Über den Aufbau einer Webseite und insbesondere den Content könnte man ganze Bücher und Doktorarbeiten schreiben. Und ich bin mir sicher, einige Menschen haben dies bereits getan. Doch wir konzentrieren uns auf das Wesentliche, lassen die zwei Millionen Feinheiten einfach weg. Die wichtigste Zutat beim Aufbau einer Homepage ist ohnehin: bringe eine große Portion Leidenschaft mit, paare diese mit Durchhaltevermögen! Nun einfach noch die richtige Basis legen und einige Grundlagen beim Texte schreiben beachten, schon ist der Großteil des Onpage SEO für deine Homepage abgehandelt.


Aufbau einer Website: Erst die Struktur, dann der Content

Bevor wir uns mit der Frage beschäftigen was wir wie auf unserer Homepage überhaupt so schreiben stellt sich die Frage nach deren Struktur.

  1. Was haben wir an verschiedenen Themen und Unterthemen?
    Bevor wir lange ausholen, schau dir doch als Beispiel die Struktur auf crosli.de an. Es gibt statische Seiten, diese sind im Hauptmenü oder im Footer verlinkt. Alles andere sind Artikel, also blogmäßige Beiträge. Teilweise sind diese in Artikelserien zusammengefasst. Je nach Themenbereich wird eine entsprechende Sidebar rechts eingebunden.
  2. Welche verschiedene Arten von Content wird es auf unserer Webseite geben?
    90% aller Seiten werden textlastig sein. Jedoch kommen auch Sonderformen wie Forum / Community, Social Networking, Frageseiten, Interaktive und multimediale Inhalte generell in Frage. Diese können auch aus SEO-Sicht ein wunderbarer Content sein. Stellt sich die Frage: welchen Stellenwert nehmen sie auf deiner Homepage ein, beeinflussen sie den Aufbau der Website oder werden sie in den Textteil nur integriert?
  3. Schreibs dir auf.
    Visualisiere den groben / geplanten Aufbau deiner Website. Mach dir ein Bild für deinen Kopf, bringe es zu Papier (oder Excel…) . Lasse dabei aber immer Raum für Erweiterungen. Denn insbesondere beim ersten Projekt weiß man nie, wohin es einen führen mag.

    Achte dabei vor allem auf die URLs: www.projektname.de/themaeins/unterthemazwei/nischenkeyword-eins-zwei-drei.html hat beispielsweise gleich zwei Nachteile: erstens ist es ewig lange. Zweitens sind darin Keywords enthalten, die vermutlich noch nicht einmal wirklich relevant sind. Vor allem jedoch bindest du dich an eine gewisse Struktur. Diesen Artikel kannst du künftig keinem anderen Thema zuordnen ohne die Url zu ändern – und dies sollte tunlichst vermieden werden.

SEO Grundlagen – Schnellkurs: Onpage + Offpage

Sicherlich gibt es Homepages, die auf SEO (zu deutsch Suchmaschinenoptimierung) keinen Wert legen. Reiseblogs gehören oftmals dazu, sie setzen einfach auf wiederkehrende Besucher, eine treue Leserschaft, ihre Medienpräsenz, die ihnen auch neue Leser bringen sollen. Ein gutes Ranking bei Google wird dabei oftmals komplett vernachlässigt. Was unklug ist, denn mit nur geringem Mehraufwand könnte man seine Website hier pushen, langfristig von profitieren. Hierfür musst du wirklich nicht zum SEO-Profi werden. Wobei es natürlich nicht schaden kann sich mit diesem Thema etwas intensiver zu beschäftigen. Einige Grundlagen reichen jedoch aus. Und dazu gehört zu wissen, was hinter den Begriffen Onpage SEO und Offpage SEO steckt.

ONPAGE SEO: Alles, was sich direkt auf deinem Projekt abspielt: Aufbau der Website, Programmierung und Webdesign, Pagespeed, Absprungrate, Content, Content, Content, …

OFFPAGE SEO: Alles in den Weiten des Internets (und so), was sich mit deinem Projekt befasst. Beispielsweise Links zu deiner Website, Zeitungsartikel, geteilte Inhalte (Facebook, Googleplus, Twitter etc.) …

Das wars auch schon fürs erste, zumindest was den OFFPAGE – Teil angeht. Hiermit musst du dich in dieser Phase noch nicht mit beschäftigen. Befassen wir uns also mit dem allerwichtigsten, mit dem, was direkt auf deiner Homepage passiert.


Onpage SEO: Struktur, Content, Programmierung

Was möchten wir Besuchern und Google vermitteln? Kompetenz in einem bestimmten Thema, Professionalität. Tante Google, damit wir in den relevanten Suchergebnissen gut ranken, sie uns neue Leser beschert. Unseren Lesern, damit sie wiederkommen, uns weiterempfehlen. Damit das Gesamtpaket stimmig ist müssen verschiedene Onpage Faktoren möglichst optimal gestaltet sein. Perfektionismus muss nicht sein – das Streben danach ist jedoch sicherlich hilfreich. Deshalb beginnt Onpage SEO mit dem Aufbau der Homepage – und endet noch lange nicht bei der Frage wie man jetzt gute SEO Texte schreiben soll. Das ist zu … simpel gedacht.

Denn dein Ziel sollte nicht lauten eine stimmige, homogene Website aufzubauen. Sondern eine Homepage, die rockt. Und gleichzeitig gilt das Prinzip: Genialität liegt oftmals in der Einfachheit. Halte es simpel, was Technik etc. angeht. Steche dennoch aus der Masse heraus – mit tollen Inhalten, Form und Farbe, Verrücktheiten, …

Aufbau der Website: Url-Struktur + Themenbündelung.

aufbau-website

Handelt deine Webseite von einem ganz bestimmten Thema oder wird es ein themenübergreifendes Projekt? Diese Frage ist wichtig. Sich auf einem bestimmten Gebiet Reputation zu erarbeiten ist einfacher als mehrere Felder gleichzeitig zu beackern. Umso spezifischer dein Thema ist, desto mehr musst du aber auch aufpassen dich selbst nicht allzu sehr einzuschränken, und zwar beginnend mit dem Domainnamen.

Dein Projekt handelt vom Breakdancen? Wenn klar ist, dass du dich künftig nicht auch mit Balett, HipHop oder anderen Tanzstilen befassen möchtest kannst und solltest du den Domainnamen entsprechend auswählen, so dass sich deine Zielgruppe auch direkt angesprochen fühlt. Du kannst dich ganz auf dieses Thema fokussieren, zum Spezialisten werden, zur ultimativen Anlaufstelle im deutschsprachigen Internet wenn es ums Breakdancen geht.

Entsprechend kann auch deine URL-Struktur sowie Themenbündelung aussehen. Nehmen wir als Beispiel „Breakdance lernen“. www.breakdanceeer.de/lernen/ wäre die Seite, mit der das Hauptkey ranken soll. Jetzt siehst du, welche kleineren Nischenkeys (oder auch größere) in diesen Themenbereich passen. Breakdance Schule finden, Breakdance Seminare, Breakdance Tutorial, Breakdance Onlinekurs etc. Nur als mögliche Beispiele, ich habe hier jetzt keine Keywordanalyse gemacht 😉

Wenn deine Seite später aber vielleicht auch andere coole, moderne Tanzstile behandeln soll, dann solltest du dir bereits jetzt über diese Option Gedanken machen. Denn nebst der generellen Frage des Domainnamens hat dies auch Einfluss auf den strukturellen Website-Aufbau. Dann würde die URL beispielsweise lauten: www.danceeer.de/breakdance/lernen/.

Themenkompetenz kann zum einen natürlich dadurch hergestellt werden, dass sich eine Homepage ausschließlich mit diesem einen Thema befasst. Muss jedoch nicht sein. Was jedoch sinnvoll ist: Diese eine Seite, die bei Google ranken soll, zumindest in ein themenkompetentes Umfeld packen. Dies kann ein Ratgeber sein, eine Artikelserie, nah verwandte Themen, in denen die Begriffe „Breakdance“ und/oder „Lernen“ vorkommen. Zeige Google und deinen Besuchern, dass du etwas vom Breakdancen verstehst. Mit einem einzigen, kurzen Artikel wird dir diese Beweisführung kaum gelingen.

Insbesondere dann, wenn die restliche Website von einem ganz anderen Themengebiet handelt. Anders gesagt: Eine einzelne, verlorene Unterseite zum Breakdancen wird auf einem Meerschweinchenprojekt keine Freu(n)de haben.

Zum Aufbau einer Website solltest du dir zu den URLs insbesondere auch dann Gedanken machen, wenn du dein Projekt um ein Forum oder einen Shop erweitern möchtest. Also zusätzlich zum Hauptblog, der Hauptseite (www.beispiel.de) würde ich solche Spielchen dann auf eine Subdomain ausgliedern (shoppen.beispiel.de oder labern.beispiel.de) . Dies hat den Vorzug, dass irgendwelche Erweiterungen das Wordpres-System der Hauptseite nicht unnötig aufblasen. Und, falls die Spammer / Hater / Hacker kommen betrifft dies doch primär die Subdomain, welche notfalls einfach kurz plattgemacht ist.

Erfahrungen hierzu haben übrigens auch dazu geführt, dass es auf crosli.de keine Möglichkeit der Interaktion gibt (Kommentare und ähnliches). Einerseits ist dies schade, weil somit auch kein konstruktiver Austausch stattfinden kann. Andererseits habe ich einfach weder Lust noch Zeit oder den Nerv jede Woche über Stunden mit Kommentieren, Spambekämpfung etc. zu verbringen. Mögen die Trolle doch bitte auf Facebook, Twitter, Instagram etc. bleiben.


Programmierung: Webdesign + Performance

Detailliert auf Webdesign, Programmierung, WordPress Frameworks und Themes einzugehen würde an dieser Stelle wohl jeden Rahmen sprengen. Ist für jemanden, der sein erstes richtiges Onlineprojekt aufziehen möchte aber auch nicht wirklich nötig. Zu Beginn kommt es einfach nur darauf an ein Design herzunehmen, das dir selbst gefällt und zusagt. Eines, das ohne viel Schnickschnack daherkommt. Einfach und sauber programmiert ist.

WordPress-Themes kaufen: schlicht, ohne tricky Effekte.

Themeforest.net bietet eine große Auswahl an guten Premium WordPress Themes. Schau vor allem in der Kategorie „Magazin“, hier gibt es einige einfache, nett anzusehende. Wähle möglichst ein Theme ohne 100000 Einstellungsmöglichkeiten, Zusatzfeatures wie tricky Slider, schicke Bildergalerie, großformatige Bilder oder gar Animiertes als Hintergrund, bereits integriertem Shop usw. Denn wahrscheinlich sind all diese Funktionen bereits vorinstalliert, und nicht selten müllen sie den Quelltext deiner Homepage zu – auch ohne, dass du sie überhaupt nutzt. Achte beim Kauf auf gute Bewertungen bzw. darauf, ob die schlechten Bewertungen mit fehlender Kompatibilität oder Fehler in der Programmierung begründet werden.

Alle mögens schnell: PageSpeed als Erfolgsfaktor

Längst ist klar, dass der PageSpeed ein wichtiger Rankingfaktor bei Google ist. Aber auch Besucher wissen eine gute Performance zu schätzen. Denn wenn jeder Seitenaufbau 20 Sekunden und mehr andauert haben die Leute einfach keine Lust mehr sich weiter umzusehen. Schaue auf gtmetrix.com nach, wie sich dein Projekt so schlägt. Erinnerst du dich noch, dass ich im vorherigen Beitrag dieser kleinen Artikelserie die Installation von „W3 Total Cache“ für WordPress empfohlen habe? Könnte man jetzt mal anschalten und einrichten das Ding. Ja, diese Einrichtung ist etwas kompliziert, bitte nutze die Googlesuche für eine AKTUELLE Anleitung, und du wirst auch in deutscher Sprache fündig werden.

Guter SEO Content: SEO-Texte für die Homepage schreiben wir für Besucher.

„Content is King“, eine Weisheit, so alt wie SEO selbst. Content, das kann vieles sein, gerade in unserer multimedialen, interaktiven Welt. Doch meistens ist es Text. Gespickt mit zusätzlichem, unterschiedlichem Content wie Videos, Bilder, Charts, … Und deshalb geht es im Bereich „SEO-Content“ in erster Linie um das Schreiben.

Egal, ob du Texte für einen Blog schreiben oder für deine Ratgeberseite Content produzieren möchtest, eine Weisheit bleibt: Lange und ausführliche Texte, die sich so richtig intensiv mit einem Thema befassen, die haben bei Google einen Stein im Brett. Dies mag darin begründet liegen, dass das Internet einen wissenschaftlichen Hintergrund hat, wurde es ja ursprünglich entwickelt um den wissenschaftlichen Austausch zwischen Universitäten zu beschleunigen.

Google ist darum bemüht, dem Suchenden eine gute Antwort auf seine Frage zu finden. Ein wissenschaftlich anhauchender Artikel mit einem gut strukturiertem Content, multimedialen Inhalten, einem Text, der in die Tiefe geht und das Thema X offenbar intensiv abhandelt, hört sich doch nach einem guten Suchergebnis an?

Es geht also primär darum gute Texte zu schreiben. Content, der lesenswert ist – bei Suchmaschinen und Besuchern gleichermaßen Anklang findet. Nun sind Journalisten und Krimiautoren sehr gut darin spannende Texte zu schreiben. Suchmaschinenoptimierte Texte jedoch sind das kaum. Tatsächlich tun sich diese Profis erstaunlich schwer damit zu einem guten Kompromiss zu finden, die zuvor recherchierten Suchbegriffe ihrer Relevanz nach im Text erscheinen zu lassen. Sie denken zu sehr an die Geschichte, die sie erzählen möchten. Das Ergebnis ist ein guter, spannender Text für Besucher – für Suchmaschinen jedoch absolut irrelevant. Aber genau das ist ja das Problem: Wird er nicht bei Google gerankt, bekommt ihn auch keiner zu Gesicht und es gibt einfach keine Leser, die diesen Text zu würdigen wissen. Deshalb muss zu Beginn Zeit investiert werden: Lernen, wie man gute, lesenswerte, spannende, strukturierte, suchmaschinenoptimierte Texte für seine Homepage schreibt.

Content, mehr als nur SEO Texte

Texte sollten gut durchformatiert und strukturiert, Charts als solche erkennbar sein. Zusätzliche Inhalte als PDF zur Verfügung stellen, oder kleine Rechner /Skripte als der ganz besondere Content, den sonst keiner hat – mach dir Gedanken darüber, was du deinen Besuchern bieten möchtest. Schau dir auch die Konkurrenz zum jeweiligen Suchbegriff an: Was machen die richtig gut, was gefällt dir selbst, und was nicht? Was fehlt in den TOP 5 der Google-Suchergebnisse? Bekommen User Antworten auf all ihre Fragen? Oder kannst du vielleicht eine bessere Antwort liefern? 0815-Content gibt es schon. Mach es besser, mach was Geiles!

Als grobe Richtlinie: wenn ich einen Beitrag für crosli.de schreibe investiere ich sicherlich 2-3 Stunden mit rein vorbereitenden Maßnahmen: Keywordrecherche, Wettbewerbsanalyse (die wichtigsten Keywords betreffend), Brainstorm. Es folgen 2-3 Stunden mit dem Strukturieren des Artikels und des reinen Schreibens. Dann nochmal ca. 1 Stunde mit dem Feintuning, Bildmaterial, Korrekturen, Formatierung usw. Eventuell nochmals 1h für Infografiken, Skripte, Aufbereitung von PDFs …. Und schon ist ein Tag vorbei.

Texte für die Homepage schreiben: WDF*IDF und andere suchmaschinenoptimierte Texte die man nicht braucht.

Wenn man sich in der SEO-Szene über eine Tatsache einig ist, dann ist es die Uneinigkeit darüber wie der Google-Algorithmus funktioniert. Dass Content King ist dürfte wohl jedem klar sein, doch wie sieht der perfekt für suchmaschinenoptimierte Text eigentlich aus? Vor einiger Zeit war es noch die reine Keyworddichte, doch Google hat seinen Algorithmus mal angepasst, und es kam die sagenumwobene WDF*IDF – Formel auf dem Markt. Natürlich auch gleich mit kostenpflichtigen Tools. Hier werden im Prinzip gut rankende Seiten ausgewertet, anhand deren abgeleitet, welche Begriffe wie oft in deinem eigenen SEO-Text vorkommen sollten. Es wird also davon ausgegangen, dass Google bestimmte Inhalte bevorzugt, diese entsprechend gut in den Suchergebnissen positioniert.

Ich habe mich dem WDF*IDF Wahnsinn von Anfang an verweigert. Mich beim Texte schreiben ganz darauf fokussieren was andere in ihre Texte reinschreiben? Irgendwie führt dies doch zu einem Content, den die anderen doch schon präsentieren. Was ich jedoch anbieten möchte ist etwas Neues, Anderes, Mehr! Ganz abgesehen davon, dass es doch ohnehin vom Thema vorbestimmt ist, welche Wörter und Phrasen sich wiederholen. Schreiben sie doch zum Thema Autoversicherung irgendwie alle dasselbe.

Damit wir uns richtig verstehen: eine gründliche Keyword- und Wettbewerbsanalyse ist enorm wichtig. Mitunter verbringe ich hiermit sogar mehr Zeit als mit dem Schreiben selbst. Wie genau ich hier vorgehe, habe ich ja bereits im Artikel über Keyword Recherche ausführlicher beschrieben.

Natürlich dürfen wir eine grundsätzliche Frage nicht außer Acht lassen: Wie lautet das Ziel für deine Homepage? Wie wichtig ist es dir, dass Besucher über Google zu dir finden? Es gibt freilich auch andere Wege. Jedoch sind diese meiner Meinung nach nicht so nachhaltig wie das Verfassen von zeitlosem, wertvollem Content. Soziale Netzwerke, klassische Medien, Offline-Maßnahmen, Werbung etc. funktionieren aber durchaus – jedoch nur solange wie man darin investiert. Eine große Followerzahl bei Instagram, Facebook oder Twitter nützt dir nichts wenn du mal für einige Wochen nicht aktiv ist. Sie lebt nur mit deinem Zutun, deiner Interaktion. Google hingegen schickt dir auch dann Besucher wenn du krank im Bett liegst.

Texte für deine Homepage schreiben: beachten zumindest die Grundlagen

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Das allerwichtigste Keyword sollte auf jeden Fall wie folgt platziert werden:

  • In der H1, möglichst zu Anfang gestellt
  • In den Metatags TITLE und DESCRIPTION, ebenfalls an den Anfang.
  • Im ersten Absatz, also im Fließtext
  • Dann nochmal ein paarmal im Text, auch formatiert: STRONG, H2-H4, KURSIV etc., als Bildbeschreibung… Aber bitte nicht übertreiben!

Nutze verschiedene Strukturierungs- und Formatierungsinstrumente um deinem Artikel Struktur zu verleihen, Informationen in entsprechende Formen zu packen, wie Tabellen, Aufzählungen, Charts … Der Aufbau eines Artikels sollte dabei natürlich einigermaßen Sinn machen. Ebenso der Einsatz von multimedialen Inhalten: Bilder, Podcasts, Videos …

Wie lang sollte ein guter SEO Text sein? Grundsätzlich besteht mit einem langen Artikel die bessere Chance, dass dieser besser ranken wird, insbesondere bei stärkerer Konkurrenz. Es ist aber auch ein bisschen eine Glaubensfrage. Ich bevorzuge, mehrere (eng miteinander verwandte) Suchbegriffe in einen langen, ausführlichen Artikel zu packen. Dies gibt mir die Möglichkeit, ein bestimmtes Thema möglichst komplett zu behandeln. Man könnte natürlich auch 2-3 Beiträge daraus machen, könnte sich dabei vielleicht besser auf einen bestimmten Suchbegriff konzentrieren.

Hier muss einfach jeder selbst schauen was ihm/ihr besser liegt. Einfach ausprobieren!

Nochmal zur Übersicht, meine Vorgehensweise beim Texte schreiben:

  1. In Excel: Keywordanalyse machen: Hauptsuchbegriff, nah verwandte Suchbegriffe, meist sind es ca. 10-20 Stück, die am Ende mehr oder weniger relevant sind.
  2. Bei Google: Was machen meine Mitbewerber (die Top3 bei Google) so, mit was für einem Content ranken diese? Was kann ich besser machen? Welcher Content fehlt im Suchergebnis etc.?
  3. Word aufmachen, den Artikel grob durchstrukturieren: Überschriften (H1-H4), Stichworte, Ideen für Bilder, Checklisten, …
  4. In Word: Schreiben
  5. In WordPress: Durchformatieren, Bilder / Videos einbinden, monetarisieren, Veröffentlichen
  6. Online: Korrektur lesen, Keyworddichte checken, Fehler rausmachen, interne Verlinkung.

Auf geht’s!