolgreich. Bei dieser gibt es einen größeren Akkuträger, ein Standardgewinder für Verdampfer, einen Tank, der Liquid für 1-2 Tage fasst, außerdem diverse Einstellmöglichkeiten.
  • Akkuträger. Dieser sollte stark genug sein für den verwendeten Verdampfer. Umso weniger Ohm dieser hat, desto mehr Watt kann man draufgeben. Die Batterien sind austauschbar und können direkt via USB-Kabel aufgeladen werden. Achte beim Kauf also darauf, dass deine E-Zigarette genug Leistung aufbringen kann. Eine gute E-Zigarette / Modbox mit bis zu 50 Watt sollte ausreichend sein (meine dampft mit ca. 19 Watt).
  • Auf den Akkuträger wird die Verdampfereinheit geschraubt. Dieser besteht aus einem Tank für das Liquid und dem Verdampferkopf. Zum e-Liquid nachfüllen einfach den Tank abschrauben. Der Verdampferkopf muss alle paar Wochen / Monate ausgetauscht werden. Wenn es kokelig schmeckt oder er durchgebrannt ist. Du merkst wenn es soweit ist. Entweder es schmeckt total eklig, oder du es geht einach nichts mehr. Bei den Verdampferköpfen gibt es verschiedene Widerstände. Umso geringer ein Widerstand, desto stärker der Dampf. Ich dampfe mit 1,2 Ohm und 19 Watt, was anständigen Dampf erzeugt.
  • Liquid gibt es mit/ohne Nikotin bzw. Aroma. Als Noch-Raucher möchtest du vermutlich ein Liquid mit Nikotin haben. Dieses gibt es in den verschiedenen stärken, aber auf dieses Thema wird weiter unten nochmals eingegangen. Ebenso auf die zahlreichen Aromen. Das Liquid hat eine Konsistenz von Sirup, und zum Nachfüllen des Tanks kann man beispielsweise eine kleine Spritze oder Pipette benutzen.
  • Wenn E-Zigaretten siffen: direkte Sonneneinstrahlung auf den Verdampfer und Höhenmeter

Anfängerfehler vermeiden: so klappt es mit deiner neuen E-Zigarette

Ein Wort vorweg: wenn du deine neue E-Zigarette erstmalig in Betrieb nimmst, betanke sie zuerst mit Liquid und lass sie etwas liegen (halbe Stunde) damit sich die Watte vollsaugen kann. Sonst kann es geschehen, dass du deinen Verdampferkopf gleich beim ersten Versuch ruinierst!

  1. Deine E-Zigarette sifft. Von siffen spricht man, wenn über das Mundstück Liquid austritt. Dieses ist mit einem Bitterstoff versetzt, damit Kinder es nicht pur trinken. Selbst kleinste Mengen schmecken sehr eklig. Das Siffen kann unterschiedliche Gründe haben, allen voran unausgereifte Verdampferköpfe von minderer Qualität oder ein Überbetanken des Tanks mit Liquid. Hier einfach mit ein Stück Papiertuch zusammenrollen und durch das Mundstück die E-Zigarette wieder trocken legen. Eine weitere Ursache kann aber auch direkte Sonneneinstrahlung auf den Verdampferkopf oder große Höhenunterschiede sein. Beim Strandurlaub oder Skifahren also …
  2. Es schmeckt verkokelt. Ebenso ekelig schmeckt es, wenn die Watte kein Liquid mehr hat. Durch die Hitze verkokelt sie dann. Normalerweise ist sie dann nicht mehr zu gebrauchen, der Kokelgeschmack geht vielleicht wieder weg, vielleicht auch nicht mehr. Dann hilft nur noch ein neuer Verdampfer, wer selbst wickelt kann die Watte austauschen.
  3. Die E-Zigarette erzeugt zu wenig oder zu viel Dampf. Genau deshalb empfehle ich auch einem Anfänger, direkt eine E-Zigarette mit Einstellungsmöglichkeiten und einem Sub-Ohm-Verdampfer zu wählen. Hier kannst du mit einigem Knopfdrucken deine persönliche Idealeinstellung vornehmen. Volt und vor allem die Wattzahl einstellen. Dann spielt aber auch die Zusammensetzung des e-Liquids eine große Rolle.
  4. Nikotin-Aromaschockflash. Umso geringer die Ohmzahl des Verdampferkopfes, desto weniger Nikotin sollte dein Liquid beinhalten. Empfehlungen spreche ich weiter unten im Absatz „das richtige Liquid für deine E-Zigarette“ aus. Für die allerersten Dampfversuche würde ich außerdem empfehlen erstmal ganz auf Aromen zu verzichten. Ich selbst nutze sie überhaupt nicht, sind doch alle mir bisher bekannten Geschmacksrichtungen irgendwie „sonderbar“ – aber Geschmack ist ja bekanntlich subjektiv.

E-Zigarette Starterset kaufen?

Typische Einsteiger E-Zigarette vs. KangerTech Mod-Box

Typische Einsteiger E-Zigarette vs. KangerTech Mod-Box

Ich selbst habe eine sogenannte „E-Zigarette für Einsteiger“ gekauft. Und hätte ich nicht gewusst, dass es auch besser geht, hätte ich das Dampfen direkt wieder aufgegeben. Tatsächlich hatte ich nach knapp 2 Wochen einen Rückfall, der gekaufte Tabak hielt eine Woche – dann ein zweiter Versuch: mit einer anständigen Modbox. Solch eine wird auch heute noch genutzt – wenn es inzwischen auch ein Upgrade gab.

Meine erste E-Zigarette war zu schwach, selbst wenn ich sehr stark an ihr gezogen hatte kam kein anständiger Dampf bei raus. Deshalb wurde sie einfach zu selten benutzt – weil das Dampfen einfach keinen Spaß machte, kein gutes Erlebnis war. Dabei hatte ich mich schon etwas von einem Freund beraten lassen, wusste also im Groben worauf es ankam. Es war wohl auch die Summe aller Dinge:

E-Zigarette im Vergleich: Stengel oder Mod-Box?

 Einsteiger-E-Zigarette
InnoCigs eVod Mega
Mod-Box
KangerTech SUBOX Mini
Kaufpreis25€51€
Akkukapazität1900mAh2500mAh
Volumen Liquid-Tank2,5ml4,5ml
Verdampfer1,5 Ohm (serienmäßig, auswechselbar)0,5-1,5 Ohm
Max. Leistung??? keine Angabe50 Watt
Akku aufladbarUSBUSB

Rezensionen bei Amazon sind zu der „kleinen“, günstigen E-Zigarette recht unterschiedlich. Erfahrene Dampfer haben den mitgelieferten Verdampfer direkt mal ausgetauscht. Das Nachbefüllen des Tanks gestaltet sich bei der kleinen E-Zigarette etwas umständlicher, einfach weil die Öffnung kleiner ausfällt. Ich persönlich hatte noch das „Problem“, dass man nichts einstellen kann. Auch sieht man allenfalls grob, wie es um den Akku bestellt ist. Es gibt weder Bedienelemente noch eine digitale Anzeige. Woran lag mein Problem mit dieser E-Zigarette, dass ich sie nicht wirklich gut zum Dampfen gebracht habe? Zu wenig Leistung? Oder war der Verdampfer nicht in Ordnung? Wir werden es nicht herausfinden können. Zumal sich der Tank so festgesetzt hat, man bekommt ihn nicht mehr abgeschraubt.

Da meine KangerTech SUBOX einen deutlich größeren Tank hat muss Liquid seltener nachgefüllt werden, normalerweise alle zwei Tage. Der Akku (muss extra bestellt werden) hält bei mir ebenfalls zwei Tage. Ich würde mich als Durchschnittsdampfer bezeichnen (habe früher 1 Schachtel Zigaretten am Tag bzw. 1 Beutel Tabak die Woche geraucht).

Mein E-Zigaretten-Test

Mein E-Zigaretten Vergleich

Mein E-Zigaretten Vergleich

Ich habe insgesamt vier E-Zigaretten einem Test unterzogen – besser gesagt einem direkten Vergleich. Welche macht den besten Dampf, ist gut zu handhaben, praxistauglich und komfortabel? Verwendet habe ich stets das gleiche Liquid und die mitgelieferten Verdampferköpfe. Wobei ich diese bei den Mod Boxes ja extra bestellen musste, hier habe ich mich für 1.2 Ohm Verdampferköpfe entschieden.

Mein Testsieger ist ganz klar die SUBOX Mini von KangerTech. Hier stimmt eigentlich alles. Der Druckpunkt der Bedienelemente könnte vielleicht etwas optimaler sein. Aber sonst passt es: der Liquidtank ist ausreichend groß, die mitbestellten Samsung-Akkus halten lange. Aufladen kann ich meine E-Zigarette tagsüber nebenher am Laptop, über Nacht mit einem Ladegerät (war noch vom Handy übrig), oder unterwegs über den Zigarettenanzünder, mit einem gängigen Mini-USB-Ladekabel.

Meine erste Mod Box war eine Pro N80 Plus von SMOK. Ebenfalls ein gutes Gerät, jedoch etwas „klobiger“ als die kompaktere KangerTech SUBOX.

Die vierte E-Zigarette (die lange mit dem großen Verdampfer oben drauf) auf dem Bild ist ebenfalls eine KangerTech, jedoch ein älteres Modell. Auch sie machte gut Dampf, lässt sich gut einstellen, liefert maximal 20 Watt Leistung. Jedoch ist sie aufgrund ihrer Bauform nicht hosentaschengeeignet, sie macht sich beim Gehen / Aufstehen gerne selbständig.

Zur schmalen eVod im Bilde hatte ich ja schon alles gesagt, diese war mein erster erfolgloser Versuch mit E-Zigaretten.

Die beste E-Zigarette ist …

eine Mod-Box von Kangertech (finde ich)

Beste E-Zigarette: KangerTech SUBOX Mini

Beste E-Zigarette: KangerTech SUBOX Mini

Sicher, es gibt viele Modelle und Marken, ebenso viele Meinungen. Meine ist nunmal, dass so eine schmale E-Zigarette günstig in der Anschaffung seinmal, doch man kauft tendenziell zweimal. Angesichts der Unsummen, die wir schon in Tabak und Zigaretten investiert haben, sollten 30-50 Euro mehr für eine gute Qualität doch drin sein?

KangerTech SUBOX Mini im Set

In diesem Starterset findest du eine komplette, wirklich gute E-Zigarette. Also Akkuträger, Verdampfereinheit inklusive Verdampferkopf, Ladekabel.

Extra dazu bestellen musst du noch einen Akku, dieser wird dir gleich bei Amazon empfohlen (Samsung 2500mAh Li-Ion Akku, die grünen). Was nie dabei ist: nikotinhaltiges Liquid. Wo du das für deine E-Zigarette herbekommst, dazu unten mehr.

KangerTech Verdampferkopf 5er-Pack

Gerade als Anfänger kann man schonmal einen Verdampferkopf schrotten. Daher empfehle ich dir, gleich ein paar Ersatzköpfe mitzubestellen. Zur Auswahl stehen 0,5 Ohm, 1,2 Ohm und 1,5 Ohm. Ich komme mit 1,2 Ohm gut zurecht. Wenn du ganz viel Dampf machen möchtest und dich für 0,5 Ohm entscheidest musst du eventuell dein Liquid darauf anpassen (geringere Nikotinstärke wählen).

Liquid: der Dampfstoff

Liquids sind der Treibstoff für deine E-Zigarette. Der Grundstoff ist die BASE. Dann können noch Nikotin und Aromen zugesetzt werden. Muss aber nicht sein.

Es gibt zwei Arten von Basis-Liquid: VG und PG. Während VG (Vegetable Glycerin, auf deutsch pflanzliches Glyzerin) dickflüssig ist, für viel Dampf sorgt und geschmacksintensivierender wirkt, ist PG (Propylenglykol) dünnflüssiger und süßlich. Normalerweise wird es als VPG gedampft, also eine Kombination aus beiden Grundstoffen. Schon deshalb, weil reines VG zu dickflüssig ist, das gibt Probleme mit dem Verdampfer.

Lege Wert auf gute Liquids

eLiquid für E-Zigaretten

eLiquid für E-Zigaretten

Weder E-Zigarette noch Liquid würde ich jetzt gebraucht oder in einem weniger seriösen Laden kaufen. Das sind mir die paar eingesparten Euros einfach nicht wert. Wenn ich schon vom Rauchen aufs Dampfen umsteigen möchte, dann doch bitte gleich richtig. Daher ist es mir wichtig, dass mein Liquid ein gutes Renomée hat, es darf auch gerne Made In Germany sein. Mein Liquid von Ultrabio ist ein VPG – Gemisch (50% VG, 40% PG, 10% Wasser) mit 12mg Nikotin. Eine Flasche mit 250ml kostet 14€ und hält etwa drei Monate.

Während du deine E-Zigarette gut online kaufen kannst, würde ich dir einen Dampferladen in deiner Stadt empfehlen um dir gutes Liquid zu besorgen. Alleine deshalb, weil du hier einfach mal verschiedene Liquids und Aromen ausprobieren kannst. Befindet sich keiner in deiner Nähe, bleibt der Weg über einen Onlineshop. Ich beziehe mein Liquid hier. Denn leider ist es bei Amazon nicht möglich, nikotinhaltiges Liquid zu kaufen. Dafür aber ist der Preis für die KangerTech SUBOX Mini, die ich oben empfohlen habe, bei Amazon deutlich günstiger.

Bitte beachte, dass der Kauf von E-Zigaretten und Liquids (auch ohne Nikotin) erst ab 18 Jahren möglich ist! Dies wird auch kontrolliert, beim Bestellvorgang, vor allem jedoch muss bei Lieferung des Pakets ein Ausweis vorlegt werden.

E-Liquid mit Nikotin

Gängige Liquids (wie oben erwähnte) gibt es mit 0,6,9,12 oder 18mg Nikotin. Seit die gesetzliche Obergrenze hinaufgesetzt wurde sind auch Liquids mit bis zu 36mg auf dem Markt. Doch vermute ich, dass diese primär zum Mischen genommen werden, alles andere wäre schon etwas irre …

Wieviel Nikotin dein eLiquid enthalten sollte …

… kommt darauf an, wie viel du momentan rauchst. Eine Schachtel normale Zigaretten am Tag? Bei einem „normalen“ Verdampferkopf mit 1,2 oder 1,5 Ohm sind 12mg eine gute Wahl. Bei 0,5 Ohm könnten auch schon 6 oder 9mg ausreichend sein.

Aromatisierte Liquids dampfen

Ja, eigentlich ist ein Liquid OHNE Aroma nur eine „Base“. Ich dampfe nur unaromatisiert, für mich ist der fertige Dampfstoff einfach ein „Liquid“. Wenn du mal ausprobieren möchtest was dir alles schmecken könnte an Aromen empfehle ich dir, ein Probierpaket zu bestellen. Tabaksorten, Früchte, Whiskey oder Zuckerwatte, es gibt eigentlich alles. Mein Fall ist es nicht, nach zu kurzer Zeit geht mir eine Geschmacksrichtung auf die Nerven.

Aber man kann mit Liquids einiges machen, sie munter zusammenmischen. Dabei benötigst du immer nur wenige Tropfen von einem Aroma.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass du nicht einfach so die Geschmacksrichtung wechseln kannst wenn mal eine Tankfüllung leer ist. Denn der erste Geschmack haftet noch im Verdampferkopf, sitzt in der Watte. Man kann diese jetzt gründlich reinigen, oder man nimmt einfach einen anderen. Bei wenigen Geschmackrichtungen sicherlich eine praktikable Methode. Zumal die meisten Dampfer lediglich 1-2 Lieblingsaromen nutzen.

Alles klar? Dann wünsche ich dir viel Spaß mit dem Dampfen. Und uns allen, dass wir auch langfristig rauchfrei bleiben. Dafür noch ein Tipp: Solltest du E-Zigaretten nur für einige Wochen / Monate benutzen wollen, als reines Instrument der Raucherentwöhnung, dann solltest du deine „Dampfe“ trotzdem langfristig behalten. Dampfen statt rauchen, besser ist das – auch bei Rückfällen.

E-Zigarette für Einsteiger: Elektronische Zigaretten dampfen statt rauchen
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